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Pressemitteilung vom 28.07.2000

Chemnitzer Professoren verstehen es, Geld einzuwerben

Chemnitzer Professoren verstehen es, Geld einzuwerben
Bericht der Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Hochschul-Ranking erschienen

Wer wirbt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am erfolgreichsten Mittel ein? Darüber informiert der Bericht "DFG-Bewilligungen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen -1996 bis 1998", den die DFG vor wenigen Tagen vorgelegt hat. Die Technische Universität Chemnitz konnte sich dem 112 Seiten starken Papier zufolge gegenüber dem Zeitraum 1991 bis 1995 im Spitzenfeld der ostdeutschen Forschung mit 51,4 Millionen Mark eingeworbener Mittel behaupten und erreichte einen Zuwachs um sechs Plätze.

Betrachtet man das Verhältnis der von der DFG bewilligten Mittel zu den an Hochschulen tätigen Professoren, so erreichten die Chemnitzer im Osten einen beachtlichen zweiten Platz knapp hinter der TU Berlin. Auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften hat die TU Chemnitz im Osten mit 656.800 Mark eingeworbener Drittmittel je Professor die Nase vorn und erreicht im gesamtdeutschen Vergleich unter 46 Hochschulen Platz 7. Die Naturwissenschaftler landeten im Mittelfeld und auf der Ost-Skala hinter den drei Berliner Unis und der Universität Leipzig auf dem fünften Platz.

"Das Volumen der im Wettbewerb mit anderen Hochschulen bei der DFG eingeworbenen Drittmittel ist ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg in der Forschung", meint der Chemnitzer Rektor Prof. Dr. Christian von Borczyskowski. Es sei jedoch nur ein Indikator, um die Leistungsfähigkeit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung zu bewerten. Aber die Chemnitzer Universität müsse sich auch auf anderen Gebieten nicht verstecken, erreichte sie doch in der jüngsten Vergangenheit bei mehreren Hochschulvergleichen fordere Plätze.

Hinweis: Der vollständige Bericht "DFG-Bewilligungen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen - 1996 bis 1998" steht im Internet unter http://www.dfg.de/berichtswesen/ranking.html .


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