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Zentrum für Lehrerbildung

Grundschuldidaktik Englisch

Grundschuldidaktik Englisch

Die Grundschuldidaktik Englisch beschäftigt sich mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler bereits im Grundschulalter ausreichend sprachliche und kulturelle Kompetenzen erwerben können, um gesellschaftlich handlungsfähig zu werden. Das Ziel ist es, Lerner bereits frühzeitig zu Gestaltern ihrer Lebenswelt werden und Selbstwirksamkeit erfahren zu lassen, indem sprachliche Grenzen minimiert werden.

Zentrale Fragestellungen leiten den Erkenntnisgewinn des Faches in Forschung und Lehre:

  • Auf welche Weise erlernen Grundschüler eine fremde Sprache und welche Rolle spielen die bereits vorhandenen Kompetenzen der Lerner?
  • Durch welche Inhalte, Methoden, Aufgabenstellungen, Medien und Materialien lässt sich das Erlernen fremder Sprachen fördern?
  • Wie können kulturelle Erfahrungen gesammelt und das Erleben des eigenen Selbst ebenso wie das der Fremdheit in der Grundschule gefördert werden?

Arbeitsschwerpunkte der Grundschuldidaktik Englisch:

Mehrperspektivisches Lernen mit Tablets (meLT)

Die Nutzung medialer Endgeräte stellt für Grundschüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern eine alltägliche Routinehandlung dar. Die selbständige Recherche von Inhalten sowie die Kommunikation mit anderen stehen dabei im Zentrum medialer Handlungen. Es kann angenommen werden, dass sich diese Handlungen in den Englischunterricht der Grundschule implementieren lassen und so die kommunikative Kompetenz der Lerner handlungsorientiert erweitert werden kann. Denn der Einsatz von Medien ist ein zentrales Element des kompetenzorientierten Fremdsprachen-unterrichts. Auch in der Forschung finden sich vielfältige Ansätze zum Einsatz unterschiedlicher Medien im Fremdsprachenunterricht. Im Projekt meLT wird untersucht, inwieweit Tablets im Englischunterricht der Grundschule eingesetzt werden, um interaktionale Handlungen zu fördern. Die zentralen Fragen lauten:

  • Welche Einstellung haben die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die Eltern bezüglich des Einsatzes von Tablets im Englischunterricht der Grundschule?
  • Wie gestalten sich Interaktionsprozesse, wenn Tablets im Englischunterricht der Grundschule zum Einsatz kommen?
  • Auf welche Weise und zu welchen Zwecken lässt sich das Tablet methodisch und didaktisch sinnvoll in den Englischunterricht der Grundschule einbauen?

Aktuell werden daher Lehrkräfte in Fortbildungen zum Einsatz von Tablets geschult, um perspektivisch Unterricht videografieren und hinsichtlich der in ihm stattfindenden Interaktionen und Prozesse untersuchen zu können. Diese Daten werden durch Befragungen von Lehrern, Eltern und SchülerInnen per Interviews und Fragebogen ergänzt.

Spezielle Informationen für interessierte Lehrkräfte: Projektflyer

Am Zentrum für Lehrerbildung besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen von Fortbildungen und Coachings den Einsatz von Tablets in den Fächern Englisch, Kunst, Sport und Sachunterricht zu erproben. Interessierten Schulen bietet das Zentrum für Lehrerbildung:

  • Allgemeine Einführungen in die Nutzung von Tablets im Unterricht sowie Vertiefungen in einem gewünschten Fach
  • Die Bereitstellung von Tablets im Klassensatz für die Zeit des Unterrichtsprojektes
  • Eine gemeinsame Planung von Unterrichtsprojekten
  • Eine Begleitung bei der Durchführung und Auswertung des Unterrichts mit Tablets
Weitere Informationen im Projektflyer.

Das transcurriculare Fremdsprachenlernen

Das transcurriculare Lernen stellt ein Unterrichtsmodell dar, welches Sprachhandlungen im fremdsprachlichen Unterricht der Grundschule über Fächer- und Sprachgrenzen hinaus ermöglicht. Die „traditionellen“ Themen des Fremdsprachunterrichts werden durch die inhaltliche Arbeit in anderen Fächern vertieft und – parallel – die Zielsprache sinnhaft und intensiv genutzt. Ein solch authentischer Gebrauch von Sprache ermöglicht es zudem, in fächerübergreifenden Lernphasen ebenfalls die deutsche und/ oder anderen Muttersprache(n) der Lerner zuzulassen. Eine solch kontextgebundene Verwendung von Sprache mag helfen, inhaltliche Fragestellungen angemessen und befriedigend zu bearbeiten sowie die alltägliche Mehrsprachigkeit der SchülerInnen zu unterstützen.

 

Publikationen zum Thema

  •  Dausend, Henriette (2014a): Fremdsprachen transcurricular lehren und lernen. Ein methodischer Ansatz für die Grundschule. Tübingen: Gunther Narr.
  • Dausend, Henriette (2014b): A place called home. Transcurricular unterrichten. In: Grundschulmagazin Englisch, 5, S. 31-34.
  • Dausend, Henriette (2013): Bilingual Modules ‘My House – Our Town’. In: Elsner, Daniela/Keßler Jörg-U. (Hrsg.), Bilingual Education in Primary School. Aspects of Immersion, CLIL, and Bilingual Modules. Tübingen: Narr, S. 131-145.

