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Stellenausschreibung

An der Fakultät für Informatik ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die


W2-Professur "Neurorobotik" (mit W3 Tenure-Track-Option)

zu besetzen.

Die künftige Stelleninhaberin/ der künftige Stelleninhaber soll die Professur Neurorobotik an der Technischen Universität Chemnitz etablieren, wobei ein hoher Wert auf Grundlagenforschung mit Anwendungsbezug gelegt wird. Die Bewerberin/der Bewerber soll die Grundlagen der Robotik beherrschen, an neuen Konzepten der Robotik forschen und zusätzlich auf den Gebieten Neuronale Netze oder Computational Neuroscience ausgewiesen sein.

Die Neurorobotik ist ein neues Feld der Robotik, welches sich an der Funktion des Gehirns orientiert und neue, innovative Konzepte der Robotik entwickeln soll. Aus Sicht der Informatik soll vorwiegend an den Prozessen der Informationsverarbeitung geforscht werden, also der sensorischen Wahrnehmung, der Kognition und der Handlungsausführung. Sensorik oder Softrobotik können bei herausragender Forschung berücksichtigt werden. Die künftige Stelleninhaberin/der künftige Stelleninhaber sollte sich in der Kernkompetenz der Universität „Mensch und Technik“ sowie den Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Intelligente, multimediale Systeme“ einbringen.

Eine aktive Beteiligung an der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Postdocs) sowie die Gestaltung des Studien- und Lehrangebotes mit entsprechenden Vorlesungen, Übungen und Praktika wird erwartet. Das Forschungs- und Lehrprofil der gesuchten Persönlichkeit soll eine möglichst hohe Übereinstimmung mit den folgenden Schwerpunkten besitzen:

  • Neurorobotik
  • Sensorische Wahrnehmung und Kognition
  • Robotik & Sensorik
  • Softrobotik
  • Neuronale Netze
  • Computational Neuroscience

Erwartet werden:

  • Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Forschung (Fähigkeit und Bereitschaft zur Einwerbung von Drittmitteln, starke Publikations- und Vortragstätigkeit, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses)
  • Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Lehre (insbesondere auch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahme von Lehrveranstaltungen in englischer Sprache)
  • Aktivitäten und Erfahrungen im Bereich Transfer sowie
  • die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung.

Erwünscht sind weiterhin:

  • internationale Aktivitäten und Erfahrungen in den Bereichen Lehre, Forschung und/oder Transfer,
  • besondere Nachweise zur Qualifikation in der Lehre,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zum Engagement im Bereich Weiterbildung,
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zur Nutzung neuer Lehr- und Lernformen sowie
  • die Fähigkeit und Bereitschaft zur Öffentlichkeitsarbeit.

Die Berufungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 SächsHSFG. Die für die Stelle erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen sind durch eine Juniorprofessur, durch eine Habilitation oder durch eine gleichwertige wissenschaftliche Tätigkeit nachzuweisen. Die Stellenausschreibung richtet sich an den besonders qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die Professur wird zunächst als W2-Professur im Beamtenverhältnis auf Zeit oder befristeten privatrechtlichen Dienstverhältnis für die Dauer von sechs Jahren besetzt. Im Rahmen der Berufung auf die Professur werden einvernehmlich Evaluationskriterien festgelegt, die spätestens im fünften Jahr der Professur durch eine interdisziplinäre Kommission evaluiert werden. Wesentlicher Gegenstand der Evaluation werden der wissenschaftliche Erfolg in Form einschlägiger und qualitativ hochwertiger Publikationen, die Einwerbung von Forschungsmitteln sowie deren Projektleitung und positiv evaluierte Lehrleistungen auf dem Niveau einer W3-Professur sein. Während der befristeten Professur hat die Bewerberin/der Bewerber die oben genannten Erwartungen und die Profilierung zu den obigen Schwerpunkten nachzuweisen. Im Falle der erfolgreichen Tenure-Evaluation erfolgt die Überführung auf eine W3-Professur und - sofern die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind - die Ernennung unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, alternativ die Übernahme in ein unbefristetes privatrechtliches Dienstverhältnis. Die Technische Universität Chemnitz unterstützt die Tenure-Track-Professorinnen und Professoren durch ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. Mit Mentorings, verschiedenen Coachings, besonderen Weiterbildungs- und Unterstützungsangeboten erfolgt eine über die Laufzeit der befristeten Professur andauernde tatkräftige und professionelle Begleitung und Unterstützung.

Die Technische Universität Chemnitz geht davon aus, dass die künftige Stelleninhaberin/der künftige Stelleninhaber ihren bzw. seinen Lebensmittelpunkt sowie den ihrer bzw. seiner Familie in die Stadt/Region Chemnitz verlegen wird, und ist gern bereit, unterstützend zu wirken.

Die Technische Universität Chemnitz strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen oder Gleichgestellter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Publikationsverzeichnis, Liste der Lehrveranstaltungen, Ergebnisse von Lehrevaluationen, Überblick über die Vortragstätigkeit, über eingeworbene Drittmittel und betreute Promotionen sowie ggf. Habilitationen, Qualifikationsnachweise in Kopie, etc.) sowohl in Papierform als auch in elektronischer Form bis 31. Januar 2019 zu richten an:

Technische Universität Chemnitz
Dekan der Fakultät für Informatik
09107 Chemnitz
dekanat@informatik.tu-chemnitz.de

 

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