Willkommen zurück!

Wir begrüßen euch im April wieder mit vollem Programm… Die einzelnen Veranstaltungen werden in den nächten Tagen alle hier eintrudeln…
Ganz wichtig vorab:
Bei uns gilt weiterhin 2G+ (sprich: geimpft oder genesen sowie geboostert oder tagesaktueller Test)! (oder aber 2. Impfung oder Genesung kürzer als 3 Monate her)
Bitte vergesst die entsprechenden Nachweise nicht – und den Ausweis. Nur so können wir das kleine Kino vernünftig betreiben …

Do, 19.05.

Babtou ist Deutscher, auch wenn in seinem Pass etwas anderes steht. Mit dem Senegal hat er auf jeden Fall nicht viel zu tun, außer, dass sein Vater zufällig da her kommt. Aber genau dahin soll er nun abgeschoben werden, nachdem eine gemeinsame Party mit seinem besten Freund Dennis eskaliert. Die einzige Chance, wie er dennoch bleiben kann: Heiraten! Blöderweise will keine seiner Exfreundinnen etwas davon wissen, darum überredet er Dennis zu einer Scheinehe.

Ein bürokratisches Drama als flott-freche Komödie: Der Film vermittelt Babtous (leider realistische) Angst, aus seiner Heimat gerissen zu werden, nimmt dabei scheinbar beiläufig Klischees und Vorurteile aufs Korn und bleibt trotzdem so locker, wie es gerade hierzulande den wenigsten Komödien gelingt.

Eine Dokumentation über Cybergrooming: Drei (volljährige) Schauspielerinnen geben sich als zwölfjährige Mädchen aus, setzen sich in nachgestellten Kinderzimmern an den Computer und erstellen Profile auf Social-Media-Plattformen. Innerhalb von Minuten hagelt es Anfragen von Männern, die immer fordernder werden.

Die teils schwer zu ertragende Doku legt den Finger in die Wunde, indem sie eine der größten Schattenseiten des Internets enthüllt. Die Schauspielerinnen bekommen psychologischen und juristischen Beistand, den den realen Opfern leider oft fehlt.

Di, 24.05.

Das Ehepaar María und Ingvar führen einen Bauernhof irgendwo in der isländischen Einöde. Zwischen den beiden, die alleine in der weiten Natur ihr Dasein fristen, herrscht eine triste Leere, die eines Tages jäh verdrängt wird von unerwartetem Nachwuchs: Eines der Schafe hat ein Kind zur Welt gebracht, das vom Rest der Herde verstoßen wird. Die beiden nehmen das Lamm mit ins Haus, geben ihr den Namen Ada und ziehen es fortan wie ihr eigenes Kind auf. Auf dem ehemals tristen Gehöft kehr fast so etwas wie Familienglück ein, doch es liegt auch Unheil in der Luft.

Absurdes Familiendrama oder psychologisch dichtes Horrorkino? Wie soll man reagieren auf einen Film wie „Lamb“? Das fragen wir uns schon seit der letzten Filmkunstmesse. Fest steht: Es ist ein fordernder, einmaliger Film, der uns nicht mehr losgelassen hat und aus dessem Sog man sich kaum entreißen kann. Aus atmosphärischen Gründen zeigen wir ihn im isländischen Original mit deutschen Untertiteln – und keine Sorge, viel geredet wird nicht!

Es kommt noch mind. eine Vorstellung dazu (sicher Mo.30.05., ggf. Fr.27.05.). Sprachfassungen t.b.a.
Mglw. teilweise bereits um 20.00 Uhr.