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Karriere kennt keine Grenzen

TU Chemnitz startet transnationales Projekt zur Karriereförderung von Studenten im sächsisch-tschechischen Grenzraum

Der Career Service der Technischen Universität Chemnitz wirkt seit 2009 erfolgreich als Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft. Durch gezielte Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote fördert die Einrichtung den erfolgreichen Berufseinstieg der Absolventen der TU Chemnitz und trägt so zur Sicherung von Fach- und Führungskräften für Sachsen bei. Mit dem neuen, auf zwei Jahre angelegten Projekt "Transnational Career Service - Stärkung der Employability von Studierenden und Fachkräftesicherung im sächsisch-tschechischen Grenzraum" werden diese Aktivitäten nun auf transnationaler Ebene ausgebaut. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Als Projektpartner des ersten transnationalen Career Service-Projektes Sachsens konnten die Jan Evangelista Purkyně-Universität in Ústí nad Labem und die Technische Universität Liberec gewonnen werden. Gemeinsam sollen nun Strukturen und Angebote geschaffen werden, die den Studierenden den Berufseinstieg im jeweiligen Nachbarland ermöglichen.

Offizieller Startschuss für das Projekt war die feierliche Eröffnung am 27. Juni 2012 an der TU Chemnitz. Zu diesem Anlass waren Vertreter der Partnerhochschulen aus Liberec und Ústí nad Labem angereist. Unter den rund 80 Gästen waren Persönlichkeiten aus Hochschule und Wirtschaft sowie Studierende der TU Chemnitz. Nach der Begrüßung der Gäste durch die Projektleiterin des Career Service, Prof. Dr. Cornelia Zanger, sprach Prof. Dr. Christoph Fasbender, Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung für die TU Chemnitz. Er würdigte die bisherigen Leistungen des Career Service und hob den Beitrag des Transnational Career Service zu einer stärkeren Internationalisierung der TU Chemnitz hervor.

Die Vertreterinnen der Partnerhochschulen, Prorektorin Prof. Jirina Jilkova von der Universität in Ústí nad Labem und Prorektorin Dr. Jana Drašarová von der Technischen Universität Liberec stellten ihre Universitäten und die Besonderheiten der jeweiligen Wirtschaftsregion vor. Im Anschluss erörterte Dr. Christian Genz, Projektgeschäftsführer des Career Service, die Ziele und Arbeitsschritte des Projektes. "Mit dem transnationalen Career Service wollen wir sächsische und tschechische Unternehmen als attraktive Arbeitgeber für qualifizierte Absolventen präsentieren", so Genz. "Durch unsere Erfahrung können wir außerdem die tschechischen Projektpartner beim Aufbau von Career Service-Leistungen unterstützen. Ein wichtiger Schritt ist der Aufbau des transnationalen Job- und Praktikanetzwerkes, von dem Studierende und Unternehmen auf beiden Seiten profitieren", so Dr. Genz.

Als weitere Aktivitäten sind deutsch-tschechische Karrieretage in Chemnitz, Liberec und Ústí nad Labem geplant. Hier sollen Studierende vor Ort über Einstiegsmöglichkeiten informiert werden und durch Workshops sowie Unternehmensexkursionen detaillierte Einblicke in die Kultur und Arbeitswelt des Nachbarlandes erhalten. Darüber hinaus sind an den Partnerhochschulen kontinuierliche Beratungs- und Informationsangebote im Aufbau.

Weitere Informationen erteilt Dr. Christian Genz, Telefon 0371 531-19930, E-Mail christian.genz@hrz.tu-chemnitz.de.

(Autor: Ronald Herzog)

Katharina Thehos
28.06.2012

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