Über das Zisterzienserkloster in Grünhain
- vom Aufstieg und Niedergang eines Machtknotenpunktes im Erzgebirge



Klöster gab es im Erzgebirge im Mittelalter mehrere; deren allgemeine Bedeutung für die Urbarmachung der Region ist ebenso nicht zu gering einzuschätzen. Und dennoch gibt es Einiges, das gerade am Kloster Grünhain erstaunt – oder wer hätte gedacht, dass hier im Jahre 1296 sogar der böhmische und der deutsche König reichspolitisch bedeutsame Hochzeitspläne schmiedeten?
 

Das ehemalige Zisterzienserkloster Grünhain befindet sich im gleichnamigen Ort Grünhain. Dieser bildet heutzutage zusammen mit Beierfeld die Stadt Grünhain-Beierfeld und ist in der Nähe der Großen Kreisstadt Schwarzenberg gelegen. Die Grundfläche des Klostergeländes ist in etwa 350 Meter lang und 150 Meter breit. Das Terrain ist abschüssig, sodass eine Bebauung erst nach der Terrassierung des Geländes möglich war. Wie heutige Erkenntnisse nahelegen, besaß die Anordnung dieser Bebauung ein axiales Grundschema, wobei der Zugang bereits zu Klosterzeiten in etwa an der Stelle lag, wo heute das ehemalige Amtshaus steht. Insgesamt teilte die Bebauung das Klosterareal in der Mitte der Länge nach, Frischwasser wurde wohl aus dem Fischbach hergeleitet. Selbst heute gibt es noch ein Gerinne, das umliegende Gelände ist versumpft.


   


Panoramabild des ehemaligen Klostergeländes. Deutlich wird hier die abschüssige Hanglage (Foto M. Mittag)

   

Zur Geschichte von Grünhain selbst ist zunächst in wenigen Worten zu sagen: die erste Besiedlung erfolgte vermutlich im Zuge der Politik Kaiser Friedrichs l. in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. So soll zunächst mittels eines sogenannten „Hagens“ eine erste Erschließung stattgefunden haben. Unter einem Hagen ist eine Rodungssiedlung zu verstehen, die sich durch ihre – im Vergleich zu den Altsiedlungen – günstigere Rechtsstellung, zum Beispiel im Hinblick auf zu leistende Abgaben, auszeichnet. Namentlich wird hier der Ort „Gronenhagen“ genannt. In der folgenden Zeit wurde der Ausbau dieser Besiedlung vorangetrieben, vor allem durch Heidenreich von Uttenhofen. Dieser war ein Lehnsmann der Familie von Meineweh, die in diesem Zusammenhang als Schutzherrin von Gronenhagen zu nennen ist. Doch mit der Zeit wurde der Ort für sie territorialpolitisch uninteressant, da es sich lediglich um eine Exklave ihres Herrschaftsgebietes handelte. Dies ist wohl auch der Grund, warum schließlich im 13. Jahrhundert die Klosterstiftung erfolgte. Das Zisterzienserkloster selbst bestand womöglich bereits seit dem Jahr 1231, geweiht wurde es 1236. Leider ist eine Stiftungsurkunde des Klosters heute nicht vorhanden. Als älteste Nennung lässt sich ein Schreiben aus dem Jahr 1232 bzw. 1233 anführen. Darin wird die Ausstattung des Klosters thematisiert. Erster Abt des Klosters war ein gewisser Bruning, der aus der Gegend um Leisnig ins Erzgebirge kam. Er war zuvor, ebenfalls als Abt, im Kloster Buch tätig gewesen. Um Abt in Grünhain werden zu können, musste er dort sein Amt niederlegen.Die Mönche des Zisterzienserklosters Grünhain selbst stammten aus Sittichenbach. Bischof Engelhardt von Naumburg übernahm die Weihe des Klosters im Jahre 1236. An dieser Stelle tritt als Stifter des Klosters neben den bereits genannten Herren von Meineweh auch noch der Burggraf von Meißen, Meinher II., hinzu. Sabine Ruf macht anhand dieser komplexen Konstellation die enorme Verflechtung des Klosters Grünhain in seinem Umfeld deutlich. Zudem weist sie auf das Doppelpatrozinium des Klosters in Grünhain hin: zum einen für den Heiligen Nikolaus, zum anderen für die Jungfrau Maria. Sie begründet diese, in ihren Augen „ungewöhnliche“, Entscheidung damit, dass wohl in Grünhain eine bereits bestehende Nikolaikirche mitübernommen und der, im Zisterzienserorden grundlegend bestehenden, Marienverehrung an die Seite gestellt wurde.


