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Professur Produktionssysteme und -prozesse
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Professur Produktionssysteme und -prozesse 

Aktuelle Informationen

  • Veranstaltungen
    Jonas Maximilian Werner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau der TU Chemnitz, stellt beim SUPRA-Workshop Ultraschall-Anwendungen in der Produktion vor. Quelle: TU Chemnitz/Matthias RehmSUPRA im Doppelpack – Netzwerktreffen und Workshop

    Am 29. Januar 2026 fand das 7. SUPRA-Netzwerktreffen an der Technischen Universität Chemnitz statt, an dem mehr als 20 polnische und deutsche Partner aus Industrie und Forschung teilnahmen.

    Im Mittelpunkt stand ein umfassender Überblick über die Arbeit des Netzwerks in den letzten Monaten. Bisherige Aktivitäten, erzielte Fortschritte und laufende Kooperationen wurden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Valentin Lang die Professur für Werkzeugmaschinenentwicklung und Adaptive Steuerungssysteme an der Technischen Universität Dresden als neues Netzwerkmitglied vor und gab einen Überblick über die wichtigsten Forschungs- und Lehrbereiche. Interessante Projektbeispiele boten den Teilnehmern vielfältige Ansatzpunkte für künftige Kooperationen. „Der offene Austausch unter den Anwesenden zeigt das große Interesse an den vorgestellten Themen und die Bedeutung unseres Netzwerks als Plattform für Wissenstransfer und interdisziplinäre Zusammenarbeit“, sagt Dr. Matthias Rehm, SUPRA-Netzwerkmanager an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.

    Im Anschluss an das Netzwerktreffen fand der Workshop „Ultraschall in der Produktionstechnik“ statt, der sich durch seine breit gefächerten und praxisorientierten Inhalte auszeichnete. Jonas Maximilian Werner von der Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau der TU Chemnitz gab den Teilnehmern mit seinem Vortrag „Ultraschall: zwischen Systemverständnis und Anwendung“ eine Einführung in das Thema. Es folgten Fachvorträge von Frank Gärber-Lange (DeSonic GmbH) zum Thema „Industrielle Teilereinigung: Verfahren, Anlagen und Praxisbeispiele“, von Dr.-Ing. Andreas Gester (Professur für Verbundwerkstoffe und Materialkomposite der TU Chemnitz) mit einem Beitrag zum Thema „Von der Kabelkonfektion bis zu Strukturbauteilen – ultraschallunterstützte Fügeprozesse“ und von Jonas Maximilian Werner mit Ausführungen zum Thema „Ultraschall als Produktions- und Verfahrenstechnik – Perspektiven und Forschungsimpulse“. Neben den Vorträgen bot der Workshop reichlich Zeit für Networking. „Wir danken allen Referenten und Teilnehmern für ihre vielfältigen Ideen, die zu zahlreichen fachlichen Diskussionen und einem regen Austausch zwischen den Teilnehmern führten“, so Dr. Rehm.

  • Forschung
    Partner des deutsch-tschechischen Projekts „NovaCut-MQL“ beim Kickoff-Treffen an der TU Chemnitz. Quelle: TU Chemnitz/Manuel MöckelDeutsch-tschechisches Forschungsteam startet Entwicklung von nachhaltigem Fräswerkzeug

    Am 22. Januar 2026 lud die Professur Produktionssysteme und -prozesse ihre Partner im neuen deutsch-tschechischen Forschungsprojekt „NovaCut-MQL“ zum Kickoff-Treffen nach Chemnitz ein.

    Die Abkürzung „NovaCut-MQL” steht für „Novel additively manufactured milling tool with optimized cutting edge microgeometry and minimum quantity lubrication supply through porous material structures”. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen, additiv gefertigten Fräswerkzeugs mit optimierter Schneidenmikrogeometrie und einem präzise lokalisierten Minimalmengenschmiersystem, bei dem Schmierstoff durch poröse Materialstrukturen direkt in die Zerspanungszone gepresst wird. Dadurch lassen sich Prozesskräfte und -temperaturen senken, was die Prozessstabilität, -sicherheit und -wirtschaftlichkeit erhöht.

    Die Ziele des Projektes basieren auf Anforderungen der industriellen Praxis und basieren auf dem Know-how der Partner. Auf deutscher Seite ist neben der TU Chemnitz die GBZ Mannheim & Co. KG am Forschungsvorhaben beteiligt. Auf tschechischer Seite arbeiten die Westböhmische Universität Pilsen und die Firma NACE Global s.r.o. im Projekt mit.

    An der TU Chemnitz wird das Projekt aus dem internationalen Netzwerk IraSME von Januar 2026 bis Dezember 2028 mit 280.000 Euro im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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