Vollständige FAQ-Liste zu den ADMIN-Diensten des URZ
Hinweise für die Benutzung des ADMIN-Dienstes LADM
Wie erteile ich einen Auftrag für diesen Dienst?
Ein Auftrag wird generell nur über dieses digitale Formular ausgelöst:
Auftragsformular LADM
Hinweise für die Benutzung des ADMIN-Dienst Windows XP
Wie erteile ich einen Auftrag für diesen Dienst?
Ein Auftrag wird über dieses Online-Formular ausgelöst:
Auftragsformular WXPADM
Wie beende ich den Admindienst für meinen PC?
Sie teilen dies per E-Mail über den zu Ihrer WXPADM-Anmeldung gehörigen request mit.
Konsequenz: Sie müssen die administrative Verantwortung für diesen PC übernehmen, indem dieser PC von Ihnen neu installiert wird.
Welche Kosten entstehen mir bei der Nutzung des Dienstes WXPADM?
Für jeden zu administrierenden Rechner muss eine Lizenz für das Betriebssystem Windows XP Professional
erworben werden bzw. vorhanden sein.
Diese Lizenz können Sie über das URZ
als Update zum Preis von (z.Z.) 65,32 ¬ beziehen (siehe
aktuelle Preisliste? ). Voraussetzung für den Einsatz des Updates ist, dass eine ältere Windows-Version für genau diesen Rechner vorhanden ist.
Für die
Basisausstattung an Software fallen keine Lizenzkosten an. In der Basisausstattung sind neben dem Webbrowser/Emailklient Mozilla und der Officesuite OpenOffice u.a. auch einige Werkzeuge zur Dokumentenbetrachtung enthalten.
Sollen darüberhinaus noch
zusätzliche (kommerzielle) Softwareprodukte genutzt werden, fallen für diese Produkte entsprechende Lizenzkosten an.
Mein PC wurde über das Auftragsformular für WXPADM angemeldet, wie kann ich den Bearbeitungsstand erfahren?
Nach der Auftragserteilung per Web-Formular erhalten Sie zwei E-Mails als Quittung:
- eine Auftragsbestätigung mit den Daten des Auftrags
- eine automatisch erzeugte Meldung des Helpdesk-Systems
Über die in der zweiten E-Mail aufgeführte Adresse (URL) können Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Auftrags zu jeder Zeit einsehen, wie auch Anfragen, Informationen an den Bearbeiter weitergeben.
Mein PC wurde für die Aufnahme in WXPADM angemeldet, jedoch tut sich nichts. Was ist der Grund dafür?
Für jeden Administrationsauftrag müssen die Softwareanforderungen geprüft werden. Eventuell ist die Erwerbung der angeforderten Softwarelizenzen noch ungeklärt.
Bitte schauen Sie in den diesem Auftrag zugeordneten request (Helpdesk-System), die Adresse wurde Ihnen nach Auftragserteilung per E-Mail mitgeteilt. U.U. sollten Sie über diesen request bezüglich des Status nachfragen.
Im Auftragsformular für WXPADM finde ich eine auf meinem PC unbedingt benötigte Software nicht, was muss ich unternehmen?
Im Bemerkungsfeld des Auftragsformulars können erforderliche Softwareprodukte eingetragen werden.
Beachten Sie bitte unbedingt die Informationen zur Vorgehensweise: FAQ: Ich brauche eine bestimmte Software, die nicht installiert ist. Was muss ich tun?!
Mein PC ist in WXPADM integriert und ich möchte selbst weitere Software installieren. Wie kann ich dies tun?
Entsprechend des von Ihnen akzeptierten
"Service Level Agreements" werden Installations- und Pflegearbeiten auf administrierten PC ausschließlich durch Mitarbeiter des Rechenzentrums realisiert. Sie müssen Ihren Bedarf per E-Mail (siehe
andere Frage) anmelden.
Wenn es sich bei der gewünschten Software um ein Produkt handelt, dass
nicht als Campuslizenz an der TU Chemnitz vorliegt, ist unbedingt
die FAQ-Information:
Ich brauche eine bestimmte Software, die nicht installiert ist. Was muss ich tun?
zu beachten.
Was heißt Verifizierung einer Software?
Eine Software kann innerhalb des WXPADM nur bereitgestellt werden, wenn deren Installation automatisch möglich ist. Voraussetzung dafür ist die Existenz oder der Bau eines Installationspaketes. Ein solches Paket kann erstellt werden, wenn beispielsweise
- die lizenzrechtlichen Bedingungen erfüllt sind
- der Paketbau überhaupt möglich ist
- die Testung der installierten Software erfolgreich abläuft
- der dazu notwendige Aufwand gerechtfertigt ist.