Die aktuelle Forschung geht davon aus, dass der Ort Grünhain erst durch die Einrichtung des Zisterzienserklosters einen überregionalen Bedeutungszuwachs erfuhr. Dies steht älteren Thesen gegenüber, wonach sich Grünhain als ein Zwischenstopp auf dem Weg von Zwickau über die böhmischen Steige ins böhmische Becken profiliert hätte. Doch neuere Forschungserkenntnisse legen indes nahe, dass solche langen Reiserouten erst zum Ende des Mittelalters hin entstanden seien. Aufgrund dieser Ergebnisse ist auch nicht davon auszugehen, dass das Kloster an einer bedeutenden Wegkreuzung entstand. lm Gegenteil, viel mehr ist wohl anzunehmen, dass es gerade umgekehrt war: die Integration Grünhains in das Netz der böhmischen Steige erfolgte aufgrund der Existenz des Klosters. An dieser Stelle ist die Darstellung Manfred Ruttkowskis aufzugreifen, der die, durch das Erzgebirge verlaufenden, Altstraßen katalogisiert hat. Er folgert aus dem Ankauf der umliegenden Dörfer Kühnheide und Zwönitz um 1250 durch den hiesigen Abt und viel später – 1450 – Schlettau, in der Konsequenz eine Verlegung der böhmischen Steige im Gebiet um Elterlein und Schlettau. Durch den Ankauf dieser Gebiete wurden die Mönche auch eventuellen Rodungen zur Vergrößerung ihrer Besitzungen enthoben. Gleichzeitig führte diese Art der Ausdehnung jedoch des Öfteren zu Grenzstreitigkeiten mit den angrenzenden Herrschaften.


   


Außensicht auf die Mauer um das Klostergelände (Foto: M. Mittag)

   

Besonders bemerkenswert ist auch die Lage der grundherrschaftlichen Besitzungen des Klosters. Neben einer Ausdehnung nach Westen, in Richtung Altenburg bzw. Zwickau, sind auch Besitzungen jenseits des Gebirges in Böhmen festzustellen. Diese befanden sich in der Nähe von Saaz bzw. Kaaden. Und eben durch jene grenzübergreifende Besitzstruktur gesteht Sabine Ruf dem Zisterzienserkloster Grünhain eine reichspolitisch prägnante Bedeutung zu. So beschreibt sie, dass sämtliche Privilegien quasi doppelt ausgestellt wurden: zum einen durch den Herrscher auf deutscher Seite, zum anderen durch die böhmischen Könige. Zudem fand im Jahre 1296 ein, für den Ort geradezu historisches, Treffen im Kloster Grünhain statt: nach dem Ableben des römisch-deutschen Herrschers Rudolf von Habsburg war ein Machtvakuum entstanden. Der Abt des Klosters Grünhain schaffte es, ein Treffen von dessen Nachfolger Adolf von Nassau mit Wenzel, dem König von Böhmen, anzubahnen, welches dann tatsächlich im Frühjahr des genannten Jahres stattfand. Dieses Treffen war Teil der Bestrebungen, durch eine eheliche Verbindung der beiden Häuser familiäre Bande zu knüpfen. Tatsächlich wurde in der Folge der Sohn Adolf von Nassaus, Ruprecht, mit Agnes, der Tochter Wenzels von Böhmen, verheiratet.

lm 15. Jahrhundert erlebten das Grünhainer Kloster und seine Mönche schwierige Zeiten, als in Böhmen die Hussitenbewegung aufkam. Es muss an dieser Stelle gesagt werden, dass das Grünhainer Kloster in wirtschaftlicher Hinsicht ein großes Interesse an seinen noch vorhandenen böhmischen Besitzungen hegte. Gleichzeitig jedoch wurde der Umgang mit den böhmischen Hussiten auf deutscher Seite des Erzgebirges durch die katholische Kirche als ein schwerwiegendes Vergehen betrachtet. Aus diesem Grund wurde das Koster Grünhain im Jahre 1468 gebannt. Die Absolution im darauffolgenden Jahr konnte nur durch die Hilfe des Bischofs von Breslau beim Papst erwirkt werden.

Das Kloster Grünhain wurde formal am 02. Juli des Jahres 1536 aufgelöst, als Abt Johannes Göpfert sein Amt niederlegte. lm gleichen Atemzug ging das Kloster vollständig in den Besitz des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich über. Noch im selben Jahr wurde die Anlage durch einen Brand stark beschädigt. Der folgende Verfall des Klosters ist vor allem durch dessen „Nachnutzung“ begründet: Kirchengebäude, wie auch die Klausur wurden zur Gewinnung von steinernem Baumaterial abgetragen. Weitere Brände und auch diverse Plünderungen trugen ihren Teil zum fortschreitenden Verfall bei. Der Grünhainer Heimatforscher Albert Straube hat sogar zu seinen Lebzeiten im 19. bzw. 20. Jahrhundert noch ehemalige Grabsteine aus dem Kloster an den Wänden Grünhainer Bürgerhäuser beschrieben und gezeichnet. Es ist jedoch anzumerken, dass die Umfassungsmauer des ehemaligen Klosters, sowie im Eingangsbereich der sogenannte „Fuchsturm“ bis heute erhalten geblieben sind - Sabine Ruf stellt fest, dass auf dem Areal des Klosters Grünhain eine durchgängige Nutzung eine heterogene Mischung von Denkmaltypen hat entstehen lassen. Seit 1964 ist das Gelände um die frühere Klausur ein Flächennaturdenkmal, da hier in einmaliger Fülle bedrohte Tier- und Pflanzenarten vorzufinden sind.


