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Aktuelle Informationen erhalten Sie auch über die Mailingliste Open Access

OA Books Toolkit für Forschende und wissenschaftlichen Autor:innen

Die OAPEN Foundation stellt ab sofort das OAPEN Open Access Books Toolkit -- zunächst nur in englischer Sprache -- bereit, um Forschende und wissenschaftlichen Autor:innen im Umgang mit Open-Access-Büchern zu untertützen. Das Toolkit steht als frei zugängliche Ressource bereit, die akteursübergreifend konzipiert ist. Hier finden wissenschaftliche Autorinnen und Autoren Informationen, um Open-Access-Bücher besser zu verstehen und Vertrauen in die Veröffentlichung von Open-Access-Büchern zu gewinnen. Das Toolkit stellt verlässliche und gut aufbereitete Informationen zu den typischen Fragen rund um das Open Access-Publizieren von Büchern bereit sowie praktische Anleitungen für einen solchen Veröffentlichungsprozess. [IP-OA_Forum]

Das Toolkit wurde von OAPEN in Zusammenarbeit mit Springer Nature und der University of Glasgow entworfen, die Inhalte stammen von einer internationalen Gruppe von ca. 70 unterschiedlichen Akteuren des Wissenschaftssystems und der Wissenschaftskommunikation.

Pressemitteilung: Launch of the OAPEN Open Access Books Toolkit

Zugang zum Toolkit

OpenAIRE Newsletter

  • Sept. 2020:Argos (OpenAIRE’s machine-actionable tool for creating Data Management Plans (DMPs): introducing our new Data Management Plan service
  • Nov. 2020:
    • OpenAIRE Research Graph: An openscholarly communication resource from all to all OpenAIRE Research Graph is an open resource that aggregates a collection of research data properties (metadata, links) available within the OpenAIRE Open Science infrastructure for funders, organizations, researchers, research communities and publishers to interlink information by using a semantic graph database approach.
    • High accuracy Data Anonymization. Perform research and share your results that satisfy GDPR guidelines by using data anonymization algorithms.
    • NI4OS-Europe License Clearance Tool: providing confidence for researchers to publish: "Datasets require copyright clearance before public release under an open license. ΝΙ4OS-LCT facilitates and automates this process, effectively supporting Research Data Management while establishing trustworthy models of legal RDM activities." Our wizard guides you through the needed information for clearing your resources, facilitating openness and reproducibility in research.

Aktuelles zu Open Access - Ausgabe 26, TIB Hannover

  • SCOAP³-Pilotprojekt für Bücher: Seit dem Start im Jahr 2014 hat das weltweite Konsortium SCOAP³ dafür gesorgt, dass 35.000 Artikel aus dem Gebiet der Hochenergiephysik Open Access publiziert wurden. Analog dazu wurde ein Pilotprojekt gestartet, das den freien Zugang zu bestehenden Monographien, insbesondere Lehrbüchern, aus dem Fachgebiet ermöglichen soll.
  • Initiative für frei verfügbare Abstracts: Die neu gegründete Initiative for Open Abstracts (I4OA) ruft Wissenschaftsverlage dazu auf, die Abstracts der bei ihnen veröffentlichten Werke frei zur Verfügung zu stellen und sie an einem zentralen Ort zu sammeln. Das erleichtert nicht nur die Literatursuche, sondern die Abstracts können z.B. von anderen Diensten, wie Repositorien oder Forschungsinformationssystemen, übernommen werden. Die TIB unterstützt diese Initiative.
  • Untersuchung von Verlagspolicies: Eine neue Studie untersucht die Policies von Wissenschaftsverlagen in Europa zu Copyright, Rechteübertragung und Zweitveröffentlichungen, insbesondere auch im Hinblick auf die Anforderungen von Plan S.

Publikationen:

