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Pressemitteilung vom 04.11.2004

Literarische Brückenschläge zu Deutschlands Nachbarn

Literarische Brückenschläge zu Deutschlands Nachbarn
Tagung zur deutschen Literatur der klassischen Moderne und Europas Osten

Vom 11. bis 13. November 2004 findet an der TU Chemnitz eine literarische Tagung statt, die sich der deutschen Literatur der klassischen Moderne und dem Osten Europas nähert. Im "Alten Heizhaus", Straße der Nationen 62 (Innenhof), reflektieren die Tagungsteilnehmer aktuelle und historische Verbindungslinien zwischen Deutschland und den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Höhepunkt der Tagung sind zwei Lesungen: Gertrud Fussenegger aus Österreich beehrt am 11. November um 19 Uhr ihre Zuhörer mit einer Lesung über Deutsche und Tschechen. Am 12. November wird Jurij Brezan ab 15 Uhr seine Erfahrungen mit Polen reflektieren. Veranstaltet wird die literarische Tagung von der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, der Werner- Bergengruen-Gesellschaft, und der Professur für Europäische Geschichte der TU Chemnitz. Weitere Informationen: http://www.agricolaforum.de .

Zur Person: Gertrud Fussenegger

Gertrud Fussenegger, 1912 in Pilsen geboren, ist die wohl bedeutendste lebende österreichische Schriftstellerin. Ihr Lebenswerk umfasst bisher über 60 separate Buchveröffentlichungen - darunter ihre großen Romane Die Brüder von Lasawa (1948), Das Haus der dunklen Krüge (1951), Das verschüttete Antlitz (1957), Zeit des Raben, Zeit der Taube (1960), Die Pulvermühle (1968) und Bourdanins Kinder (2001).

Zur Person: Jurij Brezan

Jurij Brezan wurde am 1916 in Räckelwitz (Lausitz) geboren. Während der NS-Zeit war er im sorbischen Widerstand aktiv und begann 1949 als freier Schriftsteller. Jurij Brezan schreibt in zwei Sprachen, deutsch und sorbisch. Bekannt wurde er durch Erzählungen, zahlreiche Romane, unter anderem "Krabat oder Die Verwandlung der Welt" (1976), sowie Kinder- und Jugendbücher. Seine Werke wurden in 25 Sprachen übersetzt. Mittlerweile lebt er in Horni Hajnk nahe seinem Geburtsort Räckelwitz.

(Autorin: Kathrin Reichold, Praktikantin der Pressestelle TU Chemnitz)


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