Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik






DFG-Transferbereich 50

„Applikation der Maschinensysteme und Umsetzung der Prozesskette Bohrungsdrücken/Querwalzen“

Sprecher: Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. Dr.-Ing. E. h. Dr. h. c. Reimund Neugebauer

Laufzeit: 2004 - 2007

Um die Ergebnisse des 2004 abgeschlossenen DFG-Sonderforschungsbereiches 283 „Prozessketten der Massivumformung unter Aspekten der Produktivität und der Umweltverträglichkeit“ für die Industrie nutzbar zu machen, wurde dieser im DFG-Transferbereich 50 „Applikation der Maschinensysteme und Umsetzung der Prozesskette Bohrungsdrücken/Querwalzen“ weitergeführt. Ziel dieses Vorhabens war es, die wissenschaftlichen Leistungen des DFG-Sonderforschungsbereiches 283 auf dem Gebiet des Maschinenbaus zur Serienreife zu bringen. Dafür stellte die Deutsche Forschungsgemeinschaft bis 2007 über eine Million Euro zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stand dabei die neuartige Umformtechnologie des Bohrungsdrückens, mit der beispielsweise Hohlwellen hergestellt werden können. Insbesondere für den Fahrzeugbau ist das Bohrungsdrücken eine wichtige Zukunftstechnologie, da sie die Kosten und den Materialeinsatz im Vergleich zu den herkömmlichen spanenden Verfahren, mit der heute Getriebehohlwellen produziert werden, um bis zu 80% reduziert. Um eine Serienfertigung zu erreichen, wurde die Prozesskette weiterentwickelt. Darüber hinaus wurden neue Berechnungen durchgeführt und Steuerungsfragen zu geklärt. Zum Zweck einer effizienten Planung zukünftiger Bohrungsdrückmaschinen kam auch das moderne „Virtual Reality Center Production Engineering“ zum Einsatz.

Der DFG-Transferbereich 50 bestand aus 4 Teilprojekten, die an der TU Chemnitz und am Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz (IWU) angesiedelt waren. Neben den Forschungsstellen waren 9 Industriepartner für die erfolgreiche Praxiseinführung am Transferbereich beteiligt.

Pressemitteilungen

Neuer Transferbereich der DFG an der TU Chemnitz Forschung
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Bis 2007 soll sich das Bohrungsdrücken als neuartige Umformtechnologie in der Praxis durchsetzen
Exzellente Forschungsergebnisse für die Wirtschaft Forschung
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Neun Jahre erfolgreiche Erforschung innovativer Umformverfahren in einem der vier Sonderforschungsbereiche der TU Chemnitz - DFG- Gutachter empfehlen Weiterführung von Themen, die für Unternehmen lukrativ sind