Professur für Öffentliches Recht & Öffentliches Wirtschaftsrecht

Recht räumlicher Ökonomie

Das Recht der räumlichen Ökonomie umfasst insbesondere diejenigen Vorschriften, die sich auf die räumlichen Auswirkungen unternehmerischen Handelns beziehen, Probleme der Raumordnung bewältigen oder die Voraussetzungen für ökonomisches Handeln in bestimmten Räumen festlegen. Neben infrastrukturrelevanten Problemstellungen geht es dabei auch um die Frage, ob und wenn ja inwieweit föderale Strukturen die Möglichkeit bieten, die Standortattraktivität in einzelnen Regionen zu fördern und so Investitionen zu generieren. Ganz konkret widmet sich die Lehrstuhlarbeit in diesem Bereich der Frage, in welchem Verhältnis Integration und Konkurrenz in föderalen Ordnungen zueinander stehen. Hinzu kommen Forschungsaktivitäten in anderen Teilbereichen des Rechts der räumlichen Ökonomie:

Abgeschlossene Projekte

  • Standortfaktor Öffentliches Recht – Integration und Wettbewerb in föderalen Ordnungen, Tübingen 2016 (Habilitationsschrift)
  • Breites Band in ganz Deutschland – Die Rolle der Kommunen beim Aufbau von Internet-Hochleistungsnetzen, N&R 2014, S. 138 ff.
  • Die europarechtliche Zulässigkeit der sog. PKW-Maut für Ausländer; EuR 2014, S. 224 ff. (mit Gurreck)

 Betreute Promotionen

  • Johne, L.: Die Entschädigungsregeln des § 17e EnWG bei der Netzanbindung von Windenergieanlagen auf See (abgeschlossen 2019)