TU auf dem Weg zur 3. Fairtrade University Ostdeutschlands

Heute wurden die Unterlagen zur Bewerbung der TU Chemnitz als Fairtrade University nach Köln geschickt, wo sie nun von TransFair geprüft werden. Um sich Fairtrade University nennen zu dürfen, hat sich die Steuerungsgruppe in den vergangenen Monaten für die Erfüllung von fünf Kriterien eingesetzt. Diese beinhalten neben dem Beschluss des Rektors und des Student_innenrats zur Unterstützung des Fairen Handels auch die Sichtbarkeit auf dem Campus durch Veranstaltungen und gastronomische Angebote. Der Leiter des Gastronomiebereiches des Studentenwerks, Pierre Pätzold, merkte hierzu an: „Die Unterstützung des Fair-Trade-Gedankens ist für uns schon länger Selbstverständlichkeit. Seit Jahren bieten wir in unseren Mensen fairen Kaffee, Limonaden, Schokoriegel und ähnliche Produkte im Rahmen unserer Möglichkeiten an.“

Ins Leben gerufen hatte die Initiative Anna Lanfermann, Referentin für Ökologie und Nachhaltigkeit des Student_innenrates: „Durch einen gerechten Handel können wir den Menschen im globalen Süden aus der Armutsfalle helfen. Mit der Initiative wollen wir aufzeigen, dass jeder hierfür einen Beitrag leisten kann.“

Durch die Auszeichnung würde die TU Chemnitz noch vor der TU Dresden oder den großen Universitäten Berlins zur 3. Fairtrade University Ostdeutschlands werden. Der Verein TrainsFair vergibt nicht nur das bekannte Fairtrade-Siegel, sondern zeichnet auch Städte und Universitäten, die sich besonders für den Fairen Handel engagieren, aus. In Deutschland gibt es bisher 13 zertifizierte Universitäten. Auch international hat die Kampagne Erfolg: In Großbritannien tragen über 100 Hochschulen den Titel.

 

 Weitere Informationen zum Thema: www.fairtrade-towns.de/fairtrade-universities

Für Rückfragen stehen Ihnen Anna Lanfermann, Referentin für Ökologie und Nachhaltigkeit sowie Christian Mädler, Mitarbeiter im Referat, unter oekologie@stura.tu-chemnitz.de gern zur Verfügung.


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