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Pressemitteilung vom 14.05.2001

Wissenschaftlerin erhält Johann-Andreas-Schubert-Preis

Per Simulation zur flexiblen Fabrik
Chemnitzer Wissenschaftlerin erhält Johann-Andreas-Schubert-Preis

Dr.-Ing. Andrea Kobylka, promovierte Wissenschaftlerin der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der TU Chemnitz, erhält am 18. Mai 2001 vom Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie (VSME) für ihre herausragende Dissertation den Johann-Andreas-Schubert-Preis. Dieser Preis ist dem 1808 im Vogtland geborenen und später an der Technischen Lehranstalt in Dresden tätigen sächsischen Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer gewidmet, dessen Name für eine Reihe großer technischer Leistungen, wie der ersten deutschen Dampflokomotive "Saxonia", dem ersten Elbdampfschiff "Königin Maria" und der Göltzschtalbrücke im Vogtland steht. Der VSME würdigt mit seiner jährlichen Preisvergabe wissenschaftliche Abschlussarbeiten an den Technischen Universitäten Sachsens, die sich durch innovative Ideen, anwendungsorientierte Methoden und praktisch verwertbare Lösungen auszeichnen. In diesem Jahr werden von der Fachjury drei Arbeiten ausgewählt, die mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Mark ausgezeichnet werden.

Die Chemnitzer Preisträgerin Dr. Andrea Kobylka absolvierte die Studienrichtung Fabrikplanung im Studiengang Maschinenbau in der Regelstudienzeit. Danach promovierte sie auf dem Gebiet der Flexibilisierung von Produktions- und Logistiksystemen. Ihre Doktorarbeit wurde von der Professur für Fabrikplanung und -betrieb unter Leitung von Prof. Dr. Siegfried Wirth betreut. Die mit dem Preis gewürdigte Dissertation hatte die Entwicklung einer Methode zur Dimensionierung dynamischer Fabriksysteme zum Ziel, die vor allem bei Unternehmen mit stark schwankenden Auftragsströmen von Bedeutung ist. Dr. Andrea Kobylka ist heute als Projektleiterin bei der Chemnitzer Firma Hörmann-Rawema tätig.

Weitere Informationen erteilt Dr. Andrea Kobylka, Tel. (03 71) 6 51 22 12.


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