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WXPADM - Komplett-ADMIN-Dienst von Windows-XP-Rechnern

Ab Juli 2010 werden keine Neuaufträge für den Dienst WXPADM entgegen genommen. Dienstbeschreibung und SLA gelten für Aufträge, die bis zum 30.6.2010 erteilt wurden.

WXPADM steht für Windows XP ADMinistrationsdienst und bezeichnet einen Dienst zur System- und Netzwerkadministration (ADMIN) von PCs, die unter Windows XP laufen. Die Administrationsverantwortung für diesen PC wird dabei vollständig an das URZ als Auftragnehmer delegiert, d.h. insbesondere dass der Auftraggeber keine administrator-Rechte erhält. Die Betriebsverantwortung bleibt beim Auftraggeber.
Der Auftraggeber ist für die Einhaltung der Lizenzbedingungen der eingesetzten Software verantwortlich.
Voraussetzung für WXPADM ist der (nachweisliche) Besitz oder Erwerb einer Lizenz des Betriebssystems Windows XP.

Dieser Dienst kann für PCs in Anspruch genommen werden, die sich als Standard-Arbeitsplatzrechner hinsichtlich der Nutzungstechnologie, des Zugangs usw. ähnlich darstellen wie ein öffentlicher Poolrechner.

Service Level Agreement (SLA)

Die SLA regelt Umfang und Bedingungen für WXPADM zwischen dem URZ als Auftragnehmer und dem Auftraggeber. Die Rahmen-SLA für ADMIN-Dienste ist Bestandteil dieser Vereinbarung.

Leistungsumfang

  • Hardware-Planung und -Beschaffung (falls gewünscht)
  • Installation des Betriebssystems
  • Campusnetz-Integration
  • Installation der spezifizierten System- und Anwendungssoftware
  • Ständige Wartung und Pflege (Service Packs, Patches, Softwareupdates)
  • Wiederherstellung der aktuellen Installation (falls erforderlich)
  • Reparatur und Umbau von PCs (falls erforderlich)

Leistungsparameter

  • Die Benutzung des administrierten PC erfolgt mittels Loginkennzeichen
  • Die Verwaltung Ihrer Daten erfolgt im Rahmen der Speicherdienste des URZ
  • Standardmäßig enthält jede Installation folgende Software: Tabelle
  • Aus der Softwarepaketeliste kann weitere Software ausgewählt werden. Dazu ist entsprechend der Anleitung eine Überlassungsvereinbarung und ein Materialentnahme-Schein auszufüllen und ans URZ zu schicken.
    Die Bereitstellung in dieser Liste nicht enthaltener, jedoch benötigter Software muss explizit beantragt werden. Dazu ist entsprechend der Anleitung in der FAQ Ich brauche eine bestimmte Software, die nicht installiert ist. Was muss ich tun? vorzugehen.
  • Zugriff auf zentral bereitgestellte Ressourcen, u.a.
    • Home-Verzeichnisse
    • AFS-Filesystemhierarchie (Projektverzeichnisse, ...)
    • zentrale Druckdienste
  • System- und Netzwerksicherheit
    • zeitnahes Einspielen von Security-Patches und Service Packs
    • Secure Shell (putty)
  • Konfiguration der Systemkomponenten, u.a.
    • Netzintegration
    • Zeitsynchronisation
    • Computerkonfiguration
    • Benutzungskonfiguration
    • Home-Verzeichnis mit Nutzerumgebung (Profil)
    • "Eigene Dateien"
  • Integration von Hardware-Komponenten nach erfolgreicher Evaluierung durch den Auftragnehmer

Aufstellungsort

Aufstellungsort ist der mit dem Auftrag angegebene Raum, der über den Dosenport festgelegt ist. Veränderungen des Aufstellungsortes müssen mit dem Auftragnehmer abgestimmt werden.

Nutzungs-, Betriebs- und Wartungszeiten

Grundsätzlich können die Rechner täglich in der Zeit von 0-24 Uhr genutzt werden. Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des administrierten PC ist ein permanenter Netzanschluss sowie dessen Betrieb durch ein vom Auftragnehmer administriertes Betriebsystem.

Im Rahmen der Systemwartung (Aktualisierung, Korrektur, etc.) wird die Konsistenz von System und Software überprüft und gegebenenfalls wiederhergestellt bzw. aktualisiert.

Wartungsmechanismen werden mit dem Booten von Windows XP sowie zu definierten Zeiten aktiviert, der komplette Wartungszyklus standardmäßig nachts. Um den jeweiligen zeitlichen Wartungsaufwand zu minimieren und außerdem die Installation aktuell zu halten, muss eine Aktualisierung mindestens einmal je Woche initiiert werden. Sollte der Rechner nachts nicht laufen, ist dies mit dem URZ zwecks alternativer Wartungszeit abzustimmen.

Das jeweils vom System geforderte Rebooten eines PCs im Zusammenhang mit der Behebung von Sicherheitslücken ist möglichst zeitnah zu gewährleisten.

Ist die Systemwartung über einen längeren Zeitraum (4-6 Wochen) nicht möglich, kann aus Sicherheitsgründen der WXPADM-Dienst durch den Auftragnehmer gekündigt werden.

Softwareupgrades werden rechtzeitig angekündigt.

Die Wiederherstellung einer Installation wird zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer abgesprochen.

Monitoring

Während der Betriebszeit des administrierten Rechners wird dessen Zustand durch Monitoring-Software regelmäßig überwacht, u.a. hinsichtlich:
  • Netzkonnektivität
  • Füllstand der lokalen Filesysteme
  • CPU-Last
  • kritische Systemnachrichten
  • Systemprozesse

Entsprechende Anzeigen sind per Web verfügbar.

Angezeigte Probleme werden in der Regel schnellstmöglich bearbeitet. Sind dabei Aktivitäten auf dem administrierten PC notwendig, geschieht dies nach Absprache mit dem Auftraggeber oder Nutzer mittels spezieller Anmeldeverfahren. Im Notfall kann ein Eingriff auch ohne vorherige Absprache erfolgen.

Reporting

Der Nachweis des vereinbarten Service Level erfolgt u.a. durch
  • Accounting- und Statistik-Informationen zur Systemnutzung
  • Logs der Wartungsläufe
  • Listen der installierten Softwarepakete

Kommunikation und Informationen

Als Auftraggeber sind Sie gleichzeitig auch der verantwortliche Ansprechpartner, über den die evtl. notwendige Kommunikation während der Nutzung des Dienstes erfolgt. Diese Verantwortung kann an eine andere Person (über das Auftragsformular) übertragen werden.

Als Nutzer von WXPADM werden Sie regelmässig über Änderungen oder neue Entwicklungen des Dienstes informiert.

Hinweise zur Nutzung der Windows-XP-Installation sowie Tipps (FAQs) sind auf der Seite Windows XP im URZ zu finden.

Bei späteren Fragen, Problemen etc. im Zusammenhang mit einem WXPADM-Auftrag soll der bei Auftragserteilung erzeugte Helpdesk-Request verwendet werden, dessen Adresse nach Auftragserteilung per E-Mail mitgeteilt wurde.