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FAQ zu OpenOffice.org

Bitte beachten Sie, dass das keine komplette Anleitung zu OpenOffice sein kann. Dazu bietet die Software selbst genügend Möglichkeiten (Online-Hilfe). Außerdem existiert eine Vielzahl von Literatur zum Selbststudium.

Wie kann ich Openoffice starten?

Startmenü: URZ-Tipps -> Bürosoftware (OpenOffice)
oder direkt auf der Kommandozeile: ooffice


Start über Taskleiste -> Alle Programme -> Büro -> Openoffice.org

Beim ersten Aufruf von OpenOffice wird eine persönliche Nutzerumgebung generiert. Diese Aktion dauert einige Sekunden bis 1 Minute, bitte haben Sie Geduld.

Kann ich eine Datei abwechselnd mit OpenOffice und mit MS Office bearbeiten?

OpenOffice und MS Office können ihre Dateien gegenseitig konvertieren. Trotz sehr guter Konvertierungsfähigkeit von Openoffice hat jede Konvertierung Grenzen und wird Formatierungsangaben nicht 100%ig übernehmen können. Daher sollte man sich insbesondere bei umfangreichen Dateien auf ein Programm festlegen.

Welche Vor- und Nachteile hat Openoffice gegenüber MS Office?

Vorteile:
  • OpenOffice arbeitet auf den Plattformen Windows, Linux, Sun Solaris und Mac, MS Office nur unter Windows und Mac.
  • OpenOffice ist ein Open-Source-Projekt, das Zugang zu Funktionen und Daten durch transparente Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat gewährt und stetig weiterentwickelt wird. Bekannt gewordene Fehler werden dadurch durch die Entwicklergruppet umgehend korrigiert.
  • Die Entwickler und Nutzer von OpenOffice ("Community") leisten kostenlosen und prompten Support bei allen Problemen. Nutzer können Anfragen an spezielle Newsgruppen oder Mailinglisten stellen und erhalten innerhalb kurzer Zeit Antwort.
Nachteile:
  • MS Office ist wesentlich weiter verbreitet, so dass Vorlagen und Zuarbeiten im MS Officeformat vorgegeben sind.

Wo legt OpenOffice die persönlichen Einstellungen ab?

Beim ersten Aufruf von OpenOffice wird standardmäßig ein Verzeichnis für alle persönlichen Einstellungen angelegt. Bei Problemen kann es hilfreich sein, dieses Verzeichnis umzubenennen, dann wird ein neues mit Standardeinstellungen generiert.

Unter Linux ist es im HOME-Verzeichnis des Nutzers das Unterverzeichnis .openoffice.org.

Unter Windows befindet es sich im HOME-Verzeichnis des Nutzers unter .winxp_conf\Anwendungsdaten\OpenOffice.org\, unter Windows Vista / Windows 7 unter Appdata(evtl. auch Anwendungsdaten)\Roaming\Openoffice.org\.

Wie installiere ich eigene Drucker bzw. Druckerfunktionen?

Um einen eigenen (lokalen) Drucker innerhalb von OpenOffice benutzen zu können, muss man
  • /usr/lib/openoffice/spadmin
  • Schaltfläche "Neuer Drucker"
  • "Einen Drucker anlegen", "Generic Printer" - weiter, Druckbefehlszeile eingeben - weiter, Druckername eingeben - fertig.

Wie kann ich doppelseitig drucken?

  • Auswahl des Druckers, Schaltfläche "Eigenschaften", Zeile "Duplex": 'Long edge' oder 'Short edge' auswählen
Dieser Parameter meint, ob das Papier im Drucker über die lange Kante (bei Hochformat links bzw. rechts) oder über die kurze Kante (oben bzw. unten) gewendet werden soll. Welche Angabe richtig ist, hängt von der Konstruktion des Druckers ab und muss gegebenfalls ausprobiert werden.

Wie kann ich beim Ausdrucken mehrere Seiten verkleinert auf einem Blatt platzieren?

  • Menü "Datei" - "Seitenansicht/Seitendruck"
  • Auf der Symbolleiste der Seitenansicht die (vorletzte) Schaltfläche "Druckoptionen Seitenansicht" anklicken
  • Hier einstellen: z.B. Querformat, Zeile 1, Spalten 2 für 2x A5 auf einer A4-Seite
  • Auf der Symbolleiste der Seitenansicht die (drittletzte) Schaltfläche "Seitenansicht Drucken" anklicken

Wie installiere ich eigene Fonts?

