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Pressemitteilung vom 19.05.2004

Roboter aus aller Welt spielen Rugby

Roboter aus aller Welt spielen Rugby
Robotik-AG der TU Chemnitz qualifizierte sich für die Teilnahme an der EUROBOT (Europas Weltmeisterschaft für autonome Roboter) in Frankreich

Für 17 Studenten der TU Chemnitz geht es in dieser Woche erstmals nach Frankreich zur EUROBOT, Europas Weltmeisterschaft für autonome Roboter. In La Ferté-Bernard in der Nähe von Paris werden vom 21. bis 23. Mai 2004 mehr als 1.500 Studenten und Ingenieure aus aller Welt mit über 160 Robotern erwartet. Die Mitstreiter der Robotik AG der Technischen Universität Chemnitz gehören zu den drei deutschen Teams, die sich der Herausforderung stellen wollen.

Zur Vorgeschichte: Mitte April schien die Teilnahme der Chemnitzer an der Weltmeisterschaft zunächst gescheitert, denn laut Wettkampfbedingungen dürfen nur drei deutsche Mannschaften zum Finale nach Frankreich fahren. Vier hatten sich allerdings angemeldet. Deswegen war ein Vorausscheid ¯ ausgetragen während der Hannover Messe ¯ notwendig. Hier konnten sich die Chemnitzer nicht qualifizieren. Nur die Hobbybauer der TU München, des Roboterclubs Aachen und des Gymnasiums Kerpen konnten die Fahrkarte nach Frankreich lösen. Das Team aus Kerpen zog jedoch kurzfristig die Teilnahme zurück und die Chemnitzer Robotik-AG rutschte damit automatisch nach.

Die Studenten der TU Chemnitz - unter ihnen sind angehende Informatiker, Maschinenbauer, Mechatroniker und Elektrotechniker - werden in dieser Woche noch intensiv am Eurobot-Projekt tüfteln. Ihr Mini-Roboter muss als autonomer Spieler auf einem drei mal zwei Meter großem Feld kleine weiche Rugby-Bälle aufsammeln. Diese sollen in die Touchdown-Zone des Gegners gebracht werden. Alternativ kann man die Bälle auch in das Tor des Gegners werfen oder schießen. Jedes Team darf zwei Roboter auf dem Feld haben, es gibt aber strenge Größenbeschränkungen. Jedes Match dauert 90 Sekunden.

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit geben die bisherigen Erfolge der Chemnitzer Robotik AG Grund zum Optimismus. So siegten die Studenten im vergangenen Jahr bei einem Wettbewerb mobiler Roboter an der TU Dresden. Ihr Mini-Roboter musste damals Filmdosen einsammeln und Teelichter auspusten.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Peter Protzel per Telefon unter (03 71) 5 31 - 80 09 sowie per E-Mail unter robotik-ag@tu-chemnitz.de und im Internet unter http://www.robotik-ag.de .

EUROBOT im Internet: http://www.planete-sciences.org/robot/concours/eurobot/garde_de.html


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