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Cambridger Wissenschaftler: „Es ist mir eine Ehre, an der TU Chemnitz zu sein“

Prof. Ian White stößt als künftiges Mitglied des Wissenschaftsbeirats im Bundesexzellenzcluster MERGE zu Cambridger Kollegen Prof. David Cardwell

Nach dem Besuch seines Kollegen Prof. David Cardwell im Juni 2017 besuchte nun auch Prof. Ian White, Master des Jesus College und Head der Research Group Photonics an der renommierten University of Cambridge, die Technische Universität Chemnitz. Auch White wird künftig Mitglied des Wissenschaftsbeirates des Bundesexzellenzclusters MERGE der TU Chemnitz sein. Vor Ort informierte er sich persönlich über die herausragende Forschungsleistung am Chemnitzer Exzellenzcluster.

Prof. Dr. Lothar Kroll, Sprecher des Exzellenzclusters, empfing den Gast aus Cambridge und präsentierte aktuelle Forschungsprojekte. Hinsichtlich einer künftigen Zusammenarbeit betonte Kroll vor allem die Chancen für den wissenschaftlichen Austausch auf internationaler Ebene: „Im Beirat wollen wir Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten und vor allem aus dem Ausland vereinen, damit sie das Cluster richtungsweisend beraten. Ihre Mitarbeit ist ein großer Gewinn für den weiteren Ausbau internationaler Forschungskooperationen und die Sichtbarkeit unserer exzellenten Leichtbauforschung als Kernkompetenz der TU Chemnitz.“   

Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, der erneut die Kooperation initiiert hat, zeigte sich sehr erfreut über den Besuch von White: „Nachdem wir bereits Prof. David Cardwell als renommierten Ingenieur der University of Cambridge für den Wissenschaftsbeirat gewinnen konnten, ist es mir eine besondere Freude, einen weiteren Cambridger Spitzenforscher mit exzellenter Reputation und internationaler Expertise in diesem wichtigen Gremium zu wissen.“    

Ian White zeigte sich beeindruckt von der Forschungsstärke und -qualität am Chemnitzer Exzellenzcluster: „Ich gratuliere Ihnen zu dieser großen Initiative. Was Sie hier leisten ist wirklich spannend und es ist mir eine Ehre hier zu sein“, sagte White an die Vertreter und Vertreterinnen der TU gerichtet. Mit Blick auf die zahlreichen z. T. internationalen Netzwerkpartner aus Industrie und Wirtschaft sowie regionale KMUs im Bundesexzellenzcluster MERGE lobte er ausdrücklich die Möglichkeit, direkt an Prototypen zu forschen: „In Großbritannien wünschen sich viele kleine Unternehmen die Mittel, um Prototypen zu bauen. Ihr MERGE Technology Centre ist dafür exzellent geeignet. Und es ist großartig, dass Ihr Cluster nicht nur die Fähigkeiten hat, sondern sie auch mit seinen Partnern teilt.“

Mit Blick auf die Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat zeigte sich White äußerst angetan: „Es würde mich freuen, wenn ich helfen kann. Ich würde Ihre exzellente Forschung sehr gerne mit meinen Kollegen in Cambridge teilen, Verbindungen aufbauen und Ideen anschieben.“ Eine fruchtbare Kooperation sehe er außerdem anhand ganz konkreter Projekte, wie White mit Blick auf intelligente Werkstoffe sagte: „Wir beschäftigen uns in Cambridge gerade mit Smart Packaging, also Textilen und Kunststoffen mit integrierten elektronischen Funktionen wie z. B. RFID-Etiketten. Ihre Technologie wäre dafür ideal.“ Lothar Kroll freute sich über die Ideen und Initiativen seines Gastes aus Cambridge und erwidert: „Unsere Forschungsgebiete ergänzen sich sehr gut: Wir brauchen Ihre Kompetenzen in der Elektronik und können Sie mit unserem Expertenwissen in Verarbeitungstechnologien unterstützen.“

In den nächsten Wochen wird der Beitritt von Prof. Ian White zum Wissenschaftsbeirat des Bundesexzellenzclusters MERGE erfolgen.

Matthias Fejes
21.07.2017

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