Aktuelle Informationen
- Forschung
Chemnitzer Wissenschaftler untersucht das Recycling-Potenzial von Granatsand
Am 9. März 2026 präsentierte Dr.-Ing. Florian Morczinek, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Produktionssysteme und -prozesse, seine Forschungsergebnisse zur Entstehung, zum Abbau und zum Verbrauch von Granatsand als Abrasivmittel beim Wasserstrahlschneiden vor den Mitgliedern des 68. Arbeitskreises Wasserstrahltechnologie (AWT). Rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung waren der Einladung der Metallbau Müller GmbH zum fachlichen Austausch im sächsischen Schneeberg gefolgt.
In seinem Fachvortrag stellte Dr. Morczinek außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zerkleinerung der Granatsandpartikel während des Schneidprozesses vor, aus denen Forschungsansätze abgeleitet werden konnten, um den ungewollten Partikelbruch bei der Strahlerzeugung zu reduzieren und somit das Recyclingpotenzial von Granatsand zu erhöhen. Dadurch muss weniger Granatsand auf energieintensive Weise in der Natur abgebaut werden.
Der Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie wird seit 1991 zweimal jährlich von der Leibniz Universität Hannover ausgerichtet. Er besteht aus über 120 Forschungseinrichtungen, Firmen und Privatleuten aus zwölf Ländern, die in der Wasserstrahltechnologie tätig sind.
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie unter: https://www.awt.uni-hannover.de/de/
Am 9. März 2026 präsentierte Dr.-Ing. Florian Morczinek, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Produktionssysteme und -prozesse, seine Forschungsergebnisse zur Entstehung, zum Abbau und zum Verbrauch von Granatsand als Abrasivmittel beim Wasserstrahlschneiden vor den Mitgliedern des 68. Arbeitskreises Wasserstrahltechnologie (AWT). Rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung waren der Einladung der Metallbau Müller GmbH zum fachlichen Austausch im sächsischen Schneeberg gefolgt.
In seinem Fachvortrag stellte Dr. Morczinek außerdem wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zerkleinerung der Granatsandpartikel während des Schneidprozesses vor, aus denen Forschungsansätze abgeleitet werden konnten, um den ungewollten Partikelbruch bei der Strahlerzeugung zu reduzieren und somit das Recyclingpotenzial von Granatsand zu erhöhen. Dadurch muss weniger Granatsand auf energieintensive Weise in der Natur abgebaut werden.
Der Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie wird seit 1991 zweimal jährlich von der Leibniz Universität Hannover ausgerichtet. Er besteht aus über 120 Forschungseinrichtungen, Firmen und Privatleuten aus zwölf Ländern, die in der Wasserstrahltechnologie tätig sind.
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Wasserstrahltechnologie unter: https://www.awt.uni-hannover.de/de/
- Veranstaltungen
SUPRA im Doppelpack – Netzwerktreffen und Workshop
Am 29. Januar 2026 fand das 7. SUPRA-Netzwerktreffen an der Technischen Universität Chemnitz statt, an dem mehr als 20 polnische und deutsche Partner aus Industrie und Forschung teilnahmen.
Im Mittelpunkt stand ein umfassender Überblick über die Arbeit des Netzwerks in den letzten Monaten. Bisherige Aktivitäten, erzielte Fortschritte und laufende Kooperationen wurden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Valentin Lang die Professur für Werkzeugmaschinenentwicklung und Adaptive Steuerungssysteme an der Technischen Universität Dresden als neues Netzwerkmitglied vor und gab einen Überblick über die wichtigsten Forschungs- und Lehrbereiche. Interessante Projektbeispiele boten den Teilnehmern vielfältige Ansatzpunkte für künftige Kooperationen. „Der offene Austausch unter den Anwesenden zeigt das große Interesse an den vorgestellten Themen und die Bedeutung unseres Netzwerks als Plattform für Wissenstransfer und interdisziplinäre Zusammenarbeit“, sagt Dr. Matthias Rehm, SUPRA-Netzwerkmanager an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.
Im Anschluss an das Netzwerktreffen fand der Workshop „Ultraschall in der Produktionstechnik“ statt, der sich durch seine breit gefächerten und praxisorientierten Inhalte auszeichnete. Jonas Maximilian Werner von der Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau der TU Chemnitz gab den Teilnehmern mit seinem Vortrag „Ultraschall: zwischen Systemverständnis und Anwendung“ eine Einführung in das Thema. Es folgten Fachvorträge von Frank Gärber-Lange (DeSonic GmbH) zum Thema „Industrielle Teilereinigung: Verfahren, Anlagen und Praxisbeispiele“, von Dr.-Ing. Andreas Gester (Professur für Verbundwerkstoffe und Materialkomposite der TU Chemnitz) mit einem Beitrag zum Thema „Von der Kabelkonfektion bis zu Strukturbauteilen – ultraschallunterstützte Fügeprozesse“ und von Jonas Maximilian Werner mit Ausführungen zum Thema „Ultraschall als Produktions- und Verfahrenstechnik – Perspektiven und Forschungsimpulse“. Neben den Vorträgen bot der Workshop reichlich Zeit für Networking. „Wir danken allen Referenten und Teilnehmern für ihre vielfältigen Ideen, die zu zahlreichen fachlichen Diskussionen und einem regen Austausch zwischen den Teilnehmern führten“, so Dr. Rehm.
Am 29. Januar 2026 fand das 7. SUPRA-Netzwerktreffen an der Technischen Universität Chemnitz statt, an dem mehr als 20 polnische und deutsche Partner aus Industrie und Forschung teilnahmen.
Im Mittelpunkt stand ein umfassender Überblick über die Arbeit des Netzwerks in den letzten Monaten. Bisherige Aktivitäten, erzielte Fortschritte und laufende Kooperationen wurden vorgestellt und gemeinsam reflektiert. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Valentin Lang die Professur für Werkzeugmaschinenentwicklung und Adaptive Steuerungssysteme an der Technischen Universität Dresden als neues Netzwerkmitglied vor und gab einen Überblick über die wichtigsten Forschungs- und Lehrbereiche. Interessante Projektbeispiele boten den Teilnehmern vielfältige Ansatzpunkte für künftige Kooperationen. „Der offene Austausch unter den Anwesenden zeigt das große Interesse an den vorgestellten Themen und die Bedeutung unseres Netzwerks als Plattform für Wissenstransfer und interdisziplinäre Zusammenarbeit“, sagt Dr. Matthias Rehm, SUPRA-Netzwerkmanager an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.
Im Anschluss an das Netzwerktreffen fand der Workshop „Ultraschall in der Produktionstechnik“ statt, der sich durch seine breit gefächerten und praxisorientierten Inhalte auszeichnete. Jonas Maximilian Werner von der Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau der TU Chemnitz gab den Teilnehmern mit seinem Vortrag „Ultraschall: zwischen Systemverständnis und Anwendung“ eine Einführung in das Thema. Es folgten Fachvorträge von Frank Gärber-Lange (DeSonic GmbH) zum Thema „Industrielle Teilereinigung: Verfahren, Anlagen und Praxisbeispiele“, von Dr.-Ing. Andreas Gester (Professur für Verbundwerkstoffe und Materialkomposite der TU Chemnitz) mit einem Beitrag zum Thema „Von der Kabelkonfektion bis zu Strukturbauteilen – ultraschallunterstützte Fügeprozesse“ und von Jonas Maximilian Werner mit Ausführungen zum Thema „Ultraschall als Produktions- und Verfahrenstechnik – Perspektiven und Forschungsimpulse“. Neben den Vorträgen bot der Workshop reichlich Zeit für Networking. „Wir danken allen Referenten und Teilnehmern für ihre vielfältigen Ideen, die zu zahlreichen fachlichen Diskussionen und einem regen Austausch zwischen den Teilnehmern führten“, so Dr. Rehm.
- Forschung
Deutsch-tschechisches Forschungsteam startet Entwicklung von nachhaltigem Fräswerkzeug
Am 22. Januar 2026 lud die Professur Produktionssysteme und -prozesse ihre Partner im neuen deutsch-tschechischen Forschungsprojekt „NovaCut-MQL“ zum Kickoff-Treffen nach Chemnitz ein.
Die Abkürzung „NovaCut-MQL” steht für „Novel additively manufactured milling tool with optimized cutting edge microgeometry and minimum quantity lubrication supply through porous material structures”. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen, additiv gefertigten Fräswerkzeugs mit optimierter Schneidenmikrogeometrie und einem präzise lokalisierten Minimalmengenschmiersystem, bei dem Schmierstoff durch poröse Materialstrukturen direkt in die Zerspanungszone gepresst wird. Dadurch lassen sich Prozesskräfte und -temperaturen senken, was die Prozessstabilität, -sicherheit und -wirtschaftlichkeit erhöht.
Die Ziele des Projektes basieren auf Anforderungen der industriellen Praxis und basieren auf dem Know-how der Partner. Auf deutscher Seite ist neben der TU Chemnitz die GBZ Mannheim & Co. KG am Forschungsvorhaben beteiligt. Auf tschechischer Seite arbeiten die Westböhmische Universität Pilsen und die Firma NACE Global s.r.o. im Projekt mit.
An der TU Chemnitz wird das Projekt aus dem internationalen Netzwerk IraSME von Januar 2026 bis Dezember 2028 mit 280.000 Euro im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Am 22. Januar 2026 lud die Professur Produktionssysteme und -prozesse ihre Partner im neuen deutsch-tschechischen Forschungsprojekt „NovaCut-MQL“ zum Kickoff-Treffen nach Chemnitz ein.
Die Abkürzung „NovaCut-MQL” steht für „Novel additively manufactured milling tool with optimized cutting edge microgeometry and minimum quantity lubrication supply through porous material structures”. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen, additiv gefertigten Fräswerkzeugs mit optimierter Schneidenmikrogeometrie und einem präzise lokalisierten Minimalmengenschmiersystem, bei dem Schmierstoff durch poröse Materialstrukturen direkt in die Zerspanungszone gepresst wird. Dadurch lassen sich Prozesskräfte und -temperaturen senken, was die Prozessstabilität, -sicherheit und -wirtschaftlichkeit erhöht.
Die Ziele des Projektes basieren auf Anforderungen der industriellen Praxis und basieren auf dem Know-how der Partner. Auf deutscher Seite ist neben der TU Chemnitz die GBZ Mannheim & Co. KG am Forschungsvorhaben beteiligt. Auf tschechischer Seite arbeiten die Westböhmische Universität Pilsen und die Firma NACE Global s.r.o. im Projekt mit.
An der TU Chemnitz wird das Projekt aus dem internationalen Netzwerk IraSME von Januar 2026 bis Dezember 2028 mit 280.000 Euro im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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Veranstaltungen
Riesiges Interesse zum Tag der offenen Tür der TU ChemnitzZahlreiche Studieninteressierte strömten auf den Campus – Viele Studierende waren als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Studiengänge im Einsatz und ermöglichten so eine Studienberatung auf Augenhöhe