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Aufstieg durch Bildung

Mit „Open Engineering“ werden an der Technischen Universität Chemnitz und der Hochschule Mittweida neue Wege in der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung gegangen

In der Wissenschaftsregion Chemnitz startete in dieser Woche mit einem ersten Workshop das Gemeinschaftsprojekt „Open Engineering“, in dem die Technische Universität Chemnitz und die Hochschule Mittweida zusammenarbeiten. In den nächsten drei Jahren werden verschiedene Angebote entwickelt, die eine berufsbegleitende und flexible Ingenieurausbildung vom Bachelor bis zur Promotion ermöglichen. Das durchgängige Bildungsmodell soll für beruflich Qualifizierte, Studienabbrecher, Berufsrückkehrer oder Weiterbildungsorientierte den Zugang zur oder den Wiedereinstieg in die Universität bzw. in die Fachhochschule ermöglichen. Das Projekt "Interdisziplinäre Studienplattform Open Engineering - Ein offenes Studienmodell zur Sicherung von Fachkräften im Engineering-Bereich" wird im Rahmen des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ bis Ende Januar 2018 gefördert. Es ist eins von insgesamt 97 Projekten, die für die zweite Wettbewerbsrunde des Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt wurden.

An der TU Chemnitz wird im Laufe von „Open Engineering“ ein neuer berufsbegleitender Masterstudiengang „Innovation Engineering“ entstehen, der mit innovativen Angeboten neue Zielgruppen für ein Studium im Engineering-Bereich gewinnen soll. Für den Masterstudiengang werden an der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement Studienangebote in den Bereichen Technologie-, Innovations- und Dienstleistungsmanagement mit neuen Formen der Lehrprozessgestaltung entwickelt, erforscht und erprobt. „Diese Angebote werden sich explizit am Bildungsbedarf regionaler Unternehmen orientieren und Absolventen der Angebote des Projektpartners Hochschule Mittweida wie auch qualifizierten Fach- und Führungskräften eine Möglichkeit bieten, ihre akademische Karriere zum Erwerb des universitären Abschlusses Master of Science fortzuführen“, erläutert Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann, Inhaberin der Professur. „Hierzu werden neben dem Masterstudiengang auch Vorbereitungsangebote entstehen, die den Einstieg in den Master oder eine Promotion an der TU Chemnitz erleichtern“, versichert die Professorin. Im Projekt arbeiten beide Hochschulen mit Praxispartnern aus der Wirtschaft eng zusammen.

Die Notwendigkeit solche Angebote zu schaffen, bekräftigte auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Auftaktveranstaltung zur zweiten Wettbewerbsrunde im Oktober in Berlin: „Mit dem Wettbewerb `Aufstieg durch Bildung´ verbessern wir die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung weiter. Lebenslange Weiterbildung und die Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen sind die zeitgemäßen Antworten auf Fachkräftebedarf und demografischen Wandel. Sie schaffen so für jeden Einzelnen die Chance, sich neben Beruf und Familie flexibel weiterzuentwickeln und zu qualifizieren.“

Projekt-Homepage: https://www.tu-chemnitz.de/mb/ArbeitsWiss/content/open-engineering

Weitere Informationen erteilt Annika Feldhoff von der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, Telefon 0371 531-39832, E-Mail annika.feldhoff@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
11.12.2014

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