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Dezernat Personal
Personal

Stellenausschreibung

Am Institut für Physik der Fakultät für Naturwissenschaften ist zum 01.04.2019 die

W2-Professur „Simulation naturwissenschaftlicher Prozesse“

zu besetzen.

Die computergestützte Simulation naturwissenschaftlicher Prozesse hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren Werkzeug zur Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Physik und benachbarten Disziplinen (z.B. Kognitionswissenschaften, Materialwissenschaften, Chemie) entwickelt. Gesucht wird eine herausragende Persönlichkeit, die auf einem Gebiet der Simulation naturwissenschaftlicher Prozesse ausgewiesen ist. Ihre Forschungstätigkeit soll sowohl die Entwicklung von Methoden der simulativen Physik, insbesondere im Bereich der Kontrolle der dynamischen Entwicklung der untersuchten Systeme, als auch deren Anwendung auf Fragestellungen der Festkörperphysik, der Chemie, der Technik und der Kognitionswissenschaften umfassen. Die Bereitschaft und Fähigkeit zur wissenschaftlichen Kooperation in der Fakultät für Naturwissenschaften und innerhalb des Zentrums für Sensorik und Kognition (ZeSeKo) werden vorausgesetzt. Die Forschungsausrichtung der Professur soll entscheidende Beiträge zur Stärkung des ZeSeKo liefern.

In der Lehre soll die Theoretische Physik in ihrer vollen Breite vertreten werden. Ergänzend wird die Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen in den Studiengängen Sensorik und kognitive Psychologie sowie zur naturwissenschaftlichen Grundausbildung in fächerübergreifenden Studiengängen erwartet. Ein hohes Engagement in der Lehre in deutscher und englischer Sprache und bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, das Interesse an interdisziplinären Kooperationen, der Nachweis der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln, eine herausragende Publikations- und Vortragstätigkeit, internationale Aktivitäten und Erfahrungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Transfer sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung werden vorausgesetzt.

Erwünscht sind weiterhin besondere Nachweise zur Qualifikation in der Lehre sowie die Fähigkeit und Bereitschaft zur Nutzung neuer Lehr- und Lernformen, zum Engagement im Bereich Weiterbildung und zur Öffentlichkeitsarbeit.

Die Berufungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 SächsHSFG. Die für die Stelle erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sind durch eine Juniorprofessur, durch eine Habilitation oder durch eine gleichwertige wissenschaftliche Tätigkeit nachzuweisen.

Die Technische Universität Chemnitz geht davon aus, dass die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige Stelleninhaber ihren bzw. seinen Lebensmittelpunkt sowie den ihrer bzw. seiner Familie in die Stadt/Region Chemnitz verlegen wird, und ist gern bereit, unterstützend zu wirken.

Die Technische Universität Chemnitz strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen oder Gleichgestellter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Publikationsverzeichnis, Forschungskonzept, Lehrkonzept, Liste der Lehrveranstaltungen, Ergebnisse von Lehrevaluationen, Überblick über die Vortragstätigkeit, über eingeworbene Drittmittel und betreute Promotionen sowie ggf. Habilitationen, Qualifikationsnachweise in Kopie, etc.) vorzugsweise in elektronischer Form (als pdf-Datei) bis zum 15.10.2018 zu richten an:

Technische Universität Chemnitz
Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften
Prof. Dr. Michael Mehring
09107 Chemnitz

E-Mail: naturwissenschaften@tu-chemnitz.de

 

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