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Professur Wirtschaftsinformatik I

TU Chemnitz auf der MCPC2017 in Aachen

 

Vom 19. bis zum 21. November 2017 fand die 2017 World Mass Customization & Personalization Conference (MCPC 2017) in Aachen statt. Die Professur WI 1 entsandte zwei Mitarbeiter zu der Konferenz, um ihre Beiträge in der internationalen Mass Customization Community zu präsentieren.

Mass Customization (MC), auf Deutsch „kundenindividuelle Massenproduktion“, ist eine hybride Wettbewerbsstrategie, welche die Kostenvorteile der Massenproduktion mit der individuellen Bedürfnisdeckung der Individualfertigung vereint. Das Ziel der Mass Customization besteht darin, Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen, welche die individuellen Bedürfnisse der Kunden optimal adressiert, und dies mit nahezu massenproduktionsähnlicher Effizienz umzusetzen.

Fokus der diesjährigen MCPC waren unter anderem die Auswirkungen der aktuellen Trends wie Industrie 4.0, Digital Manufacturing und die steigende Verbreitung von smarten Produkten, welche in Summe eine neue Perspektive für MC schaffen: Customization 4.0. Weiterhin wurde sich dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet und diskutiert, wie Customization 4.0 dabei helfen kann, gemeinsamen Nutzen für Unternehmen, Kunden, Verbraucher und die Gesellschaft als Ganzes zu schaffen.

 

 

Hierfür waren Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung geladen, um in verschiedenen Formaten, wie Keynotes, Expertengesprächen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Paper Sessions oder auch Workshops, die Ergebnisse ihrer neusten Forschung und realen Anwendungen zu diskutieren. Ein spezielles Format, an dem die beiden Mitarbeiter teilnahmen, bildet der Doktorandenworkshop. Ziel ist es, Doktoranden aus vielen verschiedenen Ländern zu vernetzen und gleichzeitig ihre Fortschritte in ihren Mass-Customization-verwandten Forschungsvorhaben zur Diskussion zu stellen.

 

Interessierte Gäste vor den Postern

 

Auf der Konferenz selbst war die Professur WI 1 mit zwei wissenschaftlichen Postern vertreten: „An Adaptive Reference Model for Product Configurators“ von Sarah Hönigsberg und „Uncovering the Potential Benefits of Data Analytics for Mass Customization“ von Hendrik Wache. Im Laufe der Konferenz konnten die beiden viele neue Themen kennen lernen und viele Kontakte knüpfen.

Die Teilnahme an der Konferenz konnte so wichtigen Input für das futureTEX-Projekt PROFUND (Prozessorientierte Wertschöpfungsgestaltung in textilen Netzwerken für Mass Customization in KMU) bieten, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Dort arbeitet die TU Chemnitz zusammen mit dem CLIC der HHL Leipzig Graduate School of Management, dem Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen und dem Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V., sowie zahlreichen Industriepartnern zusammen, um eine geeignete Struktur zur Entwicklung individualisierter technischer Textilien in einem Unternehmensnetzwerk zu schaffen.

 

futureTEX PROFUND Team: (v.l.n.r.) Leontin Grafmüller (HHL), Stephan Hankammer (RWTH),

Hendrik Wache (TUC) & Sarah Hönigsberg (TUC)

 

Insgesamt war die Konferenz sehr gut organisiert, inhaltlich sehr aufschlussreich, es konnten viele neue Kontakte hergestellt und weiteres Projektvorgehen diskutiert werden.

Weiterführender Artikel:
Profund treibt Forschung auf internationaler Mass-Customization-Konferenz