LADM - Komplett-ADMIN-Dienst von (realen) Linux-Rechnern
(Stand: Juli 2012)
LADM steht für
Linux
ADMinistrationsdienst
und bezeichnet einen Dienst zur System- und Netzwerkadministration
(ADMIN) von PCs, die unter Linux (BS-Version siehe unten)
laufen.
Die Administrationsverantwortung für diesen PC wird dabei
vollständig an das URZ als Auftragnehmer delegiert.
Die Betriebsverantwortung bleibt beim Auftraggeber.
Dieser Dienst kann für PCs
in Anspruch genommen werden,
die sich als Standard-Arbeitsplatzrechner
hinsichtlich der Nutzungstechnologie,
des Zugangs usw.
genauso darstellen wie ein öffentlicher Poolrechner.
Bestehen Wünsche über die im Rahmen von LADM
angebotenen Leistungsparameter hinaus
(z.B. spezielle Server-Funktionen),
so ist dies auf der Grundlage individueller Vereinbarungen
möglich.
Service Level Agreement (SLA)
Die SLA regelt Umfang und Bedingungen für LADM
zwischen dem URZ als Auftragnehmer und dem Auftraggeber.
Die
Rahmen-SLA für ADMIN-Dienste
ist Bestandteil dieser Vereinbarung.
Leistungsumfang
- Hardware-Planung und -Beschaffung (falls für neue PCs gewünscht)
- Installation des Betriebssystems bzw. Upgrade bei Release-Wechsel
- Installation sowie automatisches Update von System- und Anwendungssoftware
- Campusnetz-Integration
- Reparatur und Umbau von PCs (falls erforderlich)
Leistungsparameter
- BS-Versionen:
- Scientific Linux 6 (Abk. SL 6)
- Scientific Linux 5 (Abk. SL 5, keine Neuaufträge möglich)
- die Benutzung erfolgt mit Loginkennzeichen
- für die Verwaltung Ihrer Daten nutzen Sie die Speicherdienste des URZ
- Standard-Softwareumfang
- die Bereitstellung zusätzlicher SW ist möglich und muss beantragt werden, siehe: FAQ
- Zugriff auf zentral bereitgestellte Ressourcen, u.a.
- Home-Verzeichnisse
- AFS-Filesystemhierarchie (Projektverzeichnisse, ...)
- zentrale Druck-Dienste
- System- und Netzwerksicherheit
- zeitnahes Einspielen von Security-Patches
- Secure Shell
- PAM (Pluggable Authentication Modules)
- Shadow-Passworte
- TCP-Wrapper
- Konfiguration der Systemkomponenten, u.a.
- Zeitsynchronisation
- Benutzeroberfläche (X11, Gnome, ...)
- crontab
- logrotate
- Integration von Hardware-Komponenten nach Absprache
- automatische Sicherung der Konfigurationsdaten
- Hilfe zur Selbsthilfe bei der Nutzung von Linux
Aufstellungsort
Aufstellungsort ist der mit dem Auftrag angebene Raum,
der über den Dosenport festgelegt ist.
Veränderungen des Aufstellungsortes müssen mit dem Auftragnehmer abgestimmt werden.
Nutzungs-, Betriebs- und Wartungszeiten
Grundsätzlich können die Rechner täglich in der Zeit von 0-24 Uhr genutzt
werden (24x7 Service).
Als Betriebszeiten werden jene Zeitbereiche angenommen,
in denen der Rechner Netzkonnektivität besitzt und unter
Steuerung des durch LADM betreuten Betriebsystems läuft.
Wartungsarbeiten finden während der
Betriebszeiten statt und schränken im Normalfall
die Nutzung nicht ein.
Wenn der Rechner durchgängig in Betrieb ist, finden sie
vorzugsweise ausserhalb der Arbeitszeiten
statt.
Vom Auftraggeber müssen angemessene Betriebszeiten
gewährleistet werden,
um die regelmässige Systempflege zu ermöglichen.
Als minimale Betriebszeit werden zwei zusammenhängende Stunden pro
Woche vorausgesetzt.
Ist die Systemwartung über einen längeren Zeitraum (4-6 Wochen) nicht möglich,
weil die minimalen Betriebszeiten (ohne vorherige Rücksprache) nicht eingehalten
werden,
müssen Sie damit rechnen,
dass der LADM-Dienst durch den Service Provider gekündigt wird.
Monitoring
Auf den Rechnern laufen regelmässig Skripte,
um die Konsistenz der Systemkonfiguration
sowie des installierten Softwarepakete-Bestandes zu prüfen
und ggf. zu korrigieren.
Das geschieht mindest einmal täglich zu festgelegten Zeiten,
voraussgesetzt der Rechner besitzt Netz-Konnektivität.
Zusätzlich wird der Betrieb der Rechner durch Monitoring-Software
überwacht, u.a. hinsichtlich:
- Netzkonnektivität
- Füllstand der lokalen Filesysteme
- CPU-Last
- kritische Systemnachrichten
- Systemprozesse
- bestimmte Hardware-Komponenten, z.B. CPU-Lüfter und -Temperatur
Entsprechende Anzeigen sind über
http://bb1.hrz.tu-chemnitz.de
bzw. bei Rechnern der UB und des URZ über
http://bb2.hrz.tu-chemnitz.de) verfügbar.
Weil Arbeitsplatzrechner vor Ort und unter Kontrolle der Nutzer stehen,
und die PCs möglicherweise (nach Beendigung ihrer Arbeit) heruntergefahren bzw.
ausgeschalten werden,
ist eine vollständige und durchgängige
Überwachung und Problembearbeitung
durch die Diensteverantwortlichen nicht möglich.
Reporting
Der Nachweis des vereinbarten Service Level
erfolgt u.a. durch
- Accounting- und Statistik-Informationen zur Systemnutzung
- Logs der Wartungsläufe
- Listen der installierten Softwarepakete
LADM-Auftrag
Als Auftraggeber sind Sie gleichzeitig auch der verantwortliche Ansprechpartner,
über den die evtl. notwendige Kommunikation während der Nutzung des Dienstes erfolgt.
Diese Verantwortung kann an eine andere Person (über das Auftragsformular) übertragen werden.
Als Nutzer von LADM werden Sie regelmässig über Änderungen
oder neue Entwicklungen des Dienstes informiert.
Bei späteren Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte
an den
mailto:support@hrz.tu-chemnitz.de?subject=LADM Helpdesk.
Eine schnelle Zuordnung an die zuständigen Bearbeiter können Sie
durch Angabe des Begriffes
LADM in
Betreff: bzw.
Subject: erleichtern.