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Masterstudiengang Digitale Medien- und Kommunikationskulturen


Inhaltlich beschäftigt sich der Studiengang mit den medialen Bedingungen sozialer und kultureller Transformationsprozesse, die mit der zunehmenden Digitalisierung von Informationen und Kommunikation einhergehen. Dabei werden sowohl praktische als auch theoretisch-analytische Implikationen behandelt. Den methodischen Schwerpunkt bildet das qualitative Paradigma der empirischen Sozial- und Kommunikationsforschung.

Die Absolventen des Masterstudienganges Digitale Medien- und Kommunikationskulturen erwerben Kompetenzen für das Verständnis und die Gestaltung komplexer Dynamiken in digitalen Medienumgebungen.

Das Besondere am Studiengang Digitale Medien- und Kommunikationskulturen ist die systematische Vermittlung qualitativer Methoden, die interdisziplinäre Ausrichtung und der Schwerpunkt der multimodalen Strukturen und Praktiken digitaler Medien- und Kommunikationskulturen.



Voraussetzung: in der Regel Hochschulabschluss Bachelor Medienkommunikation bzw. inhaltlich gleichwertiger kommunikations- oder medienwissenschaftlichen bzw. geistes- oder sozialwissenschaftlicher berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Regelstudienzeit: 4 Semester
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Studienbeginn: Wintersemester

Berufliche Möglichkeiten

Digitale Medien und Kommunikation gehören zu den gegenwärtigen und zukünftigen Wachstumsmärkten. Die Erfordernisse mobiler und Internet-Kommunikation bringen seit einigen Jahren immer wieder neue Berufsbilder hervor, aus denen sich neue Arbeitsmarkt-Perspektiven für Absolventen von Medien-Studiengängen ergeben. Durch die anhaltende Expansion des Tätigkeitsgebietes Medien/Presse lassen sich vielfältige Berufsbilder für entsprechende Absolventen prognostizieren.

Mit dem Fokus auf digitale Medienkommunikation und -kulturen stellt sich der Studiengang den Anforderungen dieses hochdynamischen gesellschaftlichen Bereichs von gleichermaßen wirtschaftlicher, politischer und kultureller Relevanz. Er fokussiert Praktiken vernetzter Öffentlichkeiten und Alltagskulturen einschließlich Marken- und Unternehmenskulturen, die zunehmend durch Digitalisierung, Mobilisierung und Visualisierung geprägt sind.

Im Masterstudiengang Digitale Medien- und Kommunikationskulturen werden Kompetenzen vermittelt, die vielfältigen und komplexen Dynamiken der digitalen Mediatisierung des Alltags zu ermitteln, zu verstehen, zu erklären und zu gestalten. Das Master-Programm zielt auf vielfältige Arbeitsfelder in der privatwirtschaftlichen Sozial-, Markt- und Medienforschung sowie in öffentlichen Kultureinrichtungen und politischen Institutionen ab. Es bietet durch die Forschungsorientierung gute Voraussetzungen für die Karriere in Forschung und Wissenschaft.

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Studienziele

Absolventen des Masterstudienganges sollen in der Lage sein, nach Abschluss ihres Studiums für konzeptionelle, planerische und analytische Problemstellungen im Zusammenhang mit digitalen Medien Lösungen zu entwickeln. Damit wird der zunehmenden Digitalisierung, Personalisierung, Visualisierung und Vernetzung professioneller Kommunikation in der Kreativwirtschaft und Medienbranche Rechnung getragen. Studierende des Masterstudienganges Digitale Medien- und Kommunikationskulturen erlangen Kompetenzen, mediale Kommunikation ziel- und adressatenadäquat zu analysieren, einzusetzen und strategisch zu nutzen.

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Studienaufbau

Der Masterstudiengang Digitale Medien- und Kommunikationskulturen setzt sich aus vier Kernmodulen, zwei wahlobligatorischen Ergänzungsmodulen, zwei Wahlpflichtmodulen und einem Abschlussmodul zusammen. Die vier medien- und kommunikationswissenschaftlichen Kernmodule beinhalten je zwei bzw. drei Lehrveranstaltungen der Kernprofessuren Medienkommunikation und Visuelle Kommunikation. Diese Kernmodule enthalten sowohl vertiefende Lehrbereiche zum Problembereich digitale Medien und Kommunikation als auch aufeinander aufbauende Forschungsprojekte.

