Konfiguration unter WINDOWS 95, WINDOWS 98, NT 4.0, Windows 2000, Windows XP

Für Windows 2000/XP stand uns leider noch kein Testsystem zur Verfügung. Verwenden Sie daher bitte die für Windows NT gemachten Angaben sinngemäß. Teilen Sie mir bitte Ihre Erfahrungen mit!

Für die Einbindung Ihres PCs wird vorausgesetzt, dass Sie neben den im allgemeinen Teil beschriebenen Schritten folgendes bereits getan haben:

  • Bei Windows 95/Windows 98 müssen Sie unter "Systemsteuerung" -> "Netzwerk" -> "Konfiguration" -> Hinzufügen -> Client -> Microsoft aus den Auswahlmöglichkeiten "Client für Microsoft-Netzwerke" wählen (dabei werden Sie ggf. zum Einlegen des Mediums aufgefordert, von dem Sie seinerzeit Windows installiert haben, wenn der entsprechende Treiber nachinstalliert werden muss).
    Für die DNS-Namensauflösung der Windows-Namen (Sambaserver-Namen) ergänzen Sie:
    "Systemsteuerung" -> "Netzwerk" -> "Konfiguration" -> "TCP/IP" -> "Eigenschaften" -> "DNS-Konfiguration" -> "Suchreihenfolge für Domänensuffix": hrz.tu-chemnitz.de

  • Unter Windows NT sind die im vorherigen Punkt erläuterten Einstellungen nicht notwendig.

Die Inanspruchnahme der Komponenten des PC-Dienstes erfordert eine Identifizierung mittels Nutzerkennzeichen-Paßwort-Paar. Dazu ist es sinnvoll, dass Sie bei Windows95/Windows 98 zu Beginn der Windows-Sitzung Ihr URZ-Nutzerkennzeichen angeben. Ansonsten ist es zwingend, als erstes Ihr Home-Verzeichnis zu montieren, damit der Server einen Bezug zu Ihrer Person herstellen kann.

Bei Windows NT haben Sie unmittelbar beim Verbinden der Laufwerke oder Druckerwarteschlangen die Möglichkeit, Ihr Kennzeichen unter "Verbinden als..." anzugeben.

Einbinden von Netzlaufwerken

Die nur beim ersten Anmelden manuell vorzunehmende Laufwerkszuordnung erfolgt im Menüpunkt "Arbeitsplatz". Sie verwenden aus der Knopfleiste den an der zweiten Stelle von links liegenden Knopf und geben die in der Tabelle angegebene Zuordnung (Laufwerk und Netzpfad) nacheinander ein. Bitte achten Sie darauf, dass "Beim nächsten Starten wieder verbinden" angekreuzt ist; nur so wird die Verbindung zukünftig ohne Ihr Zutun wieder hergestellt.

Folgende Zuordnungen sind vorzunehmen (die Einhaltung ist wichtig!):

Laufwerksbuchstabe Netzpfad Bedeutung
H: \\[sambaserver]\[NKZ] individuelles Home-Verzeichnis
[NKZ] = Nutzerkennzeichen im URZ
[sambaserver] = Alias - Name des Samabservers für Ihr Subnetz
K: \\[sambaserver]\afshomes Zugang zu den Home-Verzeichnissen der anderen Nutzer
?: \\[sambaserver]\software Zugang zu den Verzeichnissen zur Installation von Software
?: \\[sambaserver]\afs Allgemeiner Einstiegspunkt ins AFS (AFS Zelle tu-chemnitz.de).
Über diesen Weg ist beispielsweise der Zugriff auf Projekt-Volumes möglich.

?: steht für einen beliebigen freien Laufwerksbuchstaben. Auf dieses Laufwerk verbinden z.B. Sie ein Verzeichnis, in dem Sie installierbare Softwareprodukte vorfinden. Das ist eine äußerst bequeme Art, von URZ bezogene Software auf Ihrem lokalen PC zu installieren (die Alternative wäre das Hantieren mit einer CD oder gar einem Diskettensatz). Bitte verwechseln Sie die Möglichkeit zur Installation der Software vom Netz nicht mit der Nutzung von Software über das Netz!

In Abhängigkeit, zu welchem Subnetz der SAMBA-Klient gehört, muss für [sambaserver] der entsprechende Alias - Name gewählt werden. Alias - Namen für SAMBA-Server haben folgendes Aussehen: samba[subnetznummer]. Beispiel: Ein SAMBA-Klient im Subnetz 134.109.200.0 verwendet den Aliasnamen samba200.

