Lizenzfreier VPN-Client für Linux - VPNC
Für Linux gibt es einen freien IPsec-Client für die Verbindung zum Cisco VPN-Server.
Die Benutzung ist sogar einfacher als mit dem Cisco-VPN-Client, da kein
Kernel-Modul dafür erforderlich ist.
Das einzige Risiko besteht in der Möglichkeit, dass der VPNC-Client nach einem eventuell notwendigen Softwareupdate des VPN-Servers nicht mehr zuverlässig funktioniert. Bisher ist das noch nicht vorgekommen und es ist anzunehmen, dass schnell nach einer Lösung gesucht wird.
In den aktuellen Systemvarianten von Suse, Fedora oder Debian ist VPNC als Standardpaket vorhanden, aber auch die Installation aus den
Ursprungsquellen ist nicht kompliziert.
Die notwendige Konfigurationsdatei wird in den Systemen unterschiedlich benannt, der Dateinhalt ist jedoch gleich. Bei Fedora und Suse ist das die Datei
/etc/vpnc/default.conf. Die hier enthaltenen Informationen müssen in die eigene Konfiguration übernommen werden.
Mit neuen Linux-Systemen (z.B. Fedora ab Version 10) lässt sich der VPN-Zugang über den
Network Manager einrichten.
Als Verbindungsart wählen Sie "Cisco-kompatibler VPN-Client (vpnc)". (Gruppenpasswort siehe
tuc-internet)
Bei Verwendung des VPNC sind die Festlegungen unter
FAQ Punkt 11 zu beachten.