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Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
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Pressemitteilung vom 26.05.1998

Gesundheitspolitik soll Bedürfnisse besser berücksichtigen

Gesundheitspolitik soll Bedürfnisse der Menschen besser
berücksichtigen Internationale Experten der Gesundheitsförderung tagen an der Chemnitzer Universität

(Pressemitteilung 126/98)

Am 29. Mai 1998 treffen sich an der TU Chemnitz 15 Wissenschaftler und Politiker aus Belgien, Deutschland, Finnland, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien und den USA, um über Probleme der Gesundheitsvorsorge und -förderung zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht dabei die von der Europäischen Union geförderte sogenannte MAREPS-Studie zur Gesundheitspolitik und zum Gesundheitsverhalten in Europa. Laut Aussage des Chemnitzer Sportwissenschaftlers Prof. Dr. Alfred Rütten, der die Studie leitete, wurde seit 1996 die Förderung von Sport und Bewegung und die Kontrolle des Rauchens in sechs europäischen Ländern unter die Lupe genommen. Die Wissenschaftler untersuchten, wie diese Maßnahmen von der Bevölkerung angenommen und wie sie in ihrer Effizienz von politischer Seite bewertet wurden. Daneben ging es um Maßnahmen der Brustkrebsvorsorge und um die Entwicklung einer grundsätzlich gesundheitsorientierten Gesamtpolitik. Die Ergebnisse der Studie zeigen, daß gerade in der Gesundheitspolitik die Bereitschaft und die Bedürfnisse der Bevölkerung noch viel stärker berücksichtigt werden müssen. Auf der Chemnitzer Arbeitstagung werden deshalb die Probleme einer noch zu entwickelnden europäischen Gesundheitspolitik diskutiert. Die Frage, wie weit diese Politik von Brüssel aus bestimmt wird oder den einzelnen Mitgliedsstaaten oder gar den Kommunen überlassen bleibt, ist künftig von erheblicher Bedeutung. Probleme der Gesundheit in Kommunen und am Arbeitsplatz sind bereits ein besonderes Anliegen der Forschungsstelle für Regionale Gesundheitsförderung der TU Chemnitz in Lichtenstein, die in Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen ein ebenfalls international weit beachtetes Projekt "Investition in Gesundheit - WHO-Modellregion Westsachsen" aufgebaut hat.

Weitere Informationen erteilt Dipl.-Psychologe Thomas von Lengerke, Tel. 0371/531-2939, Fax 0371/531-2935, E-mail tvl@phil.tu-chemnitz.de .

Interview-Termine

Die Damen und Herren der Presse können über Herrn von Lengerke Interview-Termine mit den Politikern und Wissenschaftlern vereinbaren.


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