Zielstellung
Bei der Entwicklung eines geeigneten Gelenkmoduls werden folgende Eigenschaften angestrebt:
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Möglichkeit zur wesentlichen Verringerung der benötigten Motorgröße (Reduktion der mechanischen Blindleistung),
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Einführung einer Nachgiebigkeit zur passiven Unterstützung einer sicheren Mensch-Roboter-Interaktion.
Durch Umsetzungen dieser Forderungen ergeben sich weitere Einflussmöglichkeiten:
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Aufnahme kinetischer Energie und Vorhalt in Form von potentieller Energie mit mechanischem Zwischenspeicher,
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gezielte Beeinflussung des zeitlichen Verhaltens in Brems- und Beschleunigungssituationen unabhängig vom Hauptantrieb,
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vereinfachte Kraft-/Positionsregelung je nach Anforderung und
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verbessertes Verhalten bei unvorhergesehenem Objektkontakt.
Umsetzung
Aus der Vielzahl an Möglichkeiten zur Realisierung einer veränderlichen Steifigkeit wurde folgendes Prinzip gewählt:

Das Prinzip nutzt die Fesselung von Windungen einer vorgespannten Schraubenfeder.
Umsetzung im Versuchsstand "veränderliche Trägheit und Wurfversuch"
Eckdaten:
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Bewegung einer Last von 1 kg an einem Arm (max. 3 kg) von 40 cm Länge mit einer Winkelbeschleunigung von 12,5 rad/s²
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mögliche Belastung: 20 Nm bei 1 U/s Winkelgeschwindigkeit
→ Kollisionsraumanalyse als virtueller Gelenktest
Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Lars Böhme
Telefon: +49 (0)371 531-38414
E-Mail: lars.boehme@etit.tu-chemnitz.de
Raum: Reichenhainer Str. 31/33, Zi. 128