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Aufbauend auf der Fördermaßnahme des Zukunftsinvestitionsprogrammes (ZIP) zur Solartechnik Anfang der 80er Jahre und den daraus jetzt ableitbaren Langzeitbetriebsergebnissen sowie dem erreichten Stand der Komponenten- und Systementwicklung und der Gebäudetechnik soll durch Förderung einer größeren Anzahl von solarthermischen Demonstrationsanlagen eine umfassende Erprobung von Systemen zur aktiven thermischen Sonnenenergienutzung erfolgen, um die technischen Vorausset-zungen für einen künftigen wirksamen Beitrag der Solarthermie zur Energieversorgung zu schaffen und die wirtschaftlichen Einsatzbedingungen zu verbessern.
Verwertbare Erfahrungen mit den unterschiedlichen Systemkombinationen können nur dann gesammelt werden, wenn eine repräsentative Anzahl derartiger Anlagen errichtet wird und über einen längeren Zeitraum betrieben und bewertet werden kann.
Als erklärtes Ziel dieser Demonstration von Beispiellösungen größerer Anlagen soll u.a. nachgewiesen werden, daß die thermische Solartechnik technisch und wirtschaftlich handhabbare und konkurrenzfähige Lösungen ermöglicht und die solaren Nutzwärmekosten heute auf unter 0,13 EUR/kWh durch Reduzierung der spezifischen Systemkosten und Erhöhung der spezifischen Nutzenergieabgabe gesenkt werden können.
Die Förderung hat darüber hinaus folgende Ziele:
- Stärkung der Vorbild- und Multiplikatorwirkung des öffentlichen Bereiches für den Einsatz neuer, umweltfreundlicher Energietechniken
- Know-How-Transfer zur aktiven Nutzung der Sonnenenergie und zur Errichtung von Solaranlagen in den neuen Bundesländern
- Erweiterung des Erkenntnisstandes durch Einbindung in die Technologieverbreitung bei
- den beteiligten Bundes-, Landes- und kommunalen Behörden sowie deren öffentlichen Einrichtungen
- den lokalen Energieversorgungsunternehmen
- den regionalen Handwerkskammern
- dem produzierenden Gewerbe (Kollektorhersteller, Speicherhersteller etc.)
- den installierenden Gewerken (Sanitär, Heizung etc.)
- den planenden Architekten und Fachingenieuren
- den Hochschulen, Fachhochschulen und sonstigen wissenschaftlichen Einrichtungen
- Intensive Informationsvermittlung über die Möglichkeiten der Solartechnik an die breite Öffentlichkeit
Das wissenschaftliche Begleitprogramm soll durch kontinuierliche Messdatenerfassung und -auswertung sowie Systemanalysen und -optimierungen insbesondere Aussagen zum Energieertrag, zum Langzeitbetriebsverhalten, zur Betriebssicherheit, zum Wartungsaufwand und damit zur Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen liefern.
Die Durchführung über einen längeren Zeitraum gewährleistet, daß sowohl gewonnene Betriebserfahrungen als auch neue Forschungs- und Entwicklungsergebnisse noch während der Laufzeit in das Programm integriert werden können.
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