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So können Automobilzulieferer besser kooperieren

Stiftung Industrieforschung zeichnete Doktorarbeit von Claudia Scholta aus

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Dr. Claudia Scholta erhält von Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung-Industrieforschung, den "Preis für wissenschaftliche Arbeiten 2006". Foto: Stiftung Industrieforschung

Die Automobilindustrie als wachsende Branche ist ständigen Veränderungen in der Wertschöpfungsstruktur unterlegen. Vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen werden heute innovative Formen der Kooperation gefordert, um Schritt halten zu können. Im Rahmen ihrer Promotion an der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz untersuchte Claudia Scholta neben ihrer Tätigkeit bei der Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen die "Erfolgsfaktoren unternehmensübergreifender Kooperation am Beispiel der mittelständischen Automobilindustrie in Sachsen".

Mit Hilfe einer empirischen Basis mit 84 Fallstudien von Kooperationsprojekten in der sächsischen Automobilzulieferindustrie ermittelte Scholta die wesentlichen Erfolgsfaktoren von solchen Netzwerken. Drei Fragen standen dabei im Mittelpunkt der von Prof. Dr. Hartmut Enderlein betreuten Arbeit: 1. Wie sind die Kooperationspartner bei ihrem Zusammenschluss vorgegangen?, 2. Wie ist die Kooperation verlaufen?, 3. Welche Faktoren waren dabei für den Erfolg förderlich, welche erfolgskritisch und welche Kriterien haben den Erfolg sogar gehemmt? Das Ergebnis ist eine praktische Handlungsanleitung für Unternehmen zur Kooperationsdurchführung, um ihre Erfolgsaussichten zu verbessern.

Stichwort: Stiftung Industrieforschung

Die 1974 gegründete Stiftung Industrieforschung ist eine Non-Profit-Organisation, die in den Bereichen Betriebswirtschaft, Organisation und Technik Forschungsprojekte, Initiativen und praxisnahe Veranstaltungen fördert, insofern sie für kleine und mittlere Firmen von Nutzen sind. Drei Arbeiten werden jährlich mit dem Preis für wissenschaftliche Arbeiten prämiert. Es können Diplomarbeiten, Dissertationen und Habilitationsschriften eingereicht werden, die interdisziplinär auf technische bzw. betriebwirtschaftliche Fragen gerichtet sind, eine betriebsnahe Problemstellung aufweisen sowie in enger Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Unternehmen erarbeitet wurden.

Weitere Informationen erteilt Dr. Claudia Scholta, RKW Sachsen GmbH, Telefon (03 71) 53 47 368, E-Mail scholta@rkw-sachsen.de

Link zur Online-Version der Doktorarbeit:
http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2006/0006/data/Heft_48.pdf

(Autorin: Nicole Leithold)

Mario Steinebach
09.11.2006

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