FAQ - Häufig gestellte Fragen

Nebenjobs und Verdienstgrenzen

Wie viele Stunden pro Woche darf ich als Student_in arbeiten?

Um den Student_innenstatus in den Sozialversicherungen nicht zu verlieren, darf man nicht mehr als 20 Stunden pro Woche in der Vorlesungzeit arbeiten. In der vorlesungfreien Zeit gibt es keine Begrenzung. Davon gibt es noch diverse Ausnahmeregelungen z.B. bei Nacht- bzw. Wochenendarbeit und bei kurzfristigen Beschäftigungen. Die TU Chemnitz achtet aber selbst darauf, dass sie keine Studierenden länger als 19 Stunden pro Woche beschäftigt.

Kann ich mehrere Minijobs haben?

Ja, allerdings muss der Gesamtverdienst aller Minijobs unter 400 Euro betragen, ansonsten sind alle Minijobs sozialversicherungspflichtig. Als Student_in muss man jedoch nur in die Rentenkasse einzahlen.

Gibt es weitere Verdienstgrenzen?

Es gibt diverse Verdienstgrenzen. Man ist bis zu einer Summe von 8924 Euro im Jahr von der Lohnsteuer befreit, danach wird auf den restlichen Betrag Lohnsteuer erhoben. Für Kindergeld darf man maximal 8924 Euro im Jahr verdienen. Verdient man mehr, so fällt das Kindergeld ersatzlos weg. Wenn man in einem Minijob arbeitet, so darf man 400 Euro im Monat verdienen, um weiter in der Familienversicherung der Eltern bleiben zu können. Arbeitet man nicht in einem Minijob, so liegt die aktuelle Grenze bei 365 Euro. Kommt man darüber hinaus, so kann man sich normalerweise studentisch krankenversichern.

Welche Verdienstgrenzen im Nebenjob muss ich beachten, wenn ich BAföG bekomme?

Du solltest innerhalb des Bezugszeitraums (i.d.R. ein Jahr, von Oktober bis September) nicht mehr als 4.800 Euro verdienen. Wie du diese Summe innerhalb des Jahres aufteilst, bleibt dir überlassen - allerdings solltest du hier darauf achten, nicht mehr als 2.400 Euro in einem Monat dazu zu verdienen.

Student_innen-Jahresticket

Kann ich in Dresden und Leipzig mit Bus und Tram fahren?

Nein. Das Ticket gilt im ÖPNV, also allen öffentlichen Verkehrsmitteln, nur im VMS, VVV und ZVON. Im restlichen Sachsen, wie z.B. Leipzig oder Dresden, kannst du nur den SPNV, den Schienenpersonennahverkehr, nutzen. Das sind z.B. alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn (inkl. S-Bahnen).

Kann ich mit dem Bayern-Ticket, Thüringen-Ticket oder dem Sachsen-Anhalt-Ticket und dem Student_innen-Jahresticket in die entsprechenden Bundsländer fahren?

Ja. In Kombination mit dem jeweiligen Länderticket (Bayern-Ticket, Berlin-Brandenburg-Ticket, Sachsen-Anhalt-Ticket und Thüringen-Ticket) ist eine landesgrenzenüberschreitende Weiterfahrt ohne zusätzliche Tickets möglich.

Befreiung/ Rückerstattung vom Student_innen-Jahresticket

Ich nutze das Ticket nicht. Muss ich das Ticket trotzdem bezahlen? Bzw. kann ich das Geld zurück bekommen?

Generell muss nach dem Solidaritätsprinzip jeder das Student_innen-Jahresticket bezahlen. Ausnahmefälle, wenn du z.B. ein Praktikum außerhalb von Sachsen machst oder exmatrikuliert wurdest, haben wir auf der Seite Student_innen-Jahresticketbefreiung aufgeführt.

Was ist das Solidaritätsprinzip?

Das Solidaritätsprinzip des Semestertickets funktioniert so, dass alle das Ticket bezahlen, d.h. 10.000 Student_innen, und dadurch ein vergleichsweise niedriger Preis für den Einzelnen erreicht wird. Dabei wird in Kauf genommen, dass das Prinzip zu Lasten derer geht, die das Ticket nicht nutzen, wenn die Zahl der Student_innen, die so finanziell entlastet werden, größer ist.


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