
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und neue, qualifizierte Arbeitsplätze sind immer stärker von marktwirksamen Innovationen abhängig. Dabei sind zielgerichtete Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie ein wichtiger Antrieb für wirtschaftliche Entwicklung. Der BUNDESWEIT ausgeschriebene Technologie-Transferwettbewerb wissen.schafft.arbeit im Mittelstand ist eine Plattform für besonders erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen / Forschungsinstituten und kleinen und mittleren Unternehmen.
Leitgedanken des Wettbewerbs:
Initiatoren des Wettbewerbs sind die Technische Universität Chemnitz und ihre Partner. Als Schirmherr unterstützt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie die Zielsetzung.
Der Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit ist mit 20.000 Euro dotiert und geht an das Projektteam. Zusätzlich wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein mit 5.000 Euro dotierter Sonderpreis für herausragenden Wissens- und Technologietransfer unter Beteiligung eines sächsischen KMU prämiert. Der Sonderpreis „Wachstum“ – mit 4.000 Euro dotiert - wird von der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner an eine Kooperation mit besonderem Entfaltungspotenzial verliehen.
Aufgerufen zur Beteiligung sind Forscher und Unternehmer (insbesondere aus dem Mittelstand) denen in Kooperation ein nachvollziehbarer, innovativer und effektiver Wissenstransfer in die Wirtschaft gelungen ist. Ein Kooperationsteam soll dabei aus mindestens einem wissenschaftlichen Akteur mit Sitz in Deutschland und mindestens einem mittelständisch geprägten Unternehmen (KMU) bestehen. Zur Definition von KMU orientiert sich dieser Wettbewerb an der aktuellen EU-Richtlinie.
Beziehen Sie Ihre Bewerbung auf ein konkretes, möglichst abgeschlossenes Projekt. Begründen Sie bitte, warum genau diese Kooperation ein erfolgreicher Wissens-/ Technologietransfer war bzw. ist. Achten Sie auf einen gut lesbaren, nachvollziehbaren und verständlichen Stil! Nicht das technische Detail, sondern der Prozess der Kooperation, die Zusammenarbeit der Partner und die Schlagkraft des Transferresultats sind von vorrangiger Bedeutung.
Für die Beurteilung der eingereichten Projekte wird eine Jury aus Experten verschiedener Branchen berufen. In Einzel- und Gemeinschaftswertung wird über die Finalisten und den Sieger beraten. Besonders gelungene Kooperationen im Sinne des Wettbewerbs zeigen einen transparenten Wissens- und Technologietransferprozess in die Wirtschaft und sichtbare Ergebnisse für die beteiligten KMU (z.B. Arbeitsplätze und Umsatzfaktoren) auf. Durch die Beschreibung des Kooperationsprozesses bzw. des speziellen Vorgehens bei der Umsetzung der Transferidee unter Einbindung der Partner sollen Rückschlüsse auf Innovativität und Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit gezogen werden.
Das Kooperationsprojekt sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.
Die Finalisten werden bis spätestens drei Wochen vor der Preisverleihung über Ihre Finalteilnahme informiert. Es wird darum gebeten, mindestens einen Vertreter des Projekts zur Preisverleihung und Vorstellung des Projekts zu entsenden
(nähere Informationen hier )