   




Blick auf den „Fuchsturm“, eines der wenigen noch erhaltenen Gebäude, aus verschiedenen Perspektiven. Heute ist das Klostergelände ein Flächennaturdenkmal. (Fotos: M. Mittag)

   

Doch wie ist die Bedeutung des Klosters in den historischen Kontext einzuordnen? Das Kloster Grünhain ist neben den beiden Klöstern Altzella, bzw. Altzelle, und Buch eines der ursprünglich drei Zisterzienserklöster im heutigen Sachsen. Dabei ist Grünhain allerdings in der heutigen Wahrnehmung um einiges weniger präsent als die anderen beiden. Sabine Ruf stellt jedoch in ihrer Forschung die frühere überregionale Bedeutung des ehemaligen Zisterzienserklosters heraus, indem sie anmerkt, dass dieses „[...] neben Altzella bei Nossen zu den kultur- und kunstgeschichtlich bedeutendsten Klostergründungen im obersächsischen Raum [...]“ gerechnet werden könne. Dennoch würden weitere Forschungen vielleicht noch spezifischere Ergebnisse erbringen.

Es sind bereits diverse Schriften über das Grünhainer Kloster publiziert worden. So ist zum Beispiel die Arbeit Lothar Enderleins zu nennen, der das ehemalige Zisterzienserkloster 1934 zum Thema seiner Dissertation machte. Enderlein stützt seine Untersuchungen vor allem auf die von Basler durchgeführten Grabungen. 34 Jahre später, im Jahr 1968, erschien die Arbeit von Martin Märker zu diesem Thema. Er rückt den Fokus seiner Arbeit vorrangig auf die Auswertung der zum Kloster vorhandenen schriftlichen Quellen, während er bei den Grabungen größtenteils die Erkenntnisse Enderleins reproduziert.In den neunziger Jahren wurden weitere Grabungen begonnen; diese mussten jedoch 1994 abgebrochen werden, hierbei konnten keine klaren neuen Erkenntnisse gewonnen werden. Stattdessen erfolgte zunächst eine Weiterarbeit mit nicht-invasiven Methoden, zum Beispiel einem Georadar. Unterstützt wurde das Unterfangen durch die Warschauer Universität. Ende der neunziger Jahre wurde die Erforschung des Geländes wiederaufgenommen. Sabine Ruf wirkte an einem Projekt zur Erforschung der Anlage mit und publizierte ihre Ergebnisse im Jahr 2004 über das Landesamt für Archäologie Sachsen. Ein Problem in der Erforschung des Klosters, auf das sie gezielt hinweist, ist die schlechte Quellenlage. So gebe es zwar einige Quellen, Urkunden und Dokumente, doch das Archiv des Klosters selbst sei nicht mehr erhalten.

Es gibt eine nicht näher zu bestimmende Erzählung, nach der die Mönche, als sie das Kloster verließen, das Archiv mitnahmen. Diesem Bericht zufolge sollen die Dokumente nach Ossegg verbracht worden sein; eine These, die nicht bestätigt werden konnte. Zudem soll ein Mönch namens Conrad Feiner eine Chronik zur Geschichte des Klosters verfasst haben. Doch auch hier stellt sich die Problematik, dass diese Chronik nirgendwo im Original auffindbar ist. Sabine Ruf weist darauf hin, dass lediglich ein Ausschnitt existiert, handschriftlich abgefasst im siebten Band der „Diplomatischen Geschichte derer Stifter und Klöster in dem ehemaligen Sachsenlande“, verfasst im 18. Jahrhundert von Johann Heinrich Süß, der als Münzschreiber in Dresden tätig war. Zudem ist die Berichterstattung Feiners in sich nicht stringent und zeichnet sich durch mehrere Widersprüche und Ungereimtheiten im Vergleich zu den existierenden Urkunden aus.