  • Checkliste: Open Science für potenzielle Verbundprojekte im Rahmen der Kampagne „Die Corona-Pandemie: Erkenntnis, Bewältigung, Prävention“ der Helmholtz-Gemeinschaft
  • Helmholtz Open Science Newsletter vom 09.12.2020:
    • Vom 22. bis 26. Februar 2021 wird die nächste Tagung des RDA Deutschland e.V. stattfinden. Die Konferenz ist aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie vollständig als Online-Event geplant. Im Rahmen der Tagung werden über die Woche verteilt diverse Vorträge, Sessions und Workshops rund um das Thema Forschungsdaten abgehalten. Das Konferenzprogramm und ein Link zur Registrierung werden zeitnah über RDA Deutschland veröffentlicht.
    • Der Workshop beleuchtet das Thema Forschungsdatenmanagement aus verschiedenen fachlichen Perspektiven. Die Session wird u. a. auf die folgenden Fragen eingehen: Was bedeutet es in der Praxis, Forschungsdaten FAIR (Findable, Accessible, Interoperable & Reusable) zu gestalten? Wie hängen die FAIR-Data-Prinzipien mit anderen Kriterien wie den TRUST-Prinzipien für vertrauenswürdige Datenrepositorien zusammen? Wie wirken sich die FAIR-Data-Prinzipien auf das Verhältnis zwischen individuellen Forschenden und wissenschaftlichen Infrastrukturen sowie in Bezug auf Richtlinien von Forschungs- und Förderinstitutionen und Verlagen aus?
    • Session: Der DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis "Der Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde am 3. Juli 2019 durch die Mitgliederversammlung beschlossen und ist am 1. August 2019 in Kraft getreten. Er ersetzt die bis dahin geltende Denkschrift „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Mit Inkrafttreten des Kodex müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen die 19 Leitlinien des Kodex rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können. Die Session wird u. a. auf die folgenden Fragen eingehen: Wie ist der Kodex aufgebaut? Wie wird er konkret an den Forschungseinrichtungen umgesetzt und welche Rolle spielen wissenschaftliche Ombudspersonen in diesem Kontext, insbesondere in Bezug auf den Bereich Forschungsdaten? Und wie verhält sich der Kodex zu Open-Science-Praktiken?
    • Open Research Europe: Einreichungen möglich: Die Europäische Kommission stellt mit Open Research Europe jetzt eine <Plan-S-konforme Open-Access-Publikationsplattform bereit. Seit Ende November 2020 sind Einreichungen möglich. Auswahlkriterien für die Veröffentlichung bei Open Research Europe sind u. a.:
      • Mindestens ein*e Autor*in muss an einem laufenden oder abgeschlossenen Horizon 2020-Projekt beteiligt sein.
      • Auch muss der Artikel ein Ergebnis dieses Projekts sein.
      • Bei der Einreichung muss eine ORCID iD angegeben werden.

      Wichtig: Für Horizon 2020 geförderte Forschende fallen keine Publikationskosten an.

      In diesem Kontext empfiehlt sich auch eine Blick auf die vorgesehene Verankerung der Europäischen Kommission zur Verankerung von Open Science im kommenden Rahmenprogramm Horizon Europe (ab 2021). Das Model Grant Agreement für Horizon Europe wurde noch nicht veröffentlicht. Ein Foliensatz (ab Folie 11) gibt jedoch einen Einblick über die Open-Science-Förderbedingungen. Darüber hinaus wird das Thema Open Science in den Artikeln 10 und 35 in den < Statuten des Rahmenprogramms adressiert.

    • cOAlition S stellt Betaversion des Journal Checker Tool zum Test zur Verfügung:

      Unter dem Link https://journalcheckertool.org steht seit dem 18. November 2020 die Beta-Version des Journal Checker Tool (JCT) der cOAlition S zur freien Verfügung. Das JCT ist ein webbasiertes Tool, welches wissenschaftlichen Autor*innen schnell und einfach ermöglichen soll, zu prüfen, in welchen Journals oder auf welchen Publikationsplattformen sie veröffentlichen können, um die an Plan-S ausgerichteten Open Access-Richtlinien ihrer Förderorganisation einzuhalten. Während dieser ersten, offenen Testphase hat die Wissenschaftscommunity die Möglichkeit, sich mit dem JCT vertraut zu machen und Feedback zu geben. Mehr Informationen zur Funktion des JCT sind hier unter dem Link zu finden.

    • EU-Richtlinie: Strategien zur Zugänglichmachung von Forschungsdaten:

      Originalrichtlinie 2003/98/EC, erste Novellierung Directive 2013/37/EU, aktuelle Novellierung (Directive (EU) 2019/1024. Diese jüngste Novellierung der Richtlinie tangiert die Wissenschaft, weil die EU-Mitgliedstaaten durch die neue Richtlinie zur Erarbeitung von Strategien zur Zugänglichmachung dieser Daten verpflichtet werden. Letzteres umfasst die Verantwortung dafür zu sorgen, dass diese Strategie durch die öffentlichen Forschungsorganisationen des jeweiligen Landes umgesetzt werden. Die Anforderungen im einschlägigen Art. 10 der Richtlinie sind weich formuliert, jedoch könnte auf die betroffenen Forschungsorganisationen ein erheblicher Prüfungs- und Dokumentationsaufwand zukommen, um darlegen zu können, welche der in Artikel 10 genannten Bedingungen auf bestimmte Forschungsdatensätze zutreffen. Die Originalrichtlinie wurde mit dem "Gesetz über die Weiterverwendung von Informationen öffentlicher Stellen" in deutsches Recht übersetzt. Der Entscheidungsprozess zur Anpassung des Informationsweiterverwendungsgesetzes an die neue EU-Richtlinie läuft, ein Referentenentwurf wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

    • arXiv verlinkt Softwarecode in Preprints:

      Das Open-Access-Repositorium arXiv hat unter dem Beitrag "New arXivLabs feature provides instant access to code" bekannt gegeben, dass bei der Einreichung von Preprints zum Thema „Maschinelles Lernen“ ab sofort Softwarecode auf einfache Weise verlinkt werden kann. Ermöglicht wird der neue Service durch eine Partnerschaft von arXiv mit dem Projekt /Papers with Code/, das den Softwarecode über eine eigene Website zur Verfügung stellt. Alle Daten auf Papers with Code sind offen verfügbar und mit einer CC-BY-SA-Lizenz versehen. Mit der Zusammenarbeit soll die Transparenz und Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen verbessert werden.