Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 10.10.2001

Der alarmierende Knick in der Geburtenrate

Der alarmierende Knick in der Geburtenrate
Staatskanzleichef Georg Brüggen referiert über Folgen der demographischen Entwicklung

In etwa zehn Jahren wird der ostdeutsche Arbeitsmarkt unter der niedrigen Geburtenrate der Nachwendejahre zu leiden haben. Grund: Die meisten Belegschaften setzen sich heute überwiegend aus 40- bis 60-jährigen Mitarbeitern zusammen. Konkret besagt die Statistik: Für eine junge Fachkraft, die im Jahr 2012 auf den Arbeitsmarkt kommt, gehen gleich zwei Erfahrungsträger in den Ruhestand. Für die Unternehmen in den neuen Bundesländern erscheint die Konstellation gleich in zweierlei Hinsicht prekär: Sie müssen gegen den hohen Wissensabfluss ankämpfen und zugleich auch ihr gravierendes Nachwuchskräfteproblem lösen. Besonders hart könnte es die hier ansässigen klein- und mittelständischen Unternehmen treffen. Da sie im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gegenüber großen Unternehmen häufig unterlegen sind, dürften sie es angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels, der auf einigen Teilarbeitsmärkten zu erwarten ist, besonders schwer haben. Für diese kleinen und mittleren Betriebe ist es von geradezu existenzieller Bedeutung, schon heute gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit auch unter diesen schwierigen Bedingungen zu sichern. Die Auswirkungen der demographischen Entwicklung beschränken sich jedoch nicht nur auf die Arbeitswelt, sondern beispielsweise auch auf alle gesellschaftlichen Institutionen.

Vor diesem Hintergrund spricht Georg Brüggen, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Sachsen, am 18. Oktober 2001 zum Thema "Demographische Entwicklung - Herausforderung oder Hindernis für die new economy". Die Veranstaltung, zu der das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse einlädt, beginnt um 15.30 Uhr im Hörsaal N 112 des Hörsaalgebäudes der Technischen Universität Chemnitz, Reichenhainer Straße 70. Im Anschluss an den Vortrag von Georg Brüggen ist eine Diskussion vorgesehen.

Weitere Informationen erteilt Dr. Dieter Weidlich vom Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse, Tel. (03 71) 5 31 - 24 21.


  • Mehrere Personen stehen im Foyer eines Gebäudes auf einer Treppe,

    KI-Spitzenforschung aus 18 Ländern

    Professur Verteilte und Selbstorganisierende Rechnersysteme der TU Chemnitz veranstaltete General Assembly des EU-Exzellenznetzwerks ENFIELD …

  • drei Männer stehen auf einem Podest mit Medaillen und Urkunden in der Hand

    TUC-Student ist Deutscher Hochschulmeister im Dreisprung

    Maximilian Skarke, Student im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz, gewann am 14. Februar 2026 bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften Leichtathletik (Halle) in Erfurt die Goldmedaille bei den Männern …

  • Zwei Frauen stehen nebeneinander vor einer Messewand, eine Frau hält eine Urkunde in den Händen.

    Ausgezeichnete Lehre ist harte Arbeit

    Dr. Annika Barzen entwickelte ein mittlerweile preisgekröntes Konzept eines praxisnahen Seminars zu qualitativen Forschungsmethoden in der Soziologie – Als Lehranfängerin wurde sie von der Hochschuldidaktik Sachsen unterstützt …

  • Sportler stehen mit Medaillen auf einem Podest zur Siegerehrung

    Silberne Lorbeeren im Viererbob

    Michel Gröper, Lehramtsstudent der TU Chemnitz, gewann am 6. Februar 2026 bei den Deutschen Meisterschaften und Deutschen Juniorenmeisterschaften in Altenberg die Silbermedaille im Viererbob der Männer und Junioren U26 …