Hinzu kommen die Themenbereiche der wahlobligatorischen Ergänzungsmodule der Fakultäten für Informatik und Wirtschaftswissenschaften sowie die Themenbereiche der Wahlpflichtmodule der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und benachbarter Fächer der Philosophischen Fakultät. Das Abschlussmodul sieht das Masterkolloquium und das Anfertigen der Masterarbeit vor.

Im Detail enthalten die Kernmodule folgende Lehreinheiten:

Modul I: Digitale Kommunikation

  • Kommunikations- und Interaktionsformen digitaler Medien (Forschungsprojekt I)
  • Kommunikations- und Interaktionsformen digitaler Medien (Forschungsprojekt II)
  • Persuasive Kommunikation

 

Modul II: Digitale Alltagskulturen

  • Kommunikation und Medienkultur
  • Soziale Medien

 

Modul III: Visuelle Kulturen

  • Visuelle Praktiken der Identitätskonstruktion und Vergemeinschaftung (Forschungsprojekt I)
  • Visuelle Praktiken der Identitätskonstruktion und Vergemeinschaftung (Forschungsprojekt II)
  • Visual Culture in transmedialen Öffentlichkeiten

 

Modul IV: Digitale Bildlichkeit

  • Fotografie und digitale Medien
  • Visuelle Marken- und Unternehmenskommunikation

 

Module V: Ergänzungsmodule

  • Option I: Wirtschaft, Marketing und Medienrecht
  • Organisation und Personal und
    Recht der Information und Kommunikation oder
    Medienrecht/Medienpolitik
  • Marketingmanagement oder
    Marketinginstrumente
  • Option II: Informatik und Medienmanagement
  • Hauptseminar Informatik
  • Aus den folgenden Modulen sind zwei auszuwählen:
    Mediencodierung; Medienergonomie; Medienmanagement; Medienprogrammierung; Medienretrieval

 

Module VI: Wahlpflichtmodule

  • Aus den folgenden Modulen ist eines auszuwählen:
    Psychologie; Germanistik; Pädagogik; Soziologie; Interkulturelle Kommunikation; Anglistik; Politikwissenschaften

 

Modul VII: Masterarbeit

Im Masterstudium sind zu belegen:
  • die Module I - IV
  • Ergänzungsmodul V: Option I (Wirtschaft, Marketing und Medienrecht) oder Option II (Informatik und Medienmanagement)
  • ein Modul aus den Wahlpflichtmodulen VI
  • Masterarbeit

 

Die Bewertung der Studienleistungen erfolgt studienbegleitend über das ECT-System (European Credit Transfer System) durch sogenannte Creditpoints (Leistungspunkte), die damit auch der internationalen Kompatibilität Rechnung tragen.

Die Masterprüfung bildet den zweiten berufsqualifizierenden Abschluss im konsekutiven Studiengang Medienkommunikation.


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Bewerbung

Die Bewerbung für ein Studium für deutsche Studieninteressenten erfolgt online.

Nutzen Sie dafür den Link Online-Bewerbung.

Nützliche Informationen zur Studienaufnahme finden Sie auf den nachfolgenden Links.


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Beratungsmöglichkeiten

Fachstudienberatung

Technische Universität Chemnitz
Philosophische Fakultät
Dipl.-Soz. Vivien Sommer
09107 Chemnitz

Sitz: Reichenhainer Str. 41, Zimmer 006
Tel.: (0371) 531-38424
E-Mail: vivien.sommer@phil.tu-chemnitz.de
URL: http://www.medkom.tu-chemnitz.de/mk


Zentrale Studienberatung

Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz

Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
Tel.: 0371 531 55555, -32549, -31690
Fax: 0371 531 12128
E-Mail: studienberatung@tu-chemnitz.de

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