PROWeb - Projekt-WWW-Server
PROWeb steht für den Dienst
Projekt-
Web-Server.
Damit werden gesicherte WWW-Server für spezielle Projekte realisiert (sog.
"Micosites").
Ab Oktober 2009 wird der bisherige PROWeb-Dienst durch PROWeb2 abgelöst:
- Die Administrationsverantwortung hinsichtlich Betrieb und Pflege des Systems für einen solchen Server liegt beim URZ.
- Die inhaltliche Verantwortung für die Webseiten bzw. Webanwendungen liegt beim jeweiligen Auftraggeber.
- Neu: Das URZ erstellt eine Grundkonfiguration des Webservers, der Auftraggeber kann die Funktionalität durch Installation weiterer Komponenten seinen Wünschen anpassen (z.B. Tomcat, Content Management System).
- Erhöhte Sicherheitsstandards gegenüber den zentralen WWW-Servern:
- HTML-, PHP oder CGI-Dateien sind nur durch Berechtigte lesbar.
- Durch PROWeb-Server geschriebene Daten sind nur von Berechtigten einsehbar.
- Verschlüsselung der Übertragung durch SSL/TLS und projekteigene Zertifikate.
- Neu: Der Dienst wird auf Basis eines virtuellen Servers (VPSH) erbracht. Dafür fallen für den Auftraggeber Kosten an.
In der Pilotphase des Dienstes von Oktober 2009 bis 30.06.2010 ist dieser Dienst kostenfrei.
Nutzer des bisherigen PROWeb-Dienstes müssen ihre Server bis zum 31.03.2010 auf diesen neuen Dienst umstellen.
Der bisherige PROWeb-Dienst wird ab 01.04.2010 eingestellt.
PROWeb-Dienst: Gegenüberstellung der Leistungsmerkmale
| Leistungsmerkmal |
PROWeb bisher |
PROWeb2 neu |
| Betriebssystem |
Scientific Linux 4 |
Scientific Linux 5 |
| Software |
Apache 2.0, PHP 4, MySQL 4 |
Apache 2.2, PHP 5, MySQL 5 |
| Installation und laufende Pflege des Basissystems |
URZ |
URZ |
| Konfiguration Webserver, SSL-Zertifikat, Backup |
|
|
| Nutzung des TUCAL-Autorensystems für Webseiten |
|
|
| Nutzung anderer Content-Management-Plattformen |
aufwändig |
|
| Hochverfügbarkeit |
|
|
| individuelle Wünsche (z.B. cron Skripte) |
|
|
| Serverzugang per Secure Shell |
|
|
| weitere Software-Pakete, z.B. Tomcat |
|
|
| Hardware-Parameter anpassbar |
|
|
Die Spezifikation des Dienstes regelt das
Service Level Agreement (SLA).
Der Weg zum eigenen PROWeb-Server
1. Sie beauftragen einen neuen Projekt-WWW-Server
- Sie wählen einen Projektnamen. Dieser Name ist wichtig - so sollte er sein:
- kurz, d.h. schreib- und druckbar (Empfehlung: 4 bis 12 Zeichen, Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestrich, keine Umlaute)
- prägnant, d.h. merkbar und Ihr Projekt gut beschreibend
- eindeutig, d.h. möglichst unverwechselbar
- sicher, d.h. juristisch nicht anfechtbar - kein Marken- oder Produktname
- Aus dem Namen bildet sich der Name des WWW-Servers, der Rechnername und eine E-Mail-Adresse.
- WWW-Server:
www.projektname.tu-chemnitz.de (http und https)
- Rechnername:
www-projektname.hrz.tu-chemnitz.de (Secure-Shell-Zugang)
- E-Mail:
webmaster-projektname@tu-chemnitz.de als Gruppen-Mailbox
- Desweiteren schildern Sie das Anliegen und legen einige technische Parameter fest.
2. Wir prüfen den Auftrag und richten den PROWeb-Server ein
- Der Projektname und das Anliegen wird mit dem Bereich Marketing/Öffentlichkeitsarbeit abgestimmt.
- Im URZ werden die technischen Voraussetzungen geschaffen (virtueller Server, DNS-Einträge, Gruppen-Mailbox, Zertifikate erstellen, Grundkonfiguration).
- Nach Fertigstellung erhalten Sie per E-Mail die Zugangsdaten.
3. Sie erstellen die Inhalte
- Die vom Auftraggeber genannten Dienstverantwortlichen haben Zugang zum PROWeb-Server (Secure Shell, scp) und können ggf. Software installieren und konfigurieren. Wir empfehlen, dass Sie die Mechanismen von ToSCA benutzen, um die Konfiguration des Systems zu sichern.
- Zum Erstellen der Inhalte steht das Autorensystem TUCAL zur Verfügung.
4. Pflege und Wartung
- Den Inhalt pflegen Sie in eigener Verantwortung. Sie haben Zugriff auf Log-Dateien.
- Sie bearbeiten regelmäßig die E-Mail, die in der zugeordneten Gruppen-Mailbox ankommt.
- Das URZ sichert die Verfügbarkeit und andere administrative Aufgaben (siehe SLA) und berät Sie bei Fragen.
- Vor Ablauf der Laufzeit schicken wir eine E-Mail mit Informationen zur Verlängerung oder Abmeldung.