Wissen, was gut ist. Studieren in Chemnitz.






Pressemitteilung vom 10.11.1999

TU Chemnitz ist "Wissenschafts-Ass ´99"

TU Chemnitz ist "Wissenschafts-Ass ´99"
Die Universität belegte den 1. Platz in einem regionalen Wettbewerb

Als in Chemnitz die Zeitung "blitzpunkt", das Einkaufscenter "Sachsen-Allee" und Veritas-Immobilien vor drei Monaten aufriefen, die "Chemnitzer Asse ´99" vorzuschlagen, gingen sehr schnell über 100 Zuschriften bei den Initiatoren ein. Eine achtköpfige Jury wählte in den Kategorien Wirtschaft, Soziales, Sport, Kultur und Wissenschaft je drei Kandidaten aus, die in die Endrunde gelangten und am vergangenen Samstag in der "Sachsen-Allee" vorgestellt wurden. Doch nur fünf erhielten die begehrte Trophäe aus Granit und Stahl.

Das "Wirtschafts-Ass ´99" wurde an Alfred Kreutzer übergeben, der im Frühjahr 1999 in Wittgensdorf und Oberlungwitz 6,8 Millionen Mark in seine Firma zur Herstellung von Edel-Unterwäsche (Marke "Olaf Benz") investierte und so 160 Näherinnen vor der Arbeitslosigkeit bewahrte. Trainer Christoph Franke, der den Chemnitzer Fußballclub in die zweite Bundesliga führte, ist das "Sport-Ass ´99". In der Kategorie Kultur siegte das Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz, das sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Japan Lorbeeren verdient hat. Das "Ass ´99" für Soziales ging an Beate Großmann aus Königswalde/Erzgebirge: Nach dem frühen Tod der Eltern vollbringt sie als "Ersatzmutti" für ihre vier jüngeren Geschwister eine erstaunliche Leistung. Und das "Wissenschafts-Ass ´99" nahm Prof. Dr. Christian von Borczyskowski, Rektor der TU Chemnitz, stellvertretend für alle Mitarbeiter und Studenten der Chemnitzer Uni in Empfang. Die Universität hatte in den jüngsten Hochschulvergleichen verschiedener Medien hervorragend abgeschnitten und damit laut Aussage der Jury auch zur Steigerung des Ansehens der Stadt in der breiten Öffentlichkeit beigetragen.