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Grafik: Karla Bauer

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Die eigene Sprache aus der Sicht eines Fremden

Prof. Dr. Winfried Thielmann spricht am 19. Mai 2010 in seiner Antrittsvorlesung über Deutsch als Fremdsprache

"Deutsch kann ich ja" - so ein beliebtes Klischee, das der Studiengangswahl von Germanisten nachgesagt wird. Die Fachbezeichnung "Deutsch als Fremdsprache" (kurz DaF) erweckt unter diesem Vorzeichen manchmal fragende Blicke. Das weiß auch Prof. Dr. Winfried Thielmann, der nach dreisemestriger Vertretung diese Professur seit August 2009 inne hat. Hier ein wenig Klarheit zu schaffen, hat sich Thielmann nun mit seiner Antrittsvorlesung zur Aufgabe gesetzt. Unter dem Titel "Seit wann ist denn das Deutsche eine Fremdsprache?" stellt er am 19. Mai sein Fachgebiet und dessen Inhalte näher vor.

Bei Deutsch als Fremdsprache geht es um die Vermittlung des Deutschen an Sprachlernende. "Vorrangiges Ziel des Faches Deutsch als Fremdsprache ist es, den Studierenden einen Blick auf die deutsche Sprache zu geben, wie sie einem Fremden erscheint", erklärt Thielmann. Daher liegt der Akzent der Chemnitzer Professur neben Methoden der Sprachvermittlung vor allem auf den sprachwissenschaftlichen Hintergründen. "Das Was steht bei uns vor dem Wie", so der Professor, der selbst mehrere Jahre im australischen Canberra Deutsch gelehrt hat und weiß, worauf es ankommt. Seine Absolventen sieht er daher auch im Arbeitsmarkt gut aufgestellt. Während etwa Sprachlehrer, die allein Kurzfortbildungen des Goethe-Instituts wahrgenommen haben, weitgehend ohne sprachliches Hintergrundwissen in die Praxis entlassen würden, könne jemand mit universitärer DaF-Ausbildung potentielle Arbeitgeber oft durch die bessere Qualifikation überzeugen. Das leuchtet offenbar auch den Studierenden ein: Zwischen einem Viertel und einem Drittel der Chemnitzer Germanisten wählt inzwischen das DaF-Profil.

Die Antrittsvorlesung "Seit wann ist denn das Deutsche eine Fremdsprache?" beginnt am 19. Mai 2010 um 19 Uhr im Raum N 113 des Hörsaalgebäudes, Reichenhainer Str. 90.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Winfried Thielmann, E-Mail winfried.thielmann@phil.tu-chemnitz.de, Telefon 0371 531-37354

(Autor: Michael Chlebusch)

Mario Steinebach
14.05.2010

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