Im zwanzigsten Jahrhundert befasste sich ebenso der Heimatforscher Albert Straube intensiv mit der Geschichte seiner Heimat Grünhain und in diesem Zusammenhang auch mit dem Kloster. Hierfür fertigte er eine eigene Schrift und mehrere Zeichnung an. Sabine Ruf jedoch spricht dieser Arbeit jedweden wissenschaftlichen Anspruch ab. Dies kann unter anderem damit begründet werden, dass Straube in seinen Arbeiten nicht angibt, woher er seine Erkenntnisse bezieht, beziehungsweise auf welche Quellen er sie stützt. Dies wird auch an einer von ihm angefertigten Zeichnung deutlich: anhand eines Bildvergleichs ist davon auszugehen, dass Straube sich in dieser Zeichnung auf eine Vorlage von Johann August Richter aus dem Jahr 1726 stützt. Die historische Genauigkeit beider Zeichnungen wird von Sabine Ruf stark in Zweifel gezogen.


   


Undatierte Zeichnung des Heimatforschers Albert Straube wohl auf Grundlage einer Zeichnung Johann August Richters aus dem Jahr 1726

   

Das Areal des ehemaligen Zisterzienserklosters ist für das Stadtbild von Grünhain auch heute noch prägend. Der Ort selbst, wie auch viele seiner Einwohner, haben bereits seit der Wende ein großes Interesse an einer neuen Nutzung für das Areal des ehemaligen Klosters. lm Frühjahr 2019 wurde eine Machbarkeitsstudie präsentiert, die zu dem Ergebnis kam, dass die Anlage durchaus das Potential besäße, zu Wohnzwecken genutzt zu werden. Der Plan sieht vor, die Fläche für künftige Bewohner nutzbar zu machen. So sei es denkbar, das noch erhaltene Klosteramtsgebäude als Wohnraum herzurichten. Außerdem wurde der Neubau zweier Gebäude angeregt. Gleichzeitig sei es jedoch auch Ziel, das Kloster in seiner ehemaligen Bedeutung zu wahren und historischen Aspekten genügend Raum zu geben.


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Archivgut

  • Zeichnung von Grünhain: Kreisarchiv des Landratsamtes Erzgebirgskreis Standort Aue, Nachlass Albert Straube, Signatur KA ERZ NL Str/1

  • Straube, A.: Kloster Grünhayn, handschriftlicher Text, einsehbar im Kreisarchiv des Landratsamtes Erzgebirgskreis am Standort Aue, Nachlass Albert Straube, Signatur KA ERZ NL Str/30.

  • Literatur


  • Asch, J.: Art. Hagen, in: Lexikon des Mittelalters, Bd. 4 Erzkanzler bis Hiddensee, München 2003, Sp. 1837f.

  • Enderlein, L.: Kloster Grünhain im Westerzgebirge. Besitz, Herrschaftsbildung und siedlungsgeschichtliche Bedeutung, Schwarzenberg 1934, einsehbar in der Benutzerbibliothek des Kreisarchivs des Landratsamtes Erzgebirgskreis am Standort Aue, Signatur 25.

  • Gauert, A.: „Adolf von Nassau“, in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 74-75 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118637606.html#ndbcontent, abgerufen am 29.01.2020.

  • Kindt-Matschuk, B.: Zukunft fürs alte Kloster: Wohnen in einem Denkmal, in: „Freie Presse“, Lokalteil Schwarzenberg, Ausgabe vom 14.03.2019, S. 9.

  • Märker, M.: Das Zisterzienserkloster Grünhain im Erzgebirge, Frankfurt am Main 1968, einsehbar in der Benutzerbibliothek des Kreisarchivs des Landratsamtes Erzgebirgskreis am Standort Aue, Signatur 31.

  • Ruf, S.: Das ehemalige Zisterzienserkloster Grünhain im Erzgebirge. Ergebnisse des „Klosterprojektes“ 2001-2003, in: Landesamt für Archäologie Sachsen (Hg.): Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege, Bd. 46, Dresden 2004, S. 325-389.

  • Ruttkowski, M.: Altstraßen im Erzgebirge. Archäologische Denkmalintervention Böhmischer Steige, in: Landesamt für Archäologie Sachsen (Hg.): Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege Bd. 44, Dresden 2002, S. 264-298.

  • Westphalen, T.: Neue Untersuchungen im Kloster Grünhain, in: Schattkowsky, M.; Thieme, A. (Hg.): Altzelle. Zisterzienserabtei in Mitteldeutschland und Hauskloster der Wettiner, Schriften zur sächsischen Landesgeschichte Bd. 3, Leipzig 2002, S. 367-374.

  • Wetzel, M.: Das Erzgebirge im Wandel der Geschichte, Besiedlung und Landesausbau, in: Schattkowsky, M.; Peschel, A. (Hg.): Erzgebirge, Kulturlandschaften Sachsens Bd. 3, Leipzig 2010, S. 27-72.