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Barrierefreiheit
Beteiligungsportal

Beteiligungsportal zum Aktionsplan der TU Chemnitz

Im Jahr 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Kraft getreten, welche die Verwirklichung fundamentaler Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen einfordert. Dazu „zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können“ (Abs. 1 Abs. 2 UN-BRK). Von Barrieren ist immer dann auszugehen, wenn die Bedürfnisse von beeinträchtigten Menschen nicht oder unzureichend berücksichtigt werden. Für den Hochschulkontext lassen sich bauliche, kommunikative, organisatorische, didaktische und strukturelle Barrieren unterscheiden, welche Aktivitäten oder Teilhabemöglichkeiten für beeinträchtigte (potentielle) Mitglieder und Angehörige der Hochschule einschränken. Seitens der Bundesregierung wurde 2011 (Neufassung 2016) zunächst ein Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK vorgelegt. Ebenso wie alle anderen Bundesländer hat auch die Sächsische Staatsregierung im November 2016 einen Landesaktionsplan veröffentlicht. Mittlerweile sind weitere kommunale oder institutionelle Aktionspläne entstanden, um sich zur schrittweisen Umsetzung von Barrierefreiheit zu verpflichten. Nunmehr hat das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) des Freistaates Sachsen alle sächsischen Hochschulen mit einer Frist bis Ende 2017 aufgefordert, eigene Aktionspläne zu erarbeiten.

Zur Erstellung des Aktionsplanes wurde mit Dr. Daniela Menzel eine Koordinatorin für Inklusion an der TU Chemnitz eingesetzt. Diese arbeitet eng zusammen mit der Arbeitsgruppe Inklusion, den Fakultäten, Zentralen Einrichtungen sowie der Universitätsverwaltung, welche sich durch Zuarbeiten zum aktuellen Stand aus Ihrer Sicht sowie ihren Ideen für eine inklusionssensible TU Chemnitz bereits einbringen konnten.

Und jetzt sind alle gefragt!

Wichtig ist eine möglichst realistische Bestandsaufnahme und damit Beteiligung vieler Universitätsangehöriger. Insbesondere Mitarbeiter*innen und Studierende mit einer Behinderung, studienerschwerenden psychischen Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankung sind herzlich eingeladen, aktiv an der Entstehung des Aktionsplanes der TU Chemnitz mitzuwirken, denn jede Meinung zählt!

Motivation und Zielsetzung ist eine gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen (Studierende sowie Mitarbeiter*innen in Lehre, Forschung und Verwaltung). Deshalb sollte sich jeder Gedanken machen, wo es welche Barrieren gibt und wie diese abgebaut werden könnten!

Hier geht es zum Formular für Ihre Beteiligung am Aktionsplan „Die TU Chemnitz auf dem Weg zur inklusiven Hochschule“

Schreiben Sie mir zu den jeweiligen Handlungs- und Gestaltungsfeldern Ihre Anregungen, Vorschläge und auch Ihre Kritik am bisherigen Umsetzungsstand. Ich freue mich sehr über jeden Beitrag. Von Ende September bis Ende November 2017 ist das Beteiligungsportal im Rahmen der Themenwochen „Inklusion“ geöffnet und Sie können sich einbringen.

Anschließend werden alle Beiträge ausgewertet und fließen in den Aktionsplan und die weitere Inklusionsarbeit ein.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Mitwirken im Beteiligungsportal „Die TU Chemnitz auf dem Weg zur inklusiven Hochschule“. Bei Fragen oder Anmerkungen zum Formular oder zur Entstehung des Aktionsplanes nutzen Sie bitte das hier verlinkte Kontaktformular.

Herzlichen Dank,
Dr. Daniela Menzel