Nebenfach Critical Media Design
Studieninhalte
Das Nebenfach Critical Media Design vermittelt ein fundiertes Verständnis dafür, wie analoge, digitale und technische Medien als Kommunikations- und Interaktionsräume verstanden und gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Konzeption, prototypische Entwicklung und Evaluation digitaler Medienangebote und soziotechnischer Systeme, insbesondere in Kontexten der Mensch-Maschine-Interaktion, des digitalisierten Lernens sowie des Plattform- und Kommunikationsdesigns. Das Studium folgt einem nutzerzentrierten Ansatz und verbindet wissenschaftliche Fundierung mit gestalterischem und entwicklungsbezogenem Arbeiten.
Inhaltlich umfasst das Nebenfach unter anderem Bereiche wie Mensch-Technik-Systeme, Lernen und Lernen mit Medien, Visuelle Soziologie, Bilddatenanalyse und Instruktionsdesign. Hinzu kommen Vertiefungen etwa in Medienästhetik, Barrierefreiheit digitaler Medien, multimedialen und interaktiven Lernmedien, sozialen Medien sowie Visuellen Medienkulturen. Die Studierenden lernen, Nutzeranforderungen und Interaktionsdynamiken zu erfassen, in Kommunikations- und Gestaltungskonzepte zu übersetzen und digitale Anwendungen in iterativen Prozessen zu entwickeln und zu testen.
In der Berufspraxis können Absolventinnen und Absolventen mit diesem Wissen digitale Medienangebote, Lernumgebungen, Plattformen und interaktive Anwendungen konzipieren, gestalten und evaluieren. Einsatzfelder liegen etwa in der Medien- und Kreativwirtschaft, in der Produkt- und Konzeptentwicklung, im UX-Bereich, im Instruktions- und Kommunikationsdesign sowie im Medien- und Projektmanagement in Wirtschaft, Bildung, Kultur und Wissenschaft
Der Kombinationsstudiengang kombiniert zwei Teilstudiengänge: ein Hauptfach im Umfang von 130 Leistungspunkten (inklusive Bachelorarbeit) und ein Nebenfach im Umfang von 50 Leistungspunkten.
Berufsperspektiven
Studiendokumente
Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung
Studienordnung für das Hauptfach Critical Media Design
Ansprechpartner und Fachstudienberatung