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Sachsens Wissenschaftsministerin besuchte Stände der TU Chemnitz auf der Hannover Messe

Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, informierte sich am 4. April 2019 auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ über Innovationen aus den Chemnitzer Uni-Labors

Aktuell stellen 6.500 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus 75 Ländern auf der Hannover Messe ihre Innovationen vor - auch die Technische Universität Chemnitz ist dort präsent und zeigt u. a. auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ neueste Entwicklungen aus den Universitätslabors. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, besuchte am 4. April 2019 den Messestand und kam dort mit einigen Ausstellerinnen und Ausstellern sächsischer Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie von weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen ins Gespräch. „Ich bin beeindruckt von den hier gezeigten neuen Technologien, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sachsen entwickelt haben. Damit diese Spitzenleistungen schnell in die Praxis gebracht werden und damit zum Wohle der Menschen genutzt werden können, ist es wichtig, mit ihnen in die Öffentlichkeit zu gehen und in den Austausch mit Unternehmen zu kommen“, so die Ministerin.

Chemnitzer Innovationen im "Dreierpack"

Prof. Dr. Lothar Kroll, Koordinator des Bundesexzellenzclusters MERGE an der TU Chemnitz, stellte u. a. den Funktionsdemonstrator eines sensorintegrierten Fahrrad-Oberrohrs vor, der Sattel und Lenkstange eines sogenannten Pedelecs verbindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Strukturleichtbau und des Bundesexzellenzclusters MERGE stellten dafür gemeinsam mit Partnern eine Prozesskette auf, die eine flexible Einbettung sogenannter „Smart Sensors“ bereits während der eigentlichen Bauteilfertigung erlaubt. Dies ist ein Zugewinn an Sicherheit, denn die Sensoren sorgen in Kombination mit einer entsprechenden Auswerteeinheit dafür, Schäden am Bauteil noch vor einem Komplett-Versagen zu erkennen.

Nach der erfolgreichen Präsentation des weltweit ersten additiv gefertigten Elektromotors aus Eisen, Keramik und Kupfer auf der Hannover Messe 2018 sind Johannes Rudolph und Fabian Lorenz von der Professur für Elektrische Energiewandlungssysteme und Antriebe an der TU Chemnitz auch in diesem Jahr in Hannover dabei. Auf dem Gemeinschaftsstand informierten sie die Wissenschaftsministerin über neueste Forschungsergebnisse, z. B. den 3D-Multimaterialdruck von Wärmetauschern, die über eine keramische Innenstruktur verfügen. Die gedruckten Bauteile können Temperaturen von über 300 °C standhalten.

Die Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU zeigte auf dem Messestand Bearbeitungsbeispiele zur Suspensionsstrahltechnologie. Darüber hinaus präsentierte die Professur der Ministerin ein 3D-Druckmodell einer Umformpresse als Augmented-Reality-Demonstrator, bei dem über ein Tablet die echtzeitfähige 3D-Visualisierung der Presse auf Basis von CAD-Daten angezeigt wird.

Mario Steinebach
04.04.2019

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