Das geht bei OpenOffice erfreulicherweise sehr einfach:
  • OpenOffice Druckerverwaltungswerkzeug starten (/usr/lib/openoffice/program/spadmin)
  • Schriften -> Hinzufügen
  • Quellverzeichnis das Verzeichnis mit den eigenen Fonts suchen/auswählen
  • die im Quellverzeichnis gefundenen Fonts werden jetzt angezeigt und können ausgewählt werden

Die eigenen Fonts werden im persönlichen Konfigurationsverzeichnis von OpenOffice abgelegt. Es ist auch möglich, Fontfiles direkt in dieses Verzeichnis zu kopieren.

     mkdir -p ~/.openoffice.org2/user/fonts/
     cp <fonts (TTF, PostScript)> ~/.openoffice.org2/user/fonts/
     

Wie beseitige ich Probleme in OpenOffice unter Linux bei der Darstellung des Helvetica Fonts

Um den Vorgaben des Corporate Designs der TU Chemnitz zu entsprechen, wurden unter Linux freie TrueType? Fonts der Fa. Microsoft installiert, insbesondere der Font Arial. Das kann dazu führen, dass die Darstellung der Schriften in OpenOffice-Dokumenten überarbeitet werden muss.

Der einfachste Weg ist, in der Schriftersetzung Helvetica durch Arial ersetzen zu lassen:

  • Menü Extras, Optionen,OpenOffice.org,Schriftarten auswählen
  • Ersetzungstabelle  anwenden markieren
  • Im Feld Schriftart "Helvetica" eingeben, im Feld Ersetzen durch "Arial" auswählen.
  • Mit dem grünen Haken bestätigen.
  • Im darunter liegenden Fenster gewünscht Ersetzungen bestätigen.
Bei selbst erstellten Vorlagen sollte bei den Absatzvorlagen auf Arial orientiert werden. Damit werden die Corporate Design Vorgaben der TU eingehalten und bei der Bearbeitung unter Windows ist infolge des dort vorhandenen Fonts Arial keine Schriftersetzung notwendig.

Wie kann ich mit einer MySQL-Datenbank arbeiten (z.B. Adressdatenbank für Serienbriefe)?

Die einfachste Methode ist es, die MySQL?-Connector-Extension in OpenOffice?.org hinzuzufügen. Sollte es zu Unstabilitäten kommen, wird der JDBC-Treiber empfohlen. Ausführliche Informationen finden Sie hier .

Wie kann ich mit OpenOffice Dokumente im DocBook-Format speichern und lesen?

das rpm-Paket openoffice-xml-local muss installiert sein
  • Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH setzen
    • Bash: export LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib/java/jre/lib/i386/client:/usr/lib/java/jre/lib/i386
    • Tcsh: setenv LD_LIBRARY_PATH /usr/lib/java/jre/lib/i386/client:/usr/lib/java/jre/lib/i386
  • ooffice starten
    • Menue Extras - XML-Filtereinstellungen
    • Neu
      • Register Allgemein
        • Filtername: DocBook (Article)
        • Name des Dateityps: DocBook (Article)
      • Register Transformationen
        • DocType:
        • Export-XSLT: /usr/lib/openoffice/share/xslt/docbook/sofftodocbookheadings_article.xsl
        • Import-XSLT: /usr/lib/openoffice/share/xslt/docbook/docbooktosoffheadings.xsl
        • Import-Dokumentvorlage: /usr/lib/openoffice/share/template/docbook/DocBookTemplate.stw
    • OK
    • Neu
      • Register Allgemein
        • Filtername: DocBook (Chapter)
        • Name des Dateityps: DocBook (Chapter)
      • Register Transformationen
        • DocType:
        • Export-XSLT: /usr/lib/openoffice/share/xslt/docbook/sofftodocbookheadings_chapter.xsl
        • Import-XSLT: /usr/lib/openoffice/share/xslt/docbook/docbooktosoffheadings.xsl
        • Import-Dokumentvorlage: /usr/lib/openoffice/share/template/docbook/DocBookTemplate.stw
    • OK
    • Schließen


Menü Extras - Optionen
  • Pfade - Dokumentvorlagen
  • hinzufügen: C:\Programme\OpenOffice 3\Basis\share\xslt\docbook\

Wieso kann ein anderer mein im AFS gespeichertes Dokument nicht ändern, obwohl die AFS-Rechte das erlauben?

In der Tat ist es so, dass OpenOffice beim Öffnen eines Dokuments nicht die AFS-Zugriffsrechte, sondern die UNIX-Rechte verwendet. Die Ursache dafür ist klar (eine Systemruf stat), aber den "Schuldigen" zu benennen ist problematisch: bei sauberer Programmierung sollte dieser Systemruf nicht verwendet werden - andererseits ist das einer der wenigen Systemrufe, die AFS nicht entsprechend der Zugriffstechnologie ersetzt ...


Was kann man als Anwender tun: einfach nach dem Erzeugen des Dokuments einmalig die Zugriffsrechte ändern

chmod 0664 file
sollte in der Regel ausreichen.

In OpenOffice 3 ist auf der Standardsymbolleiste das Ikon "Datei bearbeiten", (etwa 4. Icon von links) zu anwendbar.