Folgende Themen stehen zur Auswahl:
Die Herstellung von keramischen C/C-SiC Verbundwerkstoffen erfolgt durch die Infiltration von porösen kohlenstofffaserverstärkten Kohlenstoffen (C/C) mit flüssigen Polymeren (Liquid Polymer Infiltration) und anschließende Pyrolyse. Um eine bessere Verdichtung zu erreichen, kann eine Re-Infiltration sinnvoll sein.
Ziel der Arbeit ist die Untersuchung verschiedener Polymere in Hinblick auf die Eignung für die Herstellung von C/C-SiC-Verbunden unter Variation verschiedener Prozessparameter.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Natalia Smolskaya
Raum E014, Tel.: 0371 531 33353
Email an Frau Smolskaya
Dieses Thema ist als Studien-, Projekt-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeit geeignet.
Für die Herstellung extrem verschleißfester Oberflächen werden in vielen industriellen Anwendungen Hartmetallbeschichtungen eingesetzt. Eine wesentlich kostengünstigere Alternative stellt die Verwendung von Beschichtungswerkstoffen auf Eisenbasis dar, die eine hartmetallähnliche Mikrostruktur besitzen, aber in einfacheren Prozessketten herstellbar sind. Für die Entwicklung solcher neuartiger Materialien ist die Erschmelzung einer Reihe von Versuchslegierungen unter reproduzierbaren Bedingungen notwendig. Durch die Qualifizierung eines inerten Schmelzverfahrens unter Verwendung eines neukonstruierten Kalttiegel-Lichtbogenofens (Bild) im Rahmen der Arbeit wird ein wichtiger Grundstein für die weitere Werkstoffentwicklung gelegt.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. S. Schuberth
Raum E109, Tel.: 0371 531 36595
Email an Herrn Schuberth
Dieses Thema ist sowohl als Diplomarbeit als auch als Studien- bzw. Projektarbeit geeignet.
Zum Fügen von Aluminiummatrix-Verbundwerkstoffen sollen nanoskalige Lotwerkstoffe eingesetzt werden. Hierbei wird der Effekt der Schmelzpunktabsenkung bei Verringerung der Partikelgröße (siehe Abbildung) ausgenutzt. Zur Applikation derartiger Lotwerkstoffe und Strukturen soll die Nanoprinttechnologie verwendet werden.
Die Diplomarbeit beinhaltet eine umfassende Literaturrecherche zur Ermittlung der Ausgangsparameter. Des Weiteren ist die Auswahl geeigneter Lotwerkstoffe auf der Basis von Al, Cu und Ni notwendig. Anhand von Differenz-Thermoanalysen (DTA) sollen die Schmelz-bereiche dieser Lotlegierungen nachgewiesen werden. Optimierungsziel ist die maximale Absenkung der Arbeitstemperatur. Im Anschluss daran können die entsprechenden Verfah-rensparameter eingestellt und Probelötverbindungen erzeugt werden, welche rasterelekronenmikroskopisch zu charakterisieren sind.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Sebastian Weis
Raum E120, Tel.: 0371 531 35597
Email an Herrn Weis
Das High-Tec-Verfahren Plasmaanodisieren, mit dem keramische Schichten mit exzellenten Eigenschaften auf geeigneten Substratwerkstoffen erzeugt werden können, ist eine hocheffiziente Methode zur Behandlung sämtlicher Leichtmetalle (Aluminium, Magnesium und Titan). Da es sich um ein relativ junges Verfahren handelt, bestehen noch erhebliche Wissensdefizite bezüglich grundlegender Zusammenhänge. Die Möglichkeiten des Verfahrens sind daher bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ein erheblicher Forschungsbedarf besteht insbesondere auf dem Gebiet der Führung des elektrischen Regimes. Die neuen Generationen der Stromquellen eröffnen diesbezüglich innovative Möglichkeiten der Steuerung des Prozesses. Diese Thematik ist Gegenstand der Arbeit, die sowohl einen theoretischen als auch einen ausführlichen experimentellen Teil beinhaltet.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. Gert Alisch
Raum A106, Tel.: 0371 531 35396
Email an Herrn Alisch
Beim Hochenergiemahlen zur Herstellung partikelverstärkter AMCs führt ein zu starker Verschweißeffekt zu einer unerwünschten Partikelvergröberung und zu einem Verkleben der Aluminiumpartikel an den Oberflächen von Kugeln und Rotorflügeln. Die Prozessdauer wird dadurch zeitlich begrenzt und beeinflusst damit das Mahlergebnis. Diesem Effekt kann durch Zugabe von Trennmitteln, z.B. Stearinsäure (C18H36O2), entgegen gewirkt werden. Beim Einsatz von Stearinsäure muss vor der Weiterverarbeitung des Pulvers die vollständige Entfernung von Säureresten durch Heißentgasen gewährleistet werden. Andernfalls wird eine unerwünschte Porenbildung in späteren Prozessschritten oder bei der Wärmebehandlung der AMCs beobachtet. Ebenso ist die Umwandlung der Stearinsäure oder deren Reaktion mit dem Mahlgut möglich.
