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Pressemitteilung vom 24.02.1999

Auf zu Europas größter Bildungsmesse nach Stuttgart

Auf zu Europas größter Bildungsmesse nach Stuttgart
Mut für ein Studium im Osten? - Sächsische Hochschulen präsentieren ihre Studienangebote

Mehr als 700 Aussteller aus 18 Ländern zeigen vom 1. bis 5. März 1999 in Stuttgart auf der Interschul/didacta ´99 - der größten Bildungsmesse Europas - viele Neuigkeiten aus der gesamten Bandbreite des lebenslangen Lernens. Erwartet werden mehr als 70.000 Besucher. Einer der Aussteller ist die Zentrale Studienberatung der Technischen Universität Chemnitz. Sie präsentiert in Halle 2, Stand 211, alle 53 Studiengänge der Chemnitzer Uni. Auf dem sächsischen Gemeinschaftsstand sind auch die TU Bergakademie Freiberg, die Hochschule Mittweida (FH) und das Internationale Hochschulinstitut Zittau vertreten.

So will die TU Chemnitz mit ihrer Messeteilnahme ihren Bekanntheitsgrad insbesondere in Baden-Württemberg erhöhen. 62 Studenten haben bereits diesem Bundesland den Rücken gekehrt und in Chemnitz ihre Studienzelte aufgeschlagen. Insgesamt sind es 427 der 5520 Studenten, die aus den alten Bundesländern an die Chemnitzer Universität gekommen sind. "Dieser Anteil läßt sich bestimmt noch erhöhen", meint Rektor Prof. Dr. Christian von Borczyskowski. Und die Studienbedingungen im Osten sind in der Tat ideal: Bei Umfragen unter Studenten schneiden die Ost-Hochschulen hervorragend ab, genauso in der technischen Ausstattung und der Relation Professoren zu Studenten. Jüngst hatte beispielsweise das Computermagazin "Konrad", ein Ableger der Illustrierten "Stern", die Computerausstattung an deutschen Hochschulen unter die Lupe genommen. Während sich anderenorts im Schnitt rund 39 Studenten einen Rechner teilen müssen, sind es in Chemnitz nur zehn - deutscher Uni-Rekord.

Dennoch werden die Studienplätze in den neuen Ländern trotz besserer Bedingungen kaum angenommen. Das sei paradox, drückt Fabian Magerl, Bundesvorsitzender des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS), sein Unverständnis aus: "Es ist mir völlig unklar, warum die Mehrheit der deutschen Abiturienten weiter in die überfüllten Hochschulen des Westens streben. Acht Jahre nach der Wiedervereinigung gehört kein Mut dazu, in den Osten zu gehen, sondern nur ein klarer Verstand!"

Weitere Informationen erteilt die Zentrale Studienberatung der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Zimmer 046, 09111 Chemnitz, Tel. 0371/531-1840, Fax 0371/531-1809, studienberatung@tu-chemnitz.de , http://www.tu-chemnitz.de/studium .


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