Ansprechen von Druckerwarteschlangen

Die Verbindung zu den öffentlich verfügbaren Druckerwarteschlangen des URZ (siehe auch Drucken im URZ) können Sie auf ähnliche Weise herstellen. Sie verwenden dazu den Unterpunkt "Drucker" aus dem "Arbeitsplatz", wählen "Netzwerkdrucker verbinden" und leiten somit ihre sonst lokalen Anschlüsse auf die Netzwerkdrucker um. Ein Beispiel zeigt die folgende Tabelle:

Name des lokalen Anschlusses Netzwerkpfad Bedeutung
LPT 1: \\[sambaserver]\1_073x Schwarz/Weiß-Drucker im Uni-Bereich StraNa?
LPT 2: \\[sambaserver]\1_073x-color Farblaserdrucker im Bereich StraNa?

Wenn Sie sich derart einen oder mehrere der Warteschlangen zugänglich machen, werden sie, so Sie noch keinen Treiber mit dem entsprechenden lokalen Anschluss verbunden haben, aufgefordert, dies in der Folge zu tun. Sollten Sie für das entsprechende Druckermodell keinen Treiber zur Verfügung haben, können sie ihn ggf. über die oben angegebene WWW-Seite beziehen und lokal installieren.

Fehlermöglichkeiten

Paßwortverschlüsselung

ab Windows 95 späte OEM-Versionen : Sie können nicht auf die Ressourcen der SAMBA-Server zugreifen, weil diese Systeme standardmäßig verschlüsselte Paßworte versenden, die aber auf dem Server mit Rücksicht auf die anderen Clienten nicht generell erwartet bzw. decodiert werden können.

Sie erhalten dann die Meldung, dass die Anmeldung mit diesem Namen von dieser Maschine aus nicht zulässig sei.

Lösung

Man kann die Versendung unverschlüsselter Paßworte erzwingen, indem man mittels "regedit"  in der Registrierungsdatenbank einen entsprechenden Eintrag anlegt. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie "regedit" z.B. über Start--Ausführen.
  2. Wählen Sie für
    Windows 95/Windows 98
    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\VNETSUP 
    Windows NT
    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\RDR\Parameters
    Windows 2000/XP (Dank an Oliver Langer LS DVS/Informatik, für diese Info)
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkStation\Parameters
  3. Wählen Sie aus der Menüzeile
    Bearbeiten--Neu--DWORD
  4. Benennen Sie den Eintrag "Neuer Wert #1" in "EnablePlainTextPassword" um.
  5. Doppelklicken Sie auf den neuen Eintrag und setzen Sie den Wert auf "1".

Finden von Ressourcen

SAMBA-Server oder Ressource auf dem SAMBA-Server kann nicht gefunden werden .

Lösung

Der Zugriff auf freigegebene Ressourcen wird auf dem Klienten über die Konfiguration eines Rechnernamens und des Ressourcennamens organisiert. Die Auflösung des Rechnernamens wird über den URZ-Dienst netbios nameserver realisiert.
Setzen Sie sich in diesem Fehlerfall bitte mit dem URZ in Verbindung.

Sollten Sie sich jedoch per Modem/ISDN in das Campusnetz einwählen, steht Ihnen der zentrale Dienst netbios nameserver aus technischen Gründen nicht zur Verfügung. Sie müssen die Auflösung des Rechnernamens folgendermaßen selber organisieren:

  1. Vorhandene Datei lmhosts.srm (Windows 95) bzw. Lmhosts.sam (Windows NT) unter dem Namen lmhosts bereitstellen (kopieren).
  2. Die Datei lmhosts muss folgende Zeile enthalten:
    • samba132.hrz.tu-chemnitz.de   samba132
  3. Die so erzeugte Abbildung des Rechnernamens kann nun im Netzpfad verwendet werden z.B. \\samba132\afshomes.

Zugriff wird verweigert

Der Zugriff auf die Daten auf den Netzlaufwerken wird verweigert.

Sollten Sie mit einem Problem dieser Art konfrontiert werden und schon länger als 25 Stunden angemeldet sein, so ist Ihr AFS-Token verfallen. Das Token, sozusagen Ihr Zugriffsberechtigung, wird bei jeder Anmeldung automatisch generiert. Aus Sicherheitsgründen ist seine Gültigkeitsdauer begrenzt.

Lösung

Beenden Sie in diesem Fall Ihre Windows-Sitzung und starten Sie Windows neu (Prinzipiell ist es natürlich ausreichend, wenn Sie die Netzlaufwerke trennen und anschließend neu verbinden). Sollten Sie gerade an einer Datei direkt von einem Netzlaufwerk arbeiten und diese nicht zurückschreiben können, so speichern Sie sie erst einmal lokal auf der Festplatte ab und übertragen sie nach dem Windows-Neustart auf das Netzlaufwerk. 

Beachten Sie, dass prinzipiell vom Abspeichern von Paßworten abzusehen ist, wenn der Rechner nicht absolut sicher dem räumlichen Zugriff anderer entzogen ist!


jjunghaenel, mai' 02, oktober '07