Ziel der Arbeit ist es, verschiedene Trennmittel hinsichtlich ihrer Eignung für das Hochener-giemahlen zur AMC-Herstellung zu prüfen und zu evaluieren.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Steve Siebeck
Raum B105, Tel.: 0371 531 37531
Email an Herrn Siebeck
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Gelötete Metall-Keramik-Verbunde werden konventionell in Ofenlötprozessen hergestellt. Durch die mittelbare Erwärmung ergeben sich bei diesem Erwärmungsverfahren jedoch hohe Verluste, da die Wärme durch Konvektion, Strahlung oder Wärmeleitung übertragen werden muss. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Themas Energieeffizienz wird in einem Forschungsprojekt das Löten von Metall und Keramik mittels Induktion als eine energetisch effizientere Alternative qualifiziert. Hierbei handelt es sich um ein unmittelbares Erwärmungsverfahren, bei dem die Wärme direkt im Bauteil erzeugt wird. Die verfahrensspezifischen Vorteile führen aufgrund der partiellen Erwärmung jedoch zu ungleichmäßigen Wärmeströmen und damit zu einer ungleichmäßigen Temperaturverteilung im Bauteil.
In der Arbeit sollen die Wärmeströme und die Temperaturverteilung sowie daraus resultierende Eigenspannungszustände in einer vorgegebenen Grundwerkstoffkombination für das Induktionslöten und das Ofenlöten berechnet und verglichen werden. |
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Ansprechpartner: Dipl.-Ing. S. Hausner
Raum E104, Tel.: 0371 531 37929
Email an Frau Hausner
Dieses Thema ist sowohl als Diplomarbeit als auch als Studien-, Projektarbeit bzw. Bachelor- oder Masterarbeit geeignet.
Inhalt der Arbeit ist die Herstellung von mehrlagigen Substraten für leistungselektronische Anwendungen. Dabei sollen thermisch gespritzte Schichten abwechselnd aus verschiedenen Materialien (z.B. Al2O3, Cu, Cu-W, Cu-Mo, Al) in mehreren Lagen hergestellt werden. Neben dem atmosphärischen Plasmaspritzen kommt dabei das Kaltgasspritzen zum Einsatz. Es soll eine spritztechnische Prozessparameteroptimierung durchgeführt werden und dabei neben dem Pulverzustand auch der Einfluss der Substrattemperatur untersucht werden.
Stirnzugversuche sollen Aufschluss über die Haftfestigkeiten der gespritzten Schichten geben. Die Grenzfläche wird mittels Härtemessung und REM charakterisiert werden.

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Ina Hoyer
Raum E117, Tel.: 0371 531 35232
Email an Frau Hoyer
Dieses Thema ist besonders als Studien- bzw. Projektarbeit geeignet.
Kohlenstofffaserverstärkter Kohlenstoff (CFC) ist ein Verbundwerkstoff, der auch bei hohen Temperaturen gute mechanische Eigenschaften aufweist. Ein wesentlicher Nachteil ist die geringe Korrosionsbeständigkeit gegenüber metallischen Schmelzen, wie z. B. Titan, Stahl, oder gasförmigen Stoffen, wie Sauerstoff.
Ziel ist die Herstellung und Untersuchung ausgewählter Schichtsysteme, welche z.B. durch thermisches Spritzen auf CFC-Substrate appliziert werden können.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
Es werden vorwiegend Studenten mit werkstofftechnischem Hintergrund gesucht.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. D. Nestler
Raum A104, Tel.: 0371 531 36546
Email an Frau Nestler
Dieses Thema ist besonders als Studien- bzw. Projektarbeit geeignet.
Zur Herstellung von C/C- Verbundwerkstoffen werden spezielle Harze als Kohlenstoffträger (C-Precursor) verwendet.
Die Weiterverarbeitung zu keramischen Verbundwerkstoffen (CMC) wird durch das Flüssigsilizierverfahren realisiert.
Der gesamte Herstellungsprozess erfolgt derzeit über 3 Prozessstufen:
Ziel ist die Untersuchung alternativer C-Precursoren für den Herstellungsprozess ausgewählter CMCs.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
Es werden vorwiegend Studenten mit werkstofftechnischem oder chemischem Hintergrund gesucht.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. D. Nestler
Raum A104, Tel.: 0371 531 36546
Email an Frau Nestler
Dieses Thema ist besonders als Studien- bzw. Projektarbeit geeignet.
Kohlenstoff, insbesondere Glaskohlenstoff findet einen kontinuierlich steigenden Einsatz als Tiegelwerkstoff in der Gießereiindustrie.
Im Rahmen eines Projektes, ist es erforderlich Glaskohlenstoff stoffschlüssig mit Glaskohlenstoff und Keramik, bevorzugt mit Al2O3 bzw. mit Si3N4 zu Fügen. Diesbezüglich sind Verfahren zu entwickeln bzw. vorhandene Verfahren zu optimieren, um den Anforderungen z.B. an die Temperatur-, Korrosions-, und Vakuumbeständigkeit der Fügeverbindung zu genügen.
Ziel ist die Herstellung von intakten Fügeverbindungen und Untersuchung ausgewählter Lotsysteme und Verfahren, unter Betrachtung mikrostruktureller Veränderungen.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
Es werden vorwiegend Studenten mit werkstofftechnischem Hintergrund gesucht.
Ansprechpartner: Dr.-Ing. D. Nestler
Raum A104, Tel.: 0371 531 36546
Email an Frau Nestler
Dieses Thema ist besonders als Studien- bzw. Projektarbeit geeignet.
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Kristina Roder
- Literaturrecherche zum Stand der Technik
- Aufstellen eines Versuchsplanes (Versuchsmatrix)
- Untersuchung verschiedener Möglichkeiten zur Faservorbehandlung, wie z. B. Pyrolyse, thermische Oxidation und Behandlung im HF-Plasma
- Thermische Analyse der SiC-Fasern
- Charakterisierung der unbehandelten und vorbehandelten Fasern mit verschiedenen Methoden (Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, AFM, Einzelfaserzugversuch)
- Diskussion und Bewertung der Ergebnisse
- Zusammenfassung und Ausblick
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| Beispiel: Kohlenstofffasern in einer Kohlenstoffmatrix |
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
- Literaturrecherche zum Stand der Technik
- Aufstellen eines Versuchsplanes
- Untersuchung verschiedener Möglichkeiten zur Probenhalterung
- Bestimmung des Einflusses der Probenpräparation (insbesondere der Probendicke) auf das Prüfergebnis
- Bestimmung des Einflusses der Prüfparameter auf das Prüfergebnis
- Diskussion und Bewertung der Ergebnisse
- Zusammenfassung und Ausblick
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| Abbildung: Hochauflösendendes 2D-Bildkorrelationssystem |
Das Arbeitsprogramm beinhaltet:
- Literaturrecherche zum Stand der Technik
- Aufstellen eines terminierten Versuchsplanes
- Durchführung der Prüfversuche unter Berücksichtigung der statistischen Absicherung
- Bestimmung des Einflusses der Prüfparameter auf das Prüfergebnis
- Analyse charakteristischer prinzipbedingter Abweichungen der einzelnen Methoden (Aufklärung von Ursachen, Vorschläge für Korrekturen)
- Ableitung einer Prüfvorschrift
- Dokumentation, Diskussion und Bewertung der Ergebnisse
- Zusammenfassung und Ausblick