Zur Ausstellung

 

Aus technischen Gründen findet die Ausstellung nicht, wie ursprünglich vorgesehen, im Renaissancesaal des Schlossbergmuseums Chemnitz, sondern in einem kleineren Saal im Rathaus statt. Dadurch war eine Umstellung des Konzeptes notwendig. Gezeigt werden nun drei nachgestellte
Studierzimmer: eines aus der Epoche zwischen Gründung der
Einrichtung 1836 und 1945, zu Zeiten der DDR und von heute.
Ferner kann sich der Ausstellungsbesucher anhand von 16 Tafeln informieren. Diese sind in die Zeitabschnitte 1836-1918, 1918-1945, 1945-1989 und 1990-2008 unterteilt. Zu jeder dieser Perioden wird es eine Übersichtstafel und jeweils eine Tafel zu den Bereichen "Studieren", "Wohnen" und "Leben" geben.

Den gleichen Aufbau werden Datenbankterminals haben, die den informationellen Schwerpunkt der Ausstellung bilden sollen. Zum einen können dadurch zusätzliche wissenswerte und unterhaltsame Inhalte auf kleinem Raum präsentiert, zum anderem dem Charakter unserer Einrichtung als Technische Universität Rechnung getragen werden. Der Besucher soll
hier die Möglichkeit bekommen, für jeden der vier oben genannten Zeitabschnitte bezeichnende Film- und Tondokumente sowie mit Text unterlegte Bildsequenzen oder gesprochene kurze Texte abzurufen.

Kurioserweise verringert sich der Fundus an Objekten zum Chemnitzer Studentenleben, der bereits im Universitätsarchiv vorhanden ist, mit zunehmender zeitlicher Nähe. Aus diesem Grunde würden Überlassungen oder Leihgaben gerade zur Gegenwart oder näheren Vergangenheit die Ausstellung enorm bereichern.

 
Übergabe des Nachlasses von Wilhelm Paul Tittelbach, Schüler an der Zeichen- und Staatsbauschule
Chemnitz 1921 - 1927, durch seinen Sohn, Lothar Tittelbach (l.), als Depositum
(Mitte: Dipl.-Arch. Stephan Luther, Leiter des Universitätsarchivs;
rechts: Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz).