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Pressemitteilung vom 17.10.2002

Ein heller Kopf in der Kunststofftechnik

Ein heller Kopf in der Kunststofftechnik
Kunststoff-Experte der TU Chemnitz erhielt den Oechsler-Preis

Diplom-Ingenieur Stefan Roth, Mitarbeiter der Professur Kunststoffverarbeitungstechnik der TU Chemnitz, wurde in diesen Tagen vom Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) für seine Diplomarbeit mit dem mit 4.000 Euro dotierten Oechsler-Preis ausgezeichnet. Gestiftet wurde der Preis von der gleichnamigen Oechsler AG, einem Hersteller von Kunststoff-Präzisionsteilen für die Automobil-, Medizin- und Telekommunikationsbranche. Das im fränkischen Ansbach ansässige Unternehmen würdigt damit innovative Methoden und Ansätze zur Entwicklung und Konstruktion von Bauteilen aus Kunststoffen.

Roth, der im vergangenen Jahr seine Diplom-Arbeit als Maschinenbaustudent im Hauptfach Kunststofftechnik anfertigte, wurde betreut von Prof. Dr. Günter Mennig. In enger Zusammenarbeit mit der Sonneberger Firma Mann+Hummel untersuchte er Bindenähte in spritzgegossenen, kurzfaserverstärkten Bauteilen. Dabei verglich Roth die ermittelte Ergebnisse mit denen moderner Simulationssoftware. Nicht immer, so das Ergebnis seiner Arbeit, kann die Prozess-Simulation die Faserorientierung in der Bindenaht richtig vorhersagen. Aber zur Abschätzung der Vorgänge bei der Herstellung des Produktes in ihrer Wirkung auf die Bauteileigenschaften bleibt die Simulation ein wichtiges Hilfsmittel des Ingenieurs. Zugleich zeigte er auf, dass durch Änderungen bei der Werkzeugfüllung Lage und Ausprägung von Bindenähten maßgeblich beeinflusst werden können.

Weitere Informationen erteilt Stefan Roth, Telefon (03 71) 531 - 23 79.

Wichtiger Hinweis für die Medien: In der Pressestelle der TU Chemnitz können Sie ein themenbezogenes Foto anfordern, das Justus M. Leyde, Vorstandsvorsitzender der Oechsler AG, und den Chemnitzer Preisträger Stefan Roth zeigt.

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