Studierendenhilfe

Wichtiges zum Studium

Prüfungsvortrag des studentischen Mitglieds im Prüfungsausschuss im WS 2012/13:
Slides Prüfungsvortrag von Norman Richter


Prüfungs(rechts)beratung des StudentInnenrates:

Prüfungsberatung

Du hast das Gefühl, bei deiner Prüfung ging es nicht mit rechten Dingen zu? Es war Lärm im Prüfungssaal? Du bist zweimal durch eine Prüfung gefallen und willst jetzt einen Antrag auf eine zweite Wiederholungsprüfung stellen? Deine Prüfungsordnung ist dir unklar?

Wo? Im Büro des StuRa (Thüringer Weg 11, Raum 006)

Um Anmeldungen (idealerweise mit einer kurzen Beschreibung des Problems) unter pruefungsberatung@stura.tu-chemnitz.de wird gebeten, ist aber nicht bindend.

Hinweis: Die von der Prüfungsberatung angebotenen Informationen sind lediglich allgemeiner Natur und Erörterungen der Studierende berührenden Rechtsfragen im Rahmen studentischer Interessenvertretung (§2 III 3 und 5 Rechtsdienstleistungsgesetz) und keine Dienstleistung im Sinne des §2 I und II RDG. Diese darf nur von einem Anwalt unterbreitet werden.


Errechnung von Modulnoten / Kompensation / Nichtbestehen

Generell ist hierzu festzuhalten, dass die Regelungen in den Prüfungs- und Studienordnungen niedergeschrieben sind und dass das Zentrale Prüfungsamt (ZPA) auf seiner Internetseiteverschiedene Hinweise zu häufig gestellten Fragen gibt: HIER geht es zur Homepage!

WICHTIGER HINWEIS: Besser ist, IHR kennt euch hier sehr gut aus, denn die Verantwortlichen sind leider nicht immer ausreichend informiert und es ist schon einige Male zu Fehlern gekommen. Seid kritisch und rechnet/lest lieber selbst mal nach. Die Studiendokumente sind als Verträge zwischen den Studierenden und der Uni anzusehen, beide Vertragsparteien müssen den darin enthaltenen Regeln nachkommen.

Modulnoten:

Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen (z.B. Klausur in der Vorlesung und Hausarbeit im Seminar), errechnet sich die Modulnote aus dem gewichteten arithmetischen Mittel der Noten der einzelnen Prüfungsleistungen (Hinweise auf Gewichtungen finden sich in der Studienordnung); ansonsten ergibt die Note der Prüfungsleistung die Modulnote (wenn nur eine einzige Prüfung im Modul absolviert werden muss). Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Beispiel:
Klausur: Note = 5,0 (Gewichtung = 1)
Hausarbeit: Note = 3,3 (Gewichtung = 2)

Modulnote: (5+(2*3,3))/3 = 3,9 – das Modul ist bestanden

Link.

Wiederholung:

Wiederholt werden kann eine Prüfung erstens im Rahmen der Freiversuchsregelung, wenn das gesamte(!) Modul vorfristig abgelegt wurde. Dann müsste ein Antrag an den Prüfungsausschuss gestellt werden.

Eine Prüfungsleistung kann zweitens erneut abgelegt werden, wenn alle Prüfungsleistungen in einem Modul abgelegt wurden und das Modul insgesamt nicht bestanden ist (Note=5,0). Erst dann, wenn das ganze Modul nicht bestanden ist, können die Prüfungsleistungen innerhalb eines Jahres wiederholt werden. Regelmäßig steht jedem Studierenden dann ein Wiederholungsversuch zur Verfügung, in begründeten Fällen nach Antrag an den Prüfungsausschuss ggf. sogar ein zweiter Wiederholungsversuch (Härtefall).

Bei nichtbestandenen Prüfungen (auch bei allen anderen!) kann Einsicht in die Prüfungsunterlagen genommen werden, um bspw. auszuschließen, dass sich der Prüfer verrechnet hat usw. Wenn die Prüfung gegen die Prüfungsordnung verstoßen hat (wie z.B. die IKK-Klausur), kann ein Antrag an den Prüfungsausschuss gestellt werden, sodass ggf. zumindest die Teile der Prüfung, die mit der Prüfungsordnung oder dem Prüfungsrecht und der ständigen Rechtssprechung der Verwaltungsgerichte unvereinbar sind, wiederholt werden können.

In einigen Fällen wurde Studierenden auch schon vor der Ableistung aller Prüfungsleistungen gewährt, einzelne Prüfungsleistungen zu wiederholen. Versucht doch einfach euer Glück. So lang es zum Vorteil der Studierenden ist?habe ich nichts dagegen! :-)

Nichtbestehen:

Wenn ihr irgendwann alle Wiederholungsmöglichkeiten ausgeschöpft habt oder ihr die Fristen für die Wiederholung von Prüfungsleistungen nicht eingehalten habt, und ein Modul endgültig nicht bestanden ist, ist die Bachelorprüfung auch endgültig nicht bestanden. Das Studium wäre an dem Punkt beendet, außer es würde ein begründeter Widerspruch eingereicht oder ggf. der Klageweg beschritten.

Bescheid über das Nichtbestehen:

Generell, so meine Auffassung, ist das Prüfungsamt verpflichtet, alle Studierenden über ihre (Modul-)Noten zu informieren. Zudem ist zu begründen, wie es zur entsprechenden Bewertung gekommen ist, da es sich hierbei um einen Verwaltungsakt handelt (§§ 35, 39, 41 VwVfG). Dies ist vor allem dann zwingend erforderlich, insofern es sich um ein belastendes Prüfungsergebnis handelt, also eigentlich schon ab der Note 1,3, in jedem Fall aber, sobald eine Prüfung nicht bestanden wurde. Dann müsste jedem Studierenden persönlich ein Brief zugehen und über das Nichtbestehen und die Begründung informiert werden. Außerdem ist dem Verwaltungsakt idealerweise eine Rechtsbehelfsbelehrung beizufügen.

Ansprechpartner:

Sollte es weitere Fragen in Bezug auf Prüfungsleistungen geben, könnt ihr euch jederzeit an die verschiedenen Ansprechpartner wenden:

 Fachstudienberater

– Studentisches Mitglied im Prüfungsausschuss Lukas Landen

 Fachschaftsrat Phil oder WiWi

– Prüfungsberatung StuRa

– Studienkommission Du hast Probleme beim Studium? Oder Dozenten brauchen ewig mit dem korrigieren von Hausarbeiten, Klausuren oder ähnliches? Es gibt Überschneidungen von wichtigen Veranstaltungen? Oder sonstige Probleme im Studium? Dann melde dich bei der Studienkommission.

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