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Professur BWL III - Unternehmensrechnung und Controlling
EcoTrain

EcoTrain

Entwicklung der notwendigen Modifikationen eines Bestandsverbrennungstriebwagens unter Verwendung innovativer Antriebs-, Leit- und Nebenverbrauchstechnik in Verbindung mit einem anforderungsgerechten Energiemanagement zur Sicherstellung eines ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Eisenbahnbetriebs in der Region

Das Projekt 'EcoTrain' ist ein Verbundvorhaben im Rahmen des bundesweiten Modellvorhabens "Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität" unter Beteiligung der DB RegioNetz GmbH, des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, der Technischen Universität Dresden und der Technischen Universität Chemnitz.

Ziel dieses Projektes ist die Neu- bzw. Weiterentwicklung von Hybridtechnologien für Schienenfahrzeuge. Unter Verwendung innovativer Antriebs-, Leit- und Nebenverbrauchstechnik und eines anforderungsgerechten Energiemanagements soll damit ein wesentlicher Beitrag zum ressourcenschonenden und emissionsarmen Betrieb von Dieselverbrennungstriebwagen geleistet werden.

Die Aufgabe der Professur Unternehmensrechnung und Controlling besteht darin, die Erfüllung der in ökonomischer und ökologischer Hinsicht anvisierten Ziele durch entwicklungsbegleitende Bewertungen zu unterstützen und anhand der Bewertung des entwickelten Gesamtsystems 'EcoTrain' nachzuweisen. Diese Aufgabenstellung umfasst die folgenden Schwerpunkte:

  • Analyse des Lebenszyklus von (Hybrid-)Schienenfahrzeugen und Erarbeitung geeigneter Beschreibungsmodelle
  • Entwicklung eines Konzeptes zur integrativen Bewertung der Wirtschaftlichkeit und der Umweltwirkungen von (Hybrid-)Schienenfahrzeugen auf Basis des Life Cycle Costing (LCC) und des Life Cycle Assessment (LCA)
  • Durchführung integrativer LCC-LCA-Studien zur Bewertung von (Hybrid-)Schienenfahrzeugen
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von (Hybrid-)Schienenfahrzeugen

Im Ergebnis entsteht so ein Instrumentarium, welches die umfassende und konsistente Bewertung ökonomischer und ökologischer Konsequenzen von (Hybrid-)Schienenfahrzeugen ermöglicht. Die damit verbundene Offenlegung von Trade-Offs zwischen beiden Bewertungsdimensionen hilft, Planungs- und Entwicklungsdefizite zu vermeiden und die Durchsetzungsfähigkeit der Hybridtechnologie im Schienenfahrzeugbereich auf Basis wirtschaftlich tragfähiger Lösungskonzepte zu steigern.


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