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Polinnen in Chemnitz

Filmclub "mittendrin" lädt am 11. Juli 2011 gemeinsam mit zwei Europa-Instituten an der TU Chemnitz zur Filmvorführung von "Ide na Saksy/Ich gehe nach Sachsen" ein

Bereits seit drei Semestern veranstaltet der Filmclub "mittendrin" in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Studien und dem Institut für Europäische Geschichte der Technischen Universität Chemnitz sowie der Filiale Leipzig des Polnischen Institutes Berlin Filmreihen zum polnischen Film. Nachdem sich die vergangenen Filmreihen den Themen "Die Volksrepublik Polen im Film" und "Die Solidarnosc-Zeit im Film" widmeten, lautet das Motto der aktuellen Reihe "Die polnische Emigration im Film". Den krönenden Abschluss dieser Filmreihe soll am 11. Juli 2011 um 21 Uhr der Film "Ide na Saksy/Ich gehe nach Sachsen" bilden. Zur Filmvorführung im Filmclub "mittendrin", Reichenhainer Straße 35-37, wird auch die Regisseurin Ursula Schmitz anwesend sein.

Am Abend der Veranstaltung geben Studierende der TU Chemnitz zunächst eine Einführung zum Phänomen "Polnische Migration nach Deutschland", wobei vor allem auf die Situation in Ostdeutschland eingegangen wird. Anschließend wird der 33-minütige Film gezeigt. "Ide na Saksy/Ich gehe nach Sachsen" sammelt Geschichten in Chemnitz lebender Polinnen, die zu verschiedenen Zeiten ausreisten und sehr unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. Ihre Berichte erzählen nicht nur von der polnischen Migration nach Sachsen. Gemeinsam schildern sie die Geschichte eines Volkes, das sich stets auf Wanderschaft befand und immer noch befindet. Der Film entstand 2008 im Rahmen des Projekts "Meine sächsische - meine polnische Schwester".

Nach der Filmvorstellung haben die Kinobesucher die Möglichkeit, sich unter anderem mit der Regisseurin Ursula Schmitz zu unterhalten. Rainer Mende vom Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig, wird das Publikumsgespräch moderieren. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

Der Filmclub "mittendrin" im Internet: http://www.filmclub-mittendrin.de

Weitere Informationen erteilt Rainer Mende, Telefon 0341 702-6115, E-Mail mende@polnischekultur.de.

(Autorin: Anett Michael)

Mario Steinebach
01.07.2011

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