Professur für Öffentliches Recht & Öffentliches Wirtschaftsrecht

Öff. Medienrecht

Das Öffentliche Medienrecht behandelt die Rahmenbedingungen des hoheitlichen Zugriffs auf Kommunikationsbeziehungen. Die zugehörigen Regeln zielen insbesondere darauf ab, Meinungsvielfalt durch Medienpluralität zu gewährleisten, um den politischen Willensbildungsprozess zu stärken. Zudem geht es darum, die Bevölkerung mit Kommunikationsdiensten auch in der Fläche zu erschwinglichen Preisen zu versorgen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Hinzu kommt das Ziel des Erhalts kultureller Vielfalt. Die rasante technische Entwicklung stellt insoweit besondere Anforderungen an das öffentliche Medienrecht und schafft zusätzliche Gefahrenquellen. Konkret widmet sich die Lehrstuhlarbeit primär dem öffentlichen Medienwirtschaftsrecht und dort den Einflüssen der New Economy und ökonomischer Rationalitäten:

 

Abgeschlossene Projekte

  • Breites Band in ganz Deutschland – Die Rolle der Kommunen beim Aufbau von Internet-Hochleistungsnetzen, N&R 2014, S. 138 ff.
  • Indienstnahme, in: Kirchhof/Korte/Magen (Hg.), Öffentliches Wettbewerbsrecht – Neuvermessung eines Rechtsgebiets, Heidelberg 2014 (42 S.)
  • Die dienende Funktion der Rundfunkfreiheit in Zeiten medialer Konvergenz; AöR 139 (2014), S. 384 ff.
  • Verbraucherbezogene Qualitätssignale im Binnenmarkt, GewArch. 2016, S. 89 ff.
  • Internet-Glücksspielrecht, GewArch. 2017, 1 ff. und 129 ff.
  • Die Regulierung des Online-Glücksspiels aus der Perspektive des Rechts, ZfGW 2018, 507 ff.

 

Laufende Projekte

  • Lootboxen als verbotene Glücksspiele?
  • Netzneutralität, Frequenzvergabe, Wegerechte, Telekommunikationsdatenschutz, in: Leupold, Wiebe, Gössner (Hg.), Münchener Anwaltshandbuch IT-Recht & Technologierecht, Erscheinen geplant für 2020

 

Promotionsvorhaben

aktuell keine