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Zwischen Asyl und Realität
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Zwischen Asyl und Realität 

Von Malta bis Dresden - Erfahrungsberichte von der Arbeit mit Flüchtlingen

10:30 - 11:30              

Inhalt

Trotz jahrelanger Verhandlungen über ein einheitliches europäisches Asylsystem klaffen die Lebensrealitäten für von Flüchtlingen in verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten erheblich auseinander. Besonders die kleine Länder an den Außengrenzen der EU sind überfordert angesichts massenhafter Flüchtlingsaufkommen und fehlender Solidarität der übrigen Staaten der EU. So ist es keine Seltenheit, dass Menschen, die die Gewaltexzesse im eigenen Land sowie die Strapazen meist lebensgefährlicher Fluchtversuche überlebt haben monatelang in gefängnisähnlichen Sammelstellen auf ihr Asylverfahren warten, ohne die ihnen zustehenden rechtlichen Mittel zu erhalten. Dazu kommen oft Anfeindungen durch die Bevölkerung und Diskriminierung von Seiten der Behörden sowie der Polizei und der Grenzschutzargentur Frontex. Doch wer nun denkt, dass die Lebensverhältnisse für Flüchtlinge in wohlhabenden Ländern wie Deutschland weniger restriktiv sind, der sollte sich diesen Vortrag anhören.                                                                                                                                                                                                                               

Referentin                                                                                                                                                                                                                             

Ines Kanzler erlebte in ihrer Praxis als Rechtsberaterin und Mitarbeiterin in deutschen Asylbewerberheimen sowie während ihrer 2-wöchigen Reise in die Flüchtlingslager von Malta in vielfacher Weise, wie Flüchtlinge von Seiten der Behörden im Stich gelassen wurden. Zuhörende könne authentische Schilderungen aus dem Leben von Menschen erwarten, die sich für die Menschenrechte von Hilfesuchenden einsetzen.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …