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Pressemitteilung vom 08.10.1999

Experten für Mikrosystemtechnik an der Chemnitzer Uni

Eine Liliput-Welt aus Elektronik und Mechanik

Experten für Mikrosystemtechnik treffen sich an Chemnitzer Uni

Sie ist eine der Zukunftstechniken des 21. Jahrhunderts: die Mikrosystemtechnik. Mit ihr werden intelligente, winzig kleine Gesamtsysteme aus Elektronik und Mechanik möglich, die neuartige Materialien und Technologien nutzen. Alle großen Industrieländer arbeiten fieberhaft auf diesem Gebiet, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.. Deutschland ist dabei in einer ausgezeichneten Position. Das Programm "Mikrosystemtechnik 1994 - 1999", Anfang der neunziger Jahre vom Bundesforschungsministerium ins Leben gerufen, führte bereits zu ersten marktfähigen Anwendungen und Produkten. Jetzt startet das Nachfolgeprogramm "MST 2000+", das für die nächste Zukunft die nötigen Impulse setzt.

Aus diesem Grunde findet am 11. und 12. Oktober 1999 im Renaissance Chemnitz Hotel die 4. Chemnitzer Fachtagung Mikrosystemtechnik - Mikromechanik & Mikroelektronik statt. Organisiert wird sie von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Chemnitzer Uni. Die hochkarätige Tagung bietet Spezialisten beider Gebiete die Möglichkeit, ihre Meinungen auszutauschen und ihre neuesten Forschungsergebnisse vorzustellen. Insgesamt werden über 100 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Christhard Deter, Chef der Firma Laser-Display-Technologie aus Gera und Vordenker des Laserfernsehens, der 1997 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde.

Die Tagung wird am Montag um 9.30 Uhr vom Rektor der Chemnitzer Uni, Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, eröffnet. Danach folgt der Vortrag "Wachstum ins Kleine - Langfristige Potentiale und Perspektiven der Mikrosystemtechnik bis 2050". Ein weiteres Glanzlicht des Treffens ist ein Vortrag eines Spezialisten des Leipziger Herzzentrums am Montagabend. Er stellt robotergesteuerte Operationstechniken in der Herzchirurgie vor und skizziert die Perspektiven der Telechirurgie. Zwischendurch stehen insgesamt 24 Fachvorträge in fünf Themenkreisen auf dem Programm. Die Referenten kommen von so renommierten Einrichtungen wie dem Institut für Mikrotechnik in Mainz, dem Forschungszentrum Karlsruhe und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen. Natürlich steuern auch Chemnitzer Wissenschaftler einige Vorträge bei, schließlich gehört die Uni bei der Mikrosystemtechnik weltweit mit zur Spitzengruppe. Daneben gibt es auch eine kleine Ausstellung, auf der Firmen ihre neuesten Mikroprodukte ausstellen.

Weitere Informationen: TU Chemnitz, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Reichenhainer Straße 70, 09126 Chemnitz, Prof. Dr. Dietmar Müller, Telefon: (03 71)5 31-31 95; Fax: (03 71)5 31-31 93; E-Mail: dietmar.mueller@infotech.tu-chemnitz.de oder Prof. Dr. Wolfram Dötzel, Telefon: (03 71)5 31-32 64; Fax: (03 71)5 31-32 59; E-Mail: wolfram.doetzel@infotech.tu-chemnitz.de oder im Internet unter http://www.infotech.tu-chemnitz.de/mst99 zu finden.


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