Fundament mehrsprachiger Unterricht (FuMU)

Was Schülerinnen und Schüler zum Einsatz ihrer Muttersprache im Fremdsprachenunterricht sagen

Die heterogene Schülerschaft stellt aufgrund ihrer vielfältigen sprachlichen und kulturellen Erfahrungen eine Herausforderung für den Fremdsprachenunterricht dar. Die mitgebrachten Sprachen der Lerner bieten eine authentische Verdichtung von Sprache und Kultur auf engem Raum, so dass zu fragen ist, ob und wie diese im fremdsprachlichen Unterricht sinnvoll genutzt werden können. Das Ziel muss es sein, die fremdsprachliche sowie die allgemeine Diskurskompetenz zu stärken. Dies kann gelingen, wenn die Schülerinnen und Schüler bereit sind, ihre Herkunftssprachen in den Unterricht einzubinden.

Im Projekt FuMU werden daher die Einstellungen und Haltungen der Lerner und ihrer Lehrkräfte zum Einsatz ihrer Herkunftssprachen beim Erlernen weiterer Sprachen hinterfragt. Per Fragebogen und Interviews werden ausgewählte Klassen des neunten Jahrgangs aus sämtlichen Schulformen deutschlandweit befragt, um folgende Fragen beantworten zu können:

  • Inwieweit werden andere Sprachen außer der Zielsprache Englisch aus Schülersicht in den Unterricht integriert?
  • Wie wird/würde eine solche Integration von den SchülerInnen bewertet?
  • Inwieweit nutzen SchülerInnen mit mehrsprachigem Hintergrund ihre L1 im Englischunterricht?
  • Inwieweit integrieren Englischlehrkräfte die Herkunftssprachen der SchülerInnen in den Unterricht?

Street Art³ (Kunst – Kultur – Kommunikation)

Audio-visuelle Kompetenzen und subkulturelle Kommunikation im Englischunterricht

Die Heterogenität in Schule und Gesellschaft erfordert die Öffnung des fremdsprachlichen Lernens für Sprach- und Kultursysteme über die klassischen Zielsprachenländer hinaus. Daher sollen lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle erschlossen werden, die zur Vermittlung und Erweiterung fachlicher, aber auch überfachlicher Kompetenzen dienen. Es wird untersucht, auf welche Weise lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle und Inhalte wie z.B. multimodale Netzwerke, Street Art, Logos, Emoticons, Flyer usw. im Englischunterricht eingesetzt werden können, um fachliche und überfachliche Kompetenzen zu schulen.

Inhaberin der Juniorprofessur

Portrait: Jun. Prof. Dr. Henriette Dausend
Jun. Prof. Dr. Henriette Dausend
Juniorprofessorin, Fr. 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

Jun. Prof. Dr. Henriette Dausend ist seit April 2014 Juniorprofessorin der Grundschuldidaktik Englisch an der Technischen Universität Chemnitz.  Sie absolvierte den Master of Education für die Fächer Englisch und Sport an der Universität Vechta. Im Anschluss lehrte und forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl der englischen Sprache und ihrer Didaktik von Prof. Dr. Daniela Elsner an der Universität in Vechta sowie der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Nach Forschungs- und Lehraufenthalten in Edinburgh und Istanbul schloss sie im Juli 2013 ihre Dissertation mit dem Titel „Sprachen transcurricular lehren und lernen – die Diskurskompetenz von Grundschülern mehrsprachig und fächerverbindend fördern“ ab. Aktuell lehrt und forscht sie im Bereich des fächerübergreifenden und mehrsprachigen Lernens, zum Einsatz von Tablet-PCs in Englischunterricht der Grundschule sowie zu pop- und subkulturellen Inhalten im Englischunterricht der Sekundarstufe.

 

Publikationen

 

Monographie

  • Dausend, Henriette (erscheint 2015): Kompetenzorientierter Englischunterricht – Die Rolle von Kompetenzen, Fächern, Inhalten und Sprachen in der Grundschule. Braunschweig: Westermann.
  • Dausend, Henriette (erscheint 2015): Die besonders runde Stunde Englisch. Klasse 1-4. Berlin: Cornelsen.
  • Dausend, Henriette (2014): Fremdsprachen transcurricular lehren und lernen. Ein methodischer Ansatz für die Grundschule. Tübingen: Gunther Narr.
  • Dausend, Henriette (2014): Die besonders runde Stunde Englisch. Klasse 7/8. Berlin: Cornelsen.

Beiträge in Tagungs- und Sammelbänden

  • Dausend, Henriette (erscheint 2015): Mehr Inhalt + mehr Sprache = mehr Kompetenz? Fächerübergreifend und mehrsprachig in der Grundschule unterrichten. In: Böttger, Heiner/Schlüter, Nobert, Tagungsband zur 4. FFF-Konferenz in Leipzig. Braunschweig: Westermann.
  • Cerri, Chiara/Dausend, Henriette (erscheint 2015): Die Vorstellung von Räumen und Orten aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. In: Cerri, Chiara/Jentges, Sabine (Hrsg.), Raumwahrnehmung und Lernen aus und in dem zielsprachlichen Raum. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Dausend, Henriette/Samide, Irena (erschient 2015): Orte entdecken – Welten beschreiben. Gedenktafeln und Street Art – Sprachrohre des Gestern und Heute. In: Cerri, Chiara/Jentges, Sabine (Hrsg.), Raumwahrnehmung und Lernen aus und in dem zielsprachlichen Raum. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Dausend, Henriette/Lohe, Viviane (erscheint 2015): Die Studie „Fundament Mehrsprachiger Unterricht“ (FuMU)– Was Schülerinnen und Schüler zum Einsatz ihrer Muttersprache im Fremdsprachenunterricht sagen. In Dirim, Inci/Wegner, Anke (Hrsg.), Mehrsprachigkeit und Gerechtigkeit.
  • Dausend, Henriette (erscheint 2015): Kompetenzen als Chance? Wie Sprachhandlungen in der Grundschule erzeugt werden könnten. In: Méron-Minuth, Sylvie/Özkul, Senem (Hrsg.), Fremde Sprachen Lehren und Lernen – Aktuelle Fragen und Forschungsaufgaben. Frankfurt/Main: Peter Lang.
  • Dausend, Henriette (erscheint 2015): „Non-digital SMS on grey surface“ – Street Art als Logbuch individueller und gesellschaftlicher Bedeutungen im urbanen Raum. In: Sandten, Cécile/Thielmann, Winfried (Hrsg.), Metropolis: Konzeptualisierungen des Palimpsestraums Stadt. Trier: WVT.
  • Dausend, Henriette (erscheint 2014): Das transcurriculare Modell für einen diskursiv-kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht in der Grundschule. In: Kötter, Markus/Rymarczyk, Jutta, Tagungsband DGFF 2013 Sektion 1 Frühes Fremdsprachenlernen. Frankfurt/Main: Peter Lang.
  • Dausend, Henriette (2014): Creating multilingual teaching settings with graffiti. In: de Saint-Georges, Ingrid/Gretsch, Gérard/Kirsch, Claudine/Morys, Nancy (Hrsg.), Lernen und Lehren in multilingualen Kontexten: Zum Umgang mit sprachlich-kultureller Diversität im Klassenraum. Frankfurt/M.: Peter Lang, S. 153-169.
  • Dausend, Henriette (2014): Mit Street Art transkulturelle Lernprozesse initiieren. In: Matz, Frauke/Rogge, Michael/Siepmann, Philipp (Hrsg.), Transkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht. Frankfurt/M.: Peter Lang, S. 89-99.
  • Dausend, Henriette/Elsner, Daniela/Keßler, Jörg-U. (2013): Bilingual, offen, konzeptlos. Was Schulen mit reformpädagogischen Bildungskonzepten zum fremdsprachlichen Lernen versprechen und nicht halten. In: Breidbach, Stephan/ Viebrock, Britta (eds.), CLIL: Research, Policy and Practice. Frankfurt/Main: Peter Lang, p. 65-83.
  • Dausend, Henriette (2013): StreeT ART: Forstering Discourse Literacies with Graffiti, Sticker, Stencils, and Paste-ups. In: Elsner, Daniela/Helff, Sissy/Viebrock, Britta (eds.), Films, Graphic Novels & Visuals. Developing Multiliteracies in Foreign Language Education – An Interdisciplinary Approach. Münster: LIT Verlag, p. 105-120.
  • Dausend, Henriette (2013): Bilingual Modules ‘My House – Our Town’. In: Elsner, Daniela/Keßler Jörg-U. (eds.), Bilingual Education in Primary School. Aspects of Immersion, CLIL, and Bilingual Modules. Tübingen: Narr, p. 131-145.
  • Dausend, Henriette (2010): Bilinguales Lernen in offenen Situationen? Das Beispiel Flachsland Zukunftsschule. In: Arnold, Karl-Heinz/Hauenschild, Katrin/Schmidt, Britta/Ziegenmeyer, Birgit (Hrsg.), Zwischen Fachdidaktik und Stufendidaktik: Perspektiven für die Grundschulpädagogik. Wiesbaden: VS Verlag, S. 117-120.

Beiträge in Zeitschriften

  • Dausend, Henriette (erscheint 2014): Tell a story to a friend. Durch Storytelling zum monologischen Sprechen anregen. In: Grundschule Englisch.
  • Dausend, Henriette (2014): A place called home. Transcurricular unterrichten. In: Grundschulmagazin Englisch, 5.
  • Abu-Shuair, Mahmmoud/Dausend, Henriette/Hoodgarzadeh, Mahzad (2013): Die Kunst der Revolution – Mit Graffitis den arabischen Frühling im Unterricht erarbeiten. In: Politische Bildung, 3/43, S. 86-102.
  • Dausend, Henriette (2013): Ich spraye, also bin ich. Reflexive Lernprozesse angehender Fremdsprachenlehrkräfte durch Street Art fördern. In: ide – informationen zur deutschdidaktik. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule, S. 146-156.
  • Dausend, Henriette/Hoodgarzadeh, Mahzad (2011): Wer ist reich an Sprachen? Eine gesellschaftlich kritische Sicht auf Sprachhierarchien. In: Freitext 17, S. 24-30.
  • Dausend, Henriette (2010): Right-Left-Right? – How to Behave in British Road Traffic! Verkehrserziehung und Sprachenlernen – bilinguales Lernen im Sachunterricht. In: Grundschulunterricht Sachunterricht 3, S. 17-21.
  • Dausend, Henriette (2010): Bilinguales Lernen in offenen Unterrichtssituationen – Konzeptionelle Vorüberlegungen und praktische Beispiele. HotSpot, 10/03. [PDF, http://www-grundschule-englisch.de].

Unterrichtsmaterialien

  • Dausend, Henriette/Stoltze, Sandra (erscheint 2015): Krankenhaus. In: Brade, Janine/Dühlmeier, Bernd/Krull, Danny (Hrsg.), Außerschulische Lernorte. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Dausend, Henriette/Stoltze, Sandra (erscheint 2015): Sportverein. In: Brade, Janine/Dühlmeier, Bernd/Krull, Danny (Hrsg.), Außerschulische Lernorte. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Dausend, Henriette/Delius, Susann/Radics, Carolin (erscheint 2015): Wildgatter. In: Brade, Janine/Dühlmeier, Bernd/Krull, Danny (Hrsg.), Außerschulische Lernorte. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Dausend, Henriette (2013): My first stories. Ruben and the magic stones. Easy Reader zu MuViT. München: Oldenbourg.
  • Armbrust, Laura/Dausend, Henriette (2012): Sally's Olympic World. München: Oldenbourg Online.
  • Armbrust, Laura/Dausend, Henriette (2012): Our Olypmic Book. München: Oldenbourg Online.
  • Armbrust, Laura/Dausend, Henriette (2012): Getting Around Olympic Sites. München: Oldenbourg Online.

Literarische Publikationen

  • Dausend, H. (2008): Zwischenzeit. in: Rakow, Rainer (Hrsg.), Zwischenzeiten. Langförden: Geest Verlag, S. 17.

Vorträge und Workshops auf Kongressen und in Forschungsverbünden

 

Internationale Kongresse

09/2013

Show me an image – tell me your thoughts. Fostering language and cultural competencies with street art (International conference on story-telling and foreign language learning, Zurich University of Teacher Education, Switzerland)
06/2012

Creating Multilingual Teaching Settings with Graffiti (4th international conference on challenges and opportunities of multilingualism, University of Luxembourg)

02/2011 CLIL – Boosting Real Communication and Oral Production?

 (4th International Langscape Conference, Goethe Universität Frankfurt a. M.)

07/2010 Bilingual Learning in Autonomous Learning Settings – The Question of Synthesis

(10th International Conference, Association for Language Awareness, Universität Kassel)

12/2009 Immersion and Autonomous Learning – Synthesis of Two Concepts in the Foreign Language Primary Classroom

(3rd International Langscape Conference, Universität Vechta)

 

Nationale Kongresse

10/2014 Mehr Inhalt + mehr Sprache = mehr Kompetenz? Fächerübergreifend und mehrsprachig in der Grundschule unterrichten (Workshop auf der 4. FFF-Konferenz, Universität Leipzig)
09/2013 Fremdsprachen transcurricular lehren und lernen – Die Diskurskompetenz von Grundschülern mehrsprachig und fächerverbindend fördern

(25. Bundeskongress der DGFF, Universität Augsburg)

09/2012 Fertigkeiten fächerübergreifend fördern – Das Modell des transcurricularen (Fremd-)sprachenlernens

(4. Bundeskongress des GMF, Universität Duisburg/Essen)

03/2012 Street Art im Fremdsprachenunterricht – Mit Kunst des öffentlichen Raums fachliche und überfachliche Kompetenzen fördern

(1. Bundeskongress des Verbandes E & M, Alexander-Universität Nürnberg)

02/2011  Offene Unterrichtsformate im fremdsprachlichen Anfangsunterricht – Trend oder Innovation?

(DGFF Nachwuchstagung, Humboldt Universität Berlin)

09/2010 Bilingual-offene Lernszenarien als Brücke im Übergang

(3. Bundeskongress des GMF, Universität Augsburg)

09/2009 Bilinguales Lernen in offenen Situationen? Das Beispiel Flachsland

(18. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften, Universität Hildesheim)

 

Netzwerke und Forschungsverbünde (international)

03/2014 Raum – Wieso, weshalb, warum? Ein Versuch zu verstehen, was uns umgibt. (Vortrag beim ERASMUS IP: Tracing European Space; Leitung: Radboud University, Netherlands; Ort: Freie Universität Berlin)
02/2013  Kompetenzen kreativ fördern. Das kulturelle Phänomen Street Art im Fremdsprachenunterricht einsetzen

(DAF/DAZ-Lehrerbildung, Abteilung Deutsch Sprache und Kultur, Universität Nijmegen, Niederlande)

10/2010 Foreign Language Teaching: How German Teachers Deal with it

(Hochschulöffentlicher Vortrag, Universität Istanbul, Türkei)

10/2010 Open Settings in the Primary Classroom

(Hochschulöffentlicher Vortrag, der Universität Istanbul, Türkei)

    

Netzwerke und Forschungsverbünde (national)

05/2014 Zum Stand aktueller fachdidaktischer Forschung im Fach Englisch für die Grundschule (Vortrag im Rahmen der Fachleiterberatung im Kultusministerium Sachsen)
09/2011 The Secret Language of Street Art? Creating Multiliteracies by Interacting with the Audience in the Street

(Vortrag Ringvorlesung Cultural Studies, Goethe Universität Frankfurt a. M.)

04/2010 Bilinguales Lernen in offenen Lernszenarien der Grundschule (Fachdidaktisches Kolloquium INFORM, Universität Bremen)
05/2009 Schriftspracherwerb im immersiv-offenen Unterricht der Primarstufe (Fachdidaktisches Kolloquium INFORM, Universität Bremen)

 

Lehrerfortbildungen und Universitäre Weiterbildung
03/2014 Visual literacy – The potential of Street Art in English Language Teaching (Workshop im Rahmen des ERASMUS IP: Learning English through the Arts, Universität Oldenburg)
06/2013 Kompetenzorientierter Englischunterricht mit Bildern

(Lehrerfortbildung im Programm FLISTT, Goethe Universität Frankfurt a. M.)

08/2009 Lernaufgaben im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe     

(26. Pädagogischen Woche, Universität Oldenburg)

08/2009 Task-based Language Learning – Englischunterricht durch Lernaufgaben gestalten

(Regionale Lehrerfortbildung Vechta-Cloppenburg)

Wissenschaftlicher Werdegang
 

Seit 07/2014  

Projektleitung meLT – mehrperspektivisches Lernen mit Tablets in den Fächern Englisch, Sport, Kunst und Sachunterricht in der Grundschule (Zentrum für Lehrerbildung/Technische Universität Chemnitz)
Seit 04/2014 

Juniorprofessorin der Grundschuldidaktik Englisch (Zentrum für Lehrerbildung/Technische Universität Chemnitz)

Seit 11/2013 

Projektleitung Fundament Mehrsprachiger Unterricht (FuMU) zur Erhebung der Einstellung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund zum Einsatz ihrer Herkunftssprachen im (Fremdsprachen-)Unterricht

Seit 2013 Partner im europäischen Forschungsnetzwerk EUROPEAN TRACES
Seit 04/2012

Leitung der longitudinalen Sprachentwicklungsstudie Bili 2015 – Bilingualer Unterricht an der Marxheimer Grundschule in Hofheim/T.

04/2011- 03/2014 

 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Didaktik und Sprachlehrforschung des Instituts für England- und Amerikastudien (Goethe Universität Frankfurt a. M.)

04/2011- 07/2013 

Promotionsstudium am Institut für England- und Amerikastudien  (Goethe Universität Frankfurt a. M.); Disputation (07/2013)

Titel: Sprachen transcurricular lehren und lernen – die Diskurskompetenz von Grundschülern mehrsprachig und fächerverbindend fördern

10/2010

ERASMUS-Austauschdozentur (English Language Teaching Department; Universität Istanbul, Türkei)

02/2009

Lehrbeauftragte im Bereich Sprach- und Literaturwissenschaften (English-Speaking Cultures/Englisch; Universität Bremen)

0/2008- 03/2011

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Didaktik der englischen Sprache und Literatur und Promotionsstudium (Universität Vechta)

2007- 2008

Studium des Masters of Education (Universität Vechta) Fächer: Anglistik/Sport; Abschlussnote: 1,6 Masterarbeit: E-Mail Projekte im Englischunterricht (Note 1,3)

2004- 2007

Studium des Bachelor Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften (Universität Vechta) Fächer: Anglistik/Sport; Abschlussnote: 1,8

WiSe 2003/04

 Studium des Lehramts an Gymnasien (Universität Osnabrück) Fächer: Latein/Geographie

2003 Allgemeine Hochschulreife am Gymnasium Papenburg

 

Auslandsaufenthalte

 

02/2013 Gastvortrag und Workshop in der Abteilung der deutschen Sprache und Kultur (Universität Nijmegen, Niederlande)
03/2011 Studienreise des English Speaking Table nach Edinburgh (Universität Vechta)
10/2010

ERASMUS-Austauschdozentur (English Language Teaching Department; Universität Istanbul, Türkei)

02/03 & 08/09 2007

Rezeptionstätigkeiten und Gästebetreuung im International Youth Hostel (Killarney, Irland)

08/09 2004

Betreuung von Jugendreisen nach Littlehampton, England (Kinder- und JugendreisenStephan Stumpf, Heidelberg)

09/10 1999

Schüleraustausch nach Winnipeg, Kanada (Begabtenstipendium des Niedersächsischen Kultusministeriums)

1996-1998 Schüleraustausche & Sprachreisen (Malta; York; Ter Apel, Niederlande)

 

Mitgliedschaft in Netzwerken und Forschungsverbünden

Seit 09/2014

 International Association of Teachers of English as a Foreign Language (IATEFL)

Seit 06/2014

Forschungskolloquium des Instituts Anglistik/Amerikanistik (Technische Universität Chemnitz; Prof. Cécile Sandten)

Seit 05/2014

English Club der Fachschaft des Instituts Anglistik/Amerikanistik (Technische Universität Chemnitz)

Seit 04/2014

Fächerübergreifendes Forschungskolloquium des Zentrums für Lehrerbildung (Technische Universität Chemnitz)

Seit 2013 Deutscher Hochschulverband (DHV)
Seit 11/2012

Partner im EU-Forschungsverbund EUROPEAN TRACES (Leitung: University of Nijmegen, Netherlands)

04/2011 03/2014

Forschungskolloquium der Abteilung Didaktik und Sprachlehrforschung(Goethe Universität Frankfurt a. M.; Prof. Daniela Elsner)

Seit 2009 Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF)
03/2009- 03/2011

Leitung des English Speaking Table für NachwuchswissenschaftlerInnen (Universität Vechta)

10/2008- 03/2011

Fremdsprachendidaktisches Forschungskolloquium INFORM (Universität Bremen; Prof. em. G. Bach, Prof. S. Doff, Prof. A. Grünwald)

 

Mehrperspektivisches Lernen mit Tablets (meLT)

Die Nutzung medialer Endgeräte stellt für Grundschüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern eine alltägliche Routinehandlung dar. Die selbständige Recherche von Inhalten sowie die Kommunikation mit anderen stehen dabei im Zentrum medialer Handlungen. Es kann angenommen werden, dass sich diese Handlungen in den Englischunterricht der Grundschule implementieren lassen und so die kommunikative Kompetenz der Lerner handlungsorientiert erweitert werden kann. Denn der Einsatz von Medien ist ein zentrales Element des kompetenzorientierten Fremdsprachen-unterrichts. Auch in der Forschung finden sich vielfältige Ansätze zum Einsatz unterschiedlicher Medien im Fremdsprachenunterricht. Im Projekt meLT wird untersucht, inwieweit Tablets im Englischunterricht der Grundschule eingesetzt werden, um interaktionale Handlungen zu fördern. Die zentralen Fragen lauten:

  • Welche Einstellung haben die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die Eltern bezüglich des Einsatzes von Tablets im Englischunterricht der Grundschule?
  • Wie gestalten sich Interaktionsprozesse, wenn Tablets im Englischunterricht der Grundschule zum Einsatz kommen?
  • Auf welche Weise und zu welchen Zwecken lässt sich das Tablet methodisch und didaktisch sinnvoll in den Englischunterricht der Grundschule einbauen?

Aktuell werden daher Lehrkräfte in Fortbildungen zum Einsatz von Tablets geschult, um perspektivisch Unterricht videografieren und hinsichtlich der in ihm stattfindenden Interaktionen und Prozesse untersuchen zu können. Diese Daten werden durch Befragungen von Lehrern, Eltern und SchülerInnen per Interviews und Fragebogen ergänzt.

Spezielle Informationen für interessierte Lehrkräfte. Projektflyer

Am Zentrum für Lehrerbildung besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen von Fortbildungen und Coachings den Einsatz von Tablets in den Fächern Englisch, Kunst, Sport und Sachunterricht zu erproben. Interessierten Schulen bietet das Zentrum für Lehrerbildung:

  • Allgemeine Einführungen in die Nutzung von Tablets im Unterricht sowie Vertiefungen in einem gewünschten Fach
  • Die Bereitstellung von Tablets im Klassensatz für die Zeit des Unterrichtsprojektes
  • Eine gemeinsame Planung von Unterrichtsprojekten
  • Eine Begleitung bei der Durchführung und Auswertung des Unterrichts mit Tablets
Weitere Informationen im Projektflyer.

 

Fundament mehrsprachiger Unterricht (FuMU)

Was Schülerinnen und Schüler zum Einsatz ihrer Muttersprache im Fremdsprachenunterricht sagen

Die heterogene Schülerschaft stellt aufgrund ihrer vielfältigen sprachlichen und kulturellen Erfahrungen eine Herausforderung für den Fremdsprachenunterricht dar. Die mitgebrachten Sprachen der Lerner bieten eine authentische Verdichtung von Sprache und Kultur auf engem Raum, so dass zu fragen ist, ob und wie diese im fremdsprachlichen Unterricht sinnvoll genutzt werden können. Das Ziel muss es sein, die fremdsprachliche sowie die allgemeine Diskurskompetenz zu stärken. Dies kann gelingen, wenn die Schülerinnen und Schüler bereit sind, ihre Herkunftssprachen in den Unterricht einzubinden.

Im Projekt FuMU werden daher die Einstellungen und Haltungen der Lerner und ihrer Lehrkräfte zum Einsatz ihrer Herkunftssprachen beim Erlernen weiterer Sprachen hinterfragt. Per Fragebogen und Interviews werden ausgewählte Klassen des neunten Jahrgangs aus sämtlichen Schulformen deutschlandweit befragt, um folgende Fragen beantworten zu können:

  • Inwieweit werden andere Sprachen außer der Zielsprache Englisch aus Schülersicht in den Unterricht integriert?
  • Wie wird/würde eine solche Integration von den SchülerInnen bewertet?
  • Inwieweit nutzen SchülerInnen mit mehrsprachigem Hintergrund ihre L1 im Englischunterricht?
  • Inwieweit integrieren Englischlehrkräfte die Herkunftssprachen der SchülerInnen in den Unterricht?

 

BILI 2015 – Bilingualer Unterricht an der Marxheimer Grundschule in Hofheim/T.

In einer vierjährigen Longitudinalstudie (2011-2015) wird das bilinguale Programm der Marxheimer Grundschule (Hessen) evaluiert. Ziel ist es, den Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler des bilingualen Programms (5 Stunden in der englischen Sprache ab Klasse 1) im Vergleich zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern (2 Stunden Regelunterricht Englisch ab Klasse 3) zu erheben. Die Ergebnisse werden mit den sich wandelnden methodischen Entscheidungen und individuellen Haltungen der Lehrer und Lerner verglichen, um Antworten auf die zentralen Forschungsfragen geben zu können:

Das seit 2011 von Dr. Henriette Dausend in der Abteilung Didaktik am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt geleitete Projekt wird seit April 2014 von Frau Viviane Lohe (Goethe Universität) und Dr. Henriette Dausend (TU Chemnitz) weitergeführt.

 

Street Art³ (Kunst – Kultur – Kommunikation)

Audio-visuelle Kompetenzen und subkulturelle Kommunikation im Englischunterricht

Die Heterogenität in Schule und Gesellschaft erfordert die Öffnung des fremdsprachlichen Lernens für Sprach- und Kultursysteme über die klassischen Zielsprachenländer hinaus. Daher sollen lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle erschlossen werden, die zur Vermittlung und Erweiterung fachlicher, aber auch überfachlicher Kompetenzen dienen. Es wird untersucht, auf welche Weise lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle und Inhalte wie z.B. multimodale Netzwerke, Street Art, Logos, Emoticons, Flyer usw. im Englischunterricht eingesetzt werden können, um fachliche und überfachliche Kompetenzen zu schulen.

 

Mitarbeiter

Portrait: Susanne Nickel (M.A.)
Susanne Nickel (M.A.)
  • Room:
    302
Susanne Nickel (M.A.) erwarb einen Bachelor- und einen Masterabschluss im Fach Anglistik an der Universität Leipzig. Anschließend studierte sie als DAAD-Stipendiatin den Masterstudiengang 'Cross-Cultural Communication and Applied Linguistics (TESOL)' an der Newcastle University (Großbritannien). Im Rahmen eines Freiwilligendienstes unterrichtete sie Englisch an einer Schule in Nairobi (Kenia) und ist als Lehrkraft für Wirtschafts- und technisches Englisch an der Hochschule Mittweida tätig. Susanne Nickel unterstützt als wissenschaftliche Hilfskraft die Juniorprofessur Grundschuldidaktik Englisch bei der Arbeit an einem Forschungsprojekt zum Einsatz von Tablets im Englischunterricht an der Grundschule.

 

Portrait: Maik Schönherr (B.A.)
Maik Schönherr (B.A.)
  • Room:
    310

Maik Schönherr studiert derzeit Soziologie im Master an der TU Chemnitz. Er unterstützt die Grundschuldidaktik Englisch bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung empirischer Forschungsvorhaben.

 

Portrait: Susann Delius
Susann Delius
  • Room:
    310

Susann Delius studiert seit WS 2013/14 am Zentrum für Lehrerbildung und arbeitet als studentische Hilfskraft in der Grundschuldidaktik Englisch.

 

Mehrperspektivisches Lernen mit Tablets (meLT)

Die Nutzung medialer Endgeräte stellt für Grundschüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern eine alltägliche Routinehandlung dar. Die selbständige Recherche von Inhalten sowie die Kommunikation mit anderen stehen dabei im Zentrum medialer Handlungen. Es kann angenommen werden, dass sich diese Handlungen in den Englischunterricht der Grundschule implementieren lassen und so die kommunikative Kompetenz der Lerner handlungsorientiert erweitert werden kann. Denn der Einsatz von Medien ist ein zentrales Element des kompetenzorientierten Fremdsprachen-unterrichts. Auch in der Forschung finden sich vielfältige Ansätze zum Einsatz unterschiedlicher Medien im Fremdsprachenunterricht. Im Projekt meLT wird untersucht, inwieweit Tablets im Englischunterricht der Grundschule eingesetzt werden, um interaktionale Handlungen zu fördern. Die zentralen Fragen lauten:

  • Welche Einstellung haben die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte sowie die Eltern bezüglich des Einsatzes von Tablets im Englischunterricht der Grundschule?
  • Wie gestalten sich Interaktionsprozesse, wenn Tablets im Englischunterricht der Grundschule zum Einsatz kommen?
  • Auf welche Weise und zu welchen Zwecken lässt sich das Tablet methodisch und didaktisch sinnvoll in den Englischunterricht der Grundschule einbauen?

Aktuell werden daher Lehrkräfte in Fortbildungen zum Einsatz von Tablets geschult, um perspektivisch Unterricht videografieren und hinsichtlich der in ihm stattfindenden Interaktionen und Prozesse untersuchen zu können. Diese Daten werden durch Befragungen von Lehrern, Eltern und SchülerInnen per Interviews und Fragebogen ergänzt.

Spezielle Informationen für interessierte Lehrkräfte: Projektflyer

Am Zentrum für Lehrerbildung besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen von Fortbildungen und Coachings den Einsatz von Tablets in den Fächern Englisch, Kunst, Sport und Sachunterricht zu erproben. Interessierten Schulen bietet das Zentrum für Lehrerbildung:

  • Allgemeine Einführungen in die Nutzung von Tablets im Unterricht sowie Vertiefungen in einem gewünschten Fach
  • Die Bereitstellung von Tablets im Klassensatz für die Zeit des Unterrichtsprojektes
  • Eine gemeinsame Planung von Unterrichtsprojekten
  • Eine Begleitung bei der Durchführung und Auswertung des Unterrichts mit Tablets

Weitere Informationen im Projektflyer.

 

Fundament mehrsprachiger Unterricht (FuMU)

Was Schülerinnen und Schüler zum Einsatz ihrer Muttersprache im Fremdsprachenunterricht sagen

Die heterogene Schülerschaft stellt aufgrund ihrer vielfältigen sprachlichen und kulturellen Erfahrungen eine Herausforderung für den Fremdsprachenunterricht dar. Die mitgebrachten Sprachen der Lerner bieten eine authentische Verdichtung von Sprache und Kultur auf engem Raum, so dass zu fragen ist, ob und wie diese im fremdsprachlichen Unterricht sinnvoll genutzt werden können. Das Ziel muss es sein, die fremdsprachliche sowie die allgemeine Diskurskompetenz zu stärken. Dies kann gelingen, wenn die Schülerinnen und Schüler bereit sind, ihre Herkunftssprachen in den Unterricht einzubinden.

Im Projekt FuMU werden daher die Einstellungen und Haltungen der Lerner und ihrer Lehrkräfte zum Einsatz ihrer Herkunftssprachen beim Erlernen weiterer Sprachen hinterfragt. Per Fragebogen und Interviews werden ausgewählte Klassen des neunten Jahrgangs aus sämtlichen Schulformen deutschlandweit befragt, um folgende Fragen beantworten zu können:

  • Inwieweit werden andere Sprachen außer der Zielsprache Englisch aus Schülersicht in den Unterricht integriert?
  • Wie wird/würde eine solche Integration von den SchülerInnen bewertet?
  • Inwieweit nutzen SchülerInnen mit mehrsprachigem Hintergrund ihre L1 im Englischunterricht?
  • Inwieweit integrieren Englischlehrkräfte die Herkunftssprachen der SchülerInnen in den Unterricht?

 

BILI 2015 – Bilingualer Unterricht an der Marxheimer Grundschule in Hofheim/T.

In einer vierjährigen Longitudinalstudie (2011-2015) wird das bilinguale Programm der Marxheimer Grundschule (Hessen) evaluiert. Ziel ist es, den Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler des bilingualen Programms (5 Stunden in der englischen Sprache ab Klasse 1) im Vergleich zu ihren Mitschülerinnen und Mitschülern (2 Stunden Regelunterricht Englisch ab Klasse 3) zu erheben. Die Ergebnisse werden mit den sich wandelnden methodischen Entscheidungen und individuellen Haltungen der Lehrer und Lerner verglichen, um Antworten auf die zentralen Forschungsfragen geben zu können:

Das seit 2011 von Dr. Henriette Dausend in der Abteilung Didaktik am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität Frankfurt geleitete Projekt wird seit April 2014 von Frau Viviane Lohe (Goethe Universität) und Dr. Henriette Dausend (TU Chemnitz) weitergeführt.

 

Street Art³ (Kunst – Kultur – Kommunikation)

Audio-visuelle Kompetenzen und subkulturelle Kommunikation im Englischunterricht

Die Heterogenität in Schule und Gesellschaft erfordert die Öffnung des fremdsprachlichen Lernens für Sprach- und Kultursysteme über die klassischen Zielsprachenländer hinaus. Daher sollen lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle erschlossen werden, die zur Vermittlung und Erweiterung fachlicher, aber auch überfachlicher Kompetenzen dienen. Es wird untersucht, auf welche Weise lebensweltlich und soziokulturell bedeutsame Kommunikationskanäle und Inhalte wie z.B. multimodale Netzwerke, Street Art, Logos, Emoticons, Flyer usw. im Englischunterricht eingesetzt werden können, um fachliche und überfachliche Kompetenzen zu schulen.

 

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