Der Bau eines Installationspakets ist z.B. dann nicht möglich, wenn
- Spezialkenntnisse zum Test der Software notwendig sind
- der personelle Aufwand für eine einmalige Amwendung unvertretbar hoch ist
- es alternative Softwarelösungen gibt, die einfacher zu bereitzustellen wären
- es bereits neuere Versionen dieser Software gibt.
Bei der Auftragserteilung per Formular habe ich vergessen, eine benötigte Software bzw. einen lokalen Drucker einzutragen, wie kann ich dies hinzufügen?
Mit der Beauftragung Ihres PC zum Administrationsdienst WXPADM per Web-Formular haben Sie eine E-Mail durch das Helpdesk-Systems erhalten. Senden Sie Ihre Änderungswünsche einfach als Antwort auf diese E-Mail.
Sollten Sie diese E-Mail bereits gelöscht haben, senden Sie Ihre Anforderung an den
Helpdesk, mit Angabe des Begriffes
WXPADM in
Betreff: /
Subject: sowie des Rechnernamens.
Ich habe bereits Windows XP, muss ich trotzdem noch eine Lizenz kaufen?
Wenn Sie
für den Rechner, der in den Admindienst aufgenommen werden soll
bereits eine Lizenz 'MS Windows XP' erworben haben, kann diese natürlich
benutzt werden und Sie haben keine neuerlichen Kosten.
Das gleiche gilt auch für Lizenzen von Anwendungssoftware, die für diesen
Rechner vorhanden sind.
Was bedeutet "Administrationsverantwortung"?
Die Administrationsverantwortung beinhaltet das Recht und die Pflicht zur systemseitigen Pflege des Rechners. Notwendige Voraussetzung zur Wahrnehmung dieser Verantwortung ist der Besitz der
administrator -Rechte. Eine solche Verantwortung ist nicht teilbar, innerhalb des WXPADM liegen die
administrator-Rechte ausschließlich im URZ! Der Auftraggeber/Nutzer hat damit z.B. keine Möglichkeit, selbst Software zu installieren, spezielle Hardware zu integrieren oder das System zu konfigurieren.
Was bedeutet "Betriebsverantwortung"?
Zur Betriebsverantwortung gehört die Zuständigkeit des Auftraggebers für
- die Aufstellung und den Anschluss des Rechners
- den physischen Zugang zum Rechner für einen definierten Personenkreis
- die Einhaltung der sich aus dem Service-Level-Agreement ergebenden Pflichten
Evaluierung Hardware, was ist darunter zu verstehen?
Ein vollständig installiertes Betriebssystem soll alle im/am Rechner existierenden Hardwarekomponenten unterstützen, dies sind Drucker, Brenner und andere Geräte sowie im Rechner für den Anschluss von Geräten existierende Teile wie Netz- und andere Schnittstellenkarten, motherboard etc.
Die Integration der Hardwarekomponenten erfolgt im Zuge der Installation oder durch spätere Erweiterung der Installation.
Unbedingte Voraussetzung ist die Unterstützung/Integrierbarkeit durch im System schon enthaltene oder dem System hinzufügbare "Treiber". Dies -
Existenz oder Hinzufügbarkeit - wird im Rahmen der Hardwareevaluierung untersucht.
Die Konsequenz einer negativen Evaluierung ist die Ablehnung der Aufnahme in den WXPADM oder die Auflösung des WXPADM für den betroffenen Rechner.
Zwecks Vermeidung einer negativen Evaluierung sollten die Hardwareempfehlungen des URZ befolgt oder vor Beschaffung von Hardware das URZ kontaktiert werden. Wenn der Rechner schon in den WXPADM integriert ist, sollte
vor Beschaffungsauslösung über den vorhandenen request eine Anfrage gestellt werden.
Was ist unter einem Dosenport zu verstehen?
Zur Integration eines Rechners in das Internet ist eine Kabelverbindung zwischen Rechner und Datennetz herzustellen. In Mitarbeiterräumen
existieren hierzu Datendosen, bezeichnet mit "DT ..." - die Steckmöglichkeiten werden als Dosenports bezeichnet.
Was sind spezielle Anmeldeverfahren, die vom URZ zur Behebung von Problemen an einem WXPADM-PC genutzt werden?
In Ausnahmefällen muss ein Problem an einem WXPADM-PC durch den zuständigen Administrator des URZ direkt am PC behoben werden.
Dies geschieht nicht vor Ort sondern remote, die Anmeldung an diesem Rechner über das Netz.
Eingesetzt wird hierfür die Software VNC (Virtual Network Computing). Die Nutzung von VNC geschieht
nach Absprache mit dem Betreiber, da VNC eine lokale Sitzung/Anmeldung übernehmen und mit diesen Rechten arbeiten kann.
Während aktiviertem VNC ist kein lokales Arbeiten möglich, da Tastatur und Maus per VNC gesteuert werden.
VNC-Aktivitäten (Aktivierung/Deaktivierung) werden im Ereignisprotokoll UrzAdm unter der Bezeichnung WinVNC registriert.
Hinweise für die Benutzung des Dienstes zum automatischen Software-Update (YARU)
Muss ich mich für diesen Dienst "anmelden"?
Nein, das ist nicht erforderlich. Sie können diesen Dienst ohne Anmeldung (Registrierung)
eigenverantwortlich nutzen.
Sie verzichten damit auf die Möglichkeit, automatisch per E-Mail Informationen über die Weiterentwicklung des Dienste (Änderungen, Erweiterungen usw.) zu bekommen.
Registrierte Teilnehmer am YARU-Dienst werden zusätzlich bei auftretenden Problemen im Rahmen der Möglichkeiten beraten und unterstützt.
Welche Repositories stehen für SW-Updates zum Fedora Core 1 zur Verfügung?
Die vom Distributor von FC1 bereitgestellten SW-Updates liegen auf dem ftp-Server der TUC
bereit. Der Zugriff darauf muss im Konfig-File
/etc/yum.conf festgelegt werden, z.B.
[updates]
name=Fedora Core 1 (Yarrow) updates
baseurl=ftp://ftpl.tu-chemnitz.de/pub/linux/fedora-core/updates/1/i386/
Alternativ dazu kann man auch das vom URZ gepflegte SW-Update-Repository angeben:
[urzupdates]
name=URZ Fedora Core 1 updates
baseurl=http://service.hrz.tu-chemnitz.de/URZ_UPDATES/FC_1_X86/
Der Unterschied besteht darin, dass die vom Distributor bereitgestellten SW-Pakete erst nach Verifizierung
durch die SW-Verantwortlichen inklusive evtl. erforderlicher Testung in das URZ-Update-Repository aufgenommen
werden.
Bei vielen Paketen geschieht das praktisch ohne Zeitverzögerung, da sie unkritisch sind.
Bei manchen SW-Paketen wird vor der Freigabe geprüft, ob unter den Einsatzbedingungen im URZ die volle
Funktionalität nach einem Update gesichert ist (z.B. httpd, mysql, kernel-Pakete).
Andere Pakete werden gar nicht in das URZ-Update-Repository übernommen, weil diese durch URZ-Mitarbeiter selbst gepflegt werden. Z.B. können die openssh-Pakete vom Distributor im URZ-Environment nicht installiert werden, weil dort die notwendige Unterstützung von AFS nicht enthalten ist.
Ist es notwendig, Pakete vom automatischen SW-Update auszuschliessen?
Im Konfig-File
/etc/yum.conf kann angegeben werden, dass bestimmte Pakete vom automatischen SW-Update
ausgeschlossen werden, z.B.:
[main]
...
exclude=kernel* NVIDIA*
Hier werden alle Pakete, deren Namen mit
kernel oder
NVIDIA beginnen, ausgeschlossen sind.
Da die NVIDIA-Kernelmoduln für jede neue Kernel-Version angepasst und dafür entsprechende
RPM-Pakete gebaut werden müssen, ist das automatische Update riskant.
(Anmerkung: NVIDIA-Pakete werden nicht vom Distributor bereitgestellt, sondern von URZ-Mitarbeitern.)
Wenn man dieses Risiko scheut, ist ein gezieltes Update der betreffenden Pakete angebracht.
Das betrifft auch analoge Situationen. Wenn man z.B. auf einem Rechner einen Web-Server (
httpd)
als Dienstleistung mit garantierter Verfügbarkeit anbietet, ist ein gezieltes Update des httpd-Pakets
zu einem sorgfältig gewählten Zeitpunkt, ggf. nach vorheriger Ankündigung
(und nach vorheriger Testung) empfehlenswert.
Insofern kann es abhängig vom Einsatzzweck des Rechners und nach Abwägung der Risiken sinnvoll sein,
kritische Pakete vom automatischen SW-Update auszuklammern.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie kann ich erfahren, ob solche ausgeklammerten Pakete
zum Update in einem der Repositories bereitstehen?
Das kann mit folgenden Kommando abgefragt werden:
yum check-update
Hinweise für die Benutzung des ADMIN-Dienstes ALI
Wie erteile ich einen Auftrag für diesen Dienst?
Ein Auftrag wird generell nur über dieses digitale Formular ausgelöst:
Auftragsformular ALI