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Virtualisierung mit VMware und Co.


Kursinhalt:

Stand: Februar 2009


Virtualisierung im Überblick


"Virtualisierung bezeichnet Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines Computers aufzuteilen." (Wikipedia)


Ziele


Die Technik im Überblick

aus Sicht des Gastsystems

Hardware-Emulation:

Hardware-Virtualisierung:
(volle Virtualisierung)

Paravirtualisierung:

aus Sicht des Wirtssystems

Type 1 Hypervisors

Type 2 Hypervisors

Thin Hypervisor

Das Ring-Konzept (CPU)

Der Ring (auch Domain) beschreibt eine Privilegierungsschicht innerhalb der Betriebssystemprogrammierung.

CPU_ring_scheme.png
CPU Ring Schema (Quelle: Wikipedia)

Betriebssysteme wie Linux (und Windows) nutzen Ring 0 für den Kernel und die Gerätetreiber. Die Anwendungen laufen im Ring 3. Das Umschalten zwischen Kernel- und User Mode bezeichnet man als Kontext-Wechsel.
Bei virtualisierten Betriebssysteme wie XEN läuft im Ring 0 der sogenannte Hypervisor (auch als Dom0 bezeichnet). Dieser verwaltet die im Ring 1 laufenden Kernel (auch als DomU bezeichnet).

VMware (Player, Workstation, Server) und VirtualBox setzen einen sogenannten VMM (Virtual Machine Monitor) im Kernel des Wirtssystems ein, um Zugriffe der Gastsysteme auf CPU und Speicher zur physischen Hardware umzusetzen. Zugriffe z.B. auf Netzinterfaces, Festplatten, usw. werden durch das Wirtsbetriebssystems abgewickelt. Damit obliegt die Unterstützung der physischen Hardware dem Wirtsbetriebssystem.

Virtuelle Maschine - VM

esx_server_hardware.jpg
virtuelle Hardware (Quelle: VMware Inc.)


Einsatzszenarien

auf dem Desktop

Betreibe niemals 2 verschiedene Hypervisor gleichzeitig!

VMware Player (frei)

VMware Workstation ($)

Sun xVM VirtualBox (frei/$)

Server

VMware Server (frei)

Einsatzszenario (intern)

  • AMD Athlon(tm) 64 X2 Dual Core Processor 4200+
  • 4 GB RAM
  • 240 GB HDD (SATA)
  • Scientific Linux 5

  • ca. 20 VM-Images verfügbar, ca. 3..6 gleichzeitig aktive VMs
  • WindowXP, Windows 2003, Windows Vista, Fedora Linux
    • Softwareevaluierung und -Paketbau
    • Erprobung Installationstechnologien und Managementwerkzeuge
    • Testsysteme

VMwareESX Server ($)

Einsatzszenario

  • 5 Server
  • 4 Dual-Core AMD Opteron(tm) Processor 8218
  • 64GB RAM
  • Fibre Channel QLogic QLA2432
  • 2x Gb Ethernet Management, 4x Gb Ethernet Gastsysteme

  • über 100 virtuelle Maschinen
  • Linux- und Windows 2003-Gäste vom
    • Computeserver
    • Applikationsserver (Windows Terminalserver)
    • Webportale (LAMP)
    • Lizenzserver, Keymanagement, Antivirensoftware, ...
    • Entwicklungs- und Testsysteme

vmware_esx.png
VMware ESX Schema

VMware Infrastructure VirtualCenter($)


Sicherheit?


Stand und Ausblick